In dieser Welt …

gibt es leider immer wieder auch Menschen,
welche dir Steine in den Weg werfen.
Es hängt von dir ab, was du aus ihnen machst.
Eine Mauer oder eine Brücke.
Augen können Brücken schlagen,
zwischen Fremden, Unbekannten,
manchmal mehr, als Worte sagen,
bleiben selten unverstanden.

Worte können Brücken sein,
einen Weg zum Nächsten bauen.
Wortlos sein ist oft ein Nein,
und vorbei am Andern schauen.

Taten aber sind es dann,
die es schaffen und mit deren
Hilfe man erreichen kann,
Brücken auch zu überqueren.

Hass und Eigennützigkeit
bilden zwischen uns die Lücken.
Willst du Frieden, sei bereit,
bau und nutze jene Brücken.

(Verfasser unbekannt)

38 Gedanken zu “In dieser Welt …

  1. Liebe Hanne, Brücken bauen durch miteinander Reden, dass ist das beste Mittel um miteinander in Frieden umzugehen, wer das nicht packt, den würde ich meiden, lasse dir vom Wetter nicht die gute Laune zum Wochenende verderben

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    • Ganz genau so denke, empfinde und handhabe ich es auch lieber Klaus. Bei uns such nach wie vor scheußliches Aprilwetter, was aber trotzdem kein Grund ist, sich das Wochenende verderben zu lassen.
      Gleich geht’s raus in die Natur, mit dicker Jacke, Halstuch und Kapuze bewaffnet, dem Wetter zum Trotz.😀

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    • Mich faszinieren Brücken auch sehr, so und so. Vor allem die oftmals sehr interessante Architektur von Brücken und bei alten Brücken auch ihre Bedeutung.
      Das Originalfoto dieser Brücke zeigt die Kettenbrücke in Nürnberg. Es ist die erste Kettenbrücke, die in Deutschland gebaut wurde und auf der anderen Seite ist auch ein sehr schöner Platz, begehrte Brücken – Gaststätte mit Biergarten zum verweilen.

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      • Das stimmt leider. Bei uns in Nürnberg gibt es zumindest noch über die Pegnitz den historischen Henkersteg aus Holz, über den die Verurteilten zur Hinrichtung geführt wurden. Immer wieder ein seltsames Gefühl da drüber zu gehen. Aber auf der anderen Seite gibt es direkt am Fluss ein sehr schönes Café mit super leckerem selbst gebackenen Kuchen.🙂

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      • Leider ist die Geschichte der Menschheit voller Kriege und Verbrechen. Da bleiben selbst Brücken nicht verschont. Wäre auch für mich ein seltsames Gefühl über diese Brücke zu gehen. Auch wenn ein Café dahinter wartet.

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      • Der Mensch ist sich selbst oft der größte Feind, heißt es ja… und all diese unsinnigen, nur zerstörenden Kriege sind auch nur menschlich.
        Diese Brücke ist sehr schön, interessant und sehenswert, auch wenn man die mittelalterliche Geschichte davon kennt und irgendwie gehört das dort alles zusammen, harmoniert sehr gut miteinander in der wirklich schönen historischen Altstadt.

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      • Das Hauptproblem dürfte die Bereitschaft sein, einen Stolperstein einfach nur als Stein anzunehmen, nachdem man sich den Fuß angehauen hat: Das Umdeuten eines Problems in eine Möglichkeit. Man muss seinen Ärger runter schlucken und die Angst hinter der Boshaftigkeit erkennen. Das macht die Welt nicht netter, aber das Leben manchmal leichter…
        👍🙏💚

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      • Das mag wohl so sein und wäre auch sinnvoll es so zu sehen, auch umzusetzen. Wenn ein Stolperstein aber ganz bewusst massiv und tief verletzen soll, auch keinerlei Reue sondern eher das Gegenteil im Gemüt des Werfers zu erkennen ist, dann muss man loslassen, um nicht selbst ganz unten zu landen.
        Was das Leben dann auch wieder leichter und den Rest der Welt auch irgendwie netter macht… 😉🌷🍀

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      • Reue bedeutet, der andere nimmt seinen Stein zurück. Dann fehlt er für die Brücke. Erst wenn die Brücke fertig ist, hat der Werfer die Chance zu erkennen, daß das Leid, das er verursachen wollte etwas war, was er gar nicht wollte: etwas Gutes, das Dich gestärkt hat.
        Wie in der orientalischen Geschichte (etwas gekürzt):
        Ein böser Mann kam an einer Oase an einer jungen Palme vorbei. Das aufstrebende Glück störte ihn und er legte einen schweren Stein in die Krone, damit die Palme nicht weiter wachsen konnte. Viele Jahre später kam der böse Mann wieder an der Oase vorbei. Er wollte nach dem Erfolg seiner Bosheit sehen, fand aber keine verkümmerte Palme. Als er schon vermutete, die Palme sei abgestorben sprach die große Palme zu ihm: „Vor vielen Jahren hast Du mir einen schweren Stein in die Krone gelegt. Es hat mich viel Kraft gekostet, mit diesem Stein zu wachsen, aber nun bin ich die größte und stärkste Palme hier. Dafür danke ich dir.“

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      • Ein sehr schöner Vergleich und noch schönere Geschichte. Aber alles hat seine Grenzen, seine Zeit und auch seine eigene Geschichte… Kapitel, das man abschließen muss, weil besser so für mich und uberhaupt. Punkt! 😉

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    • Das gefällt mir auch sehr und hab ich schon seit Jahren bei mir im Archiv liebe Moni.
      Hatte bei einem schönen Spaziergang über diese Brücke und in Gedanken an so Vieles das Gefühl, dass ich es unbedingt hier einbringen und teilen sollte.
      Diese Zeile ist wirklich sehr tiefsinnig…
      Liebe Grüße auch an dich 💖

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    • Aha… versteh ich zwar gerade nicht so wirklich, worauf sich „automatismen“ hier bezieht. Aber jeder kann sich zum Bild bzw meiner Collage sein eigenes Bild machen denke ich… und das Lied mag ich sehr gerne. 🙂

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  2. So ist es. Oder anders gesagt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Leichter ist es allerdings andere für irgendwelche Situationen verantwortlich zu machen. Das ist allemal leichter als die Fehler bei sich zu suchen.
    LG und einen schönen Sonntag
    Harald

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  3. Hallo Hanne, du hast einen guten Gedanken zum Thema „Brücken bauen“ ausgesucht. Hoffentlich können wir mehr Brücken zwischen den Menschen bauen als Mauern. Die schöne Collage mit dem Nürnberger Kettensteg passt auch perfekt dazu. Liebe Grüße, Dario

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