Schmetterlinge im Februar ?

Diesen offensichtlich ziemlich lädierten Schmetterling, das Pfauenauge
entdeckte ich gestern früh an der Wand in meiner Garage.
Dazu fand ich nun diese sehr schöne kleine Geschichte:

Die Parabel vom Schmetterling
Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon;
ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden,
wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.
Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen.
Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte. So beschloss der Mann, ihm zu helfen:
Er nahm eine Schere und machte den Kokon auf.
Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus.
Aber er hatte einen verkrüppelten Körper,
er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.
Aber nichts davon geschah.
Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem stark verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln.
Niemals war er fähig zu fliegen.
Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern.
Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet
sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen.
Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürfen, würde es uns lahm legen.
Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.
(Verfasser unbekannt)

Denkt immer daran !

Niveau ist keine Creme und
Stil nicht das Ende eines Besens. 😉
Niveau sieht von unten betrachtet immer wie Arroganz aus.
Scherben sollte man noch am Abend wegräumen,
damit man sich am Morgen nicht mehr daran schneidet.

Es hemmt die Lebensfreude, schon ans Ankommen zu denken,
während man noch läuft.

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.
Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.

Wer sich nützlich macht, hat keine Zeit, sich wichtig zu machen.

Viel bedenklicher ist die Art von Wichtigtuerei,
die sich in dem Schnellurteil über Verhältnisse,
insbesondere aber über Personen äußert.

Winter ade…

hieß es am Wochenende bei uns in Oberfranken
Zu einem der schönsten und wohl auch ältesten Frühlingsbräuche in Franken
gehören die „Fasalecken“, die am Faschingssonntag den Winter verscheuchten.
Seit rund 130 Jahren kommen die Effeltricher Fasalecken nach Baiersdorf in Oberfranken und treiben mit großem Peitschengeknalle Strohbären, die den Winter symbolisieren durch die Stadt zu einem großen Platz, an dem ihnen das Strohfell über die Ohren gezogen und zum Haufen getürmt wurde.
Während die Ex-Bären zum Abschied johlend über ihr abgezogenes Winterfell sprangen, das leider wegen zu starkem Wind nicht wie üblich angezündet wurde, tanzten die Fasalecken mit ihren Mädchen als Zeichen ihres Triumphes über den Winter
um den Strohhaufen.

Tradition und Brauchtum sind nicht nur unsere Wurzeln,
sondern stehen auch für Gemeinschaft und Zusammenhalt.
(Thomas Wolf)

auf der Suche

nach Schnee wurde ich zum Glück im so wunderschönen Allgäu fündig! 🙂auf der Alpspitze von Nesselwang in Baad, am Ende des schönen Kleinwalsertales
Lass uns mit den Schneeflocken tanzen,
einen Schneemann bauen,
Herzen in den Schnee stapfen,
am Kamin sitzen und heißen Tee schlürfen.
Wenn man auch allen Sonnenschein wegstreicht,
so gibt es doch noch den Mond und die funkelnden Sterne
und die Lampe am Winterabend.
Es ist so viel schönes Licht in der Welt.
(Wilhelm Raabe)Bei mal nicht so gutem Wetter war es auch sehr schön,
die sehr interessante Stadt Füssen zu erforschen.
Wer sich im Sommer über die Sonne freut,
trägt sie im Winter in seinem Herzen.

Zeit ist Leben

Es gibt gibt ein großes und doch ganz alltägliches Geheimnis.
Alle Menschen haben daran teil, jeder kennt es,
aber die wenigsten denken je darüber nach.
Die meisten Leute nehmen es einfach so hin
und wundern sich kein bisschen darüber.
Dieses Geheimnis ist die Zeit.
Es gibt Kalender und Uhren, um sie zu messen,
aber das will wenig besagen,
denn jeder weiß,
dass einem eine einzige Stunde
wie eine Ewigkeit vorkommen kann,
mitunter kann sie aber auch wie ein Augenblick vergehen –
je nachdem, was man in dieser Stunde erlebt.
Denn Zeit ist Leben.
Und das Leben wohnt im Herzen.
(aus Momo von Michael Ende)

Und da ich Winter mit Schnee liebe,
in unserer Region aber leider noch immer kein Schnee in Aussicht ist,
werde ich diese Woche eine hoffentlich wunderschöne Urlaubszeit
im Schnee der Allgäuer Berge verbringen, worauf ich mich sehr freue! 🙂

Alles Liebe auch für Euch, bleibt oder werdet gesund und lasst es Euch gut gehen!

Askese – in Ordnung

Aber man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können. 😉
(Kalenderspruch)
Weg mit den Glückshormonen ! ?
Eine Alternative zur rein körperlichen Selbstkasteiung
kommt jetzt aus dem amerikanischen Silikon Valley,
wo sich immer mehr Bewohner einem „Dopamin-Fasten“ unterziehen
und somit die Ausschüttung jenes körpereigenen Botenstoffes dimmen wollen,
der auch als „Glückshormon“ bekannt ist.
Dafür verzichten die Fastenfreudigen auf jegliche externen Reize,
zumal die des Internets,
die interessanterweise ja gerade von dem Hightech-Standort aus
auf die Menschheit losgelassen werden.
Die besonders Harten
verzichten aber nicht nur auf Smartphone und E-Mail,
sondern auch auf analoge Gespräche und überhaupt
Kontakt mit Partnern,
Familie und Freunden,
um hinterher geistig wieder voll da zu sein.
Das ist prima! 
Denn hellwach und selbstfokussiert
können sie sich dann den Herausforderungen des Alltags stellen
und sich auf Instagram und Facebook ausreichend brillante Gedanken
über das nächste große Verzicht-Dings für das nächste Jahr machen. 😀

wichtig zu wissen !

Ein Jeder
hat im Leben
sein Päckchen zu tragen –
ein Jeder trägt es auf seine Art.
Du wirst nicht gefragt
was kannst du ertragen
bist du zart besaitet
oder gefestigt und hart.
Ein Jeder
prägt eine Lebensspur –
auf seinem Weg, wo das Leben ihn führt.

Egal was auch kommt  – bleib immer nur Du

und deine Seele zu verletzen
lass dabei niemals zu !

Denn das Leben ist so schön,
wenn auch nicht immer gerecht –
wichtig ist du kannst stets sagen
ich bin wahr und auch echt!