Askese – in Ordnung

Aber man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können. 😉
(Kalenderspruch)
Weg mit den Glückshormonen ! ?
Eine Alternative zur rein körperlichen Selbstkasteiung
kommt jetzt aus dem amerikanischen Silikon Valley,
wo sich immer mehr Bewohner einem „Dopamin-Fasten“ unterziehen
und somit die Ausschüttung jenes körpereigenen Botenstoffes dimmen wollen,
der auch als „Glückshormon“ bekannt ist.
Dafür verzichten die Fastenfreudigen auf jegliche externen Reize,
zumal die des Internets,
die interessanterweise ja gerade von dem Hightech-Standort aus
auf die Menschheit losgelassen werden.
Die besonders Harten
verzichten aber nicht nur auf Smartphone und E-Mail,
sondern auch auf analoge Gespräche und überhaupt
Kontakt mit Partnern,
Familie und Freunden,
um hinterher geistig wieder voll da zu sein.
Das ist prima! 
Denn hellwach und selbstfokussiert
können sie sich dann den Herausforderungen des Alltags stellen
und sich auf Instagram und Facebook ausreichend brillante Gedanken
über das nächste große Verzicht-Dings für das nächste Jahr machen. 😀

24 Gedanken zu “Askese – in Ordnung

    • Da stimme ich dir voll und ganz zu, liebe Mathilda! 💖
      Hier geht es jedoch um den neuen Trent Dopamin-Fasten. Etwas überspitzt heißt das, verzichten auf alles, was Spaß macht und hat nur bedingt mit diesem asketisch leben zu tun.
      Denn Silicon Valley ist die Heimat von zahlreichen Start-up-Firmen und weltweit tätigen Technologieunternehmen wie auch Apple, Facebook und Google… Weshalb die Mitarbeiter und Menschen dort dauerhaften Überreizungen ausgesetzt sind und sie nach diesem Dopamin-Fasten angeblich wieder bewusster Glücksgefühle empfinden können.
      Aber jedem wie es braucht und auch gut tut, gelle.😉
      Liebs Grüßle auch an dich ❤️💖

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  1. „Die neue Grausamkeit?“ (Zitat aus „L.A.-Story“, Besucher eines Edel-Restaurants, der nicht mehr seinen gewohnten Stammplatz bekommt)
    Aber: Es lebe die Selbstoptimierung – bis wir uns selbst als letzten Risikofaktor für unseren Erfolg wegrationalisiert haben…
    😉🍀🤗

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      • Die Antwort der Concierge war ein gedrückt betretenes Nicken. Ob man angesichts solch epochaler Ernsthaftigkeit noch von einem banalen Trend sprechen kann…?
        (Obwohl: Der Film ist inzwischen fast 30 Jahre alt. Das kann man schon durchaus von „outdated“ sprechen…)
        🤓😉🤗

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    • Und meine Antwort bezog sich auf dieses „Dopamin-Fasten“, was aber wohl auch nicht nur ein banaler Trend, sondern zumindest dort mitunter wichtig ist.😉
      Außerdem verfasste ich diesen Beitrag unter der Rubrik „Ironie und Schmunzelecke“.🧐🙃🤗

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      • Ooops, sorry. Ich fürchte, jetzt hast Du mich zu ernst genommen. Meine Antworten waren eigentlich alle ironisch gemeint. Der Film „L.A.-Story“ ist eine einzige Parodie auf diverse Blüten, die die menschliche Hochkultur (im Film exemplarisch die amerikanische) so treibt…

        Auf der WP-App (iOS) wird die Rubrik anscheinend nicht angezeigt (zumindest habe ich diese noch nicht entdeckt).
        👍🙃🤗

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      • Alles oki und hätte mir wohl besser auch den Film anschauen um deinen Kommentar richtig zu verstehen. 😉
        Aber super, wenn man alles sofort klären und dadurch Missverständnisse beseitigen kann, gelle. 😀🤗

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  2. Bei allem sollte man den gesundheitlichen Aspekt nicht außer Betracht lassen. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff im Körper. Bei zu wenig Dopamin können Zittern, Muskelsteifheit und Gang- und Standunsicherheit und weitere Problem auftreten. Wenn man unbedingt auf alles verzichten will was Spaß macht, gibt es auch andere Möglichkeiten. Man kann z. B. Sterbende auf ihrem letzten Weg begleiten. Da vergeht einem der Spaß.

    Für dich ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Harald

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    • Damit hast du recht und was wäre ein Leben ohne diese Glücksgefühle… Extrem öde und leer.
      Deine Alternative dazu finde ich super, wobei es hier in dem Bericht jedoch hauptsächlich um teils aus beruflichen Gründen völlig überreizte Menschen in Silicon Valley handelt, wie ich es auch vereinzelt hier erwähnte.
      Dankeschön und hab auch du noch ein richtig schönes, nicht zu stürmisches Wochenende🍀

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  3. Liebe Hanne,
    sorry, aber ich musste über den Kalenderspruch spontan los lachen. 🙂
    Wer solche asketischen Intervalle für nötig hält, soll sie ruhig (mit der Betonung auf ruhig, ohne es allen und jedem mit zu teilen) durchführen. Ich für mich habe schon auf vieles verzichten „müssen“, wenn es mir gut tut, ich Freude daran habe, es mir hilft positiv zu bleiben, dann mache ich es.
    So, das musste ich jetzt mal festhalten… ♥♥♥
    Liebe Grüße zum Wochenende,
    herzlichst moni

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    • Für lachen braucht man sich nicht entschuldigen, liebe Moni und der Spruch hat was, gelle. 😀
      Im „Normalfall“ verzichtet man ja auch gerne auf so manches und oftmals bleibt einem auch nichts anderes übrig.
      Aber zum Glück müssen wir nicht alles was glücklich macht boykottieren um erst dann unser Glück wirklich empfinden zu können, gelle.
      Dankeschön und hab auch du einen richtig schönen, nicht zu stürmischen Tag🍀

      Gefällt 1 Person

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