Es war einmal…

aber heutzutage zum Glück nicht mehr die Norm, denke und hoffe ich 😉

Ein Mann kam von der Arbeit nach Hause und fand seine 3 Kinder draußen im Garten, noch in ihren Schlafanzügen, mit Chipstüten, die Tür des Autos seiner Frau war offen, genauso wie die Tür zum Haus, aber vom Hund war weit und breit nichts zu sehen.
Er spazierte durch die Tür ins Haus und fand eine noch größere Verwüstung.
Eine Lampe war umgeworfen, der Fernseher lief laut mit dem Kinder-Kanal und im Wohnzimmer lagen überall Spielsachen und Kleidung verstreut.
In der Küche füllten dreckige Teller das Becken, Frühstücksreste lagen auf dem Esstisch verteilt und die Kühlschrank-Tür war weit offen.
Er lief schnell die Treppe hinauf, um nach seiner Frau zu suchen, da er besorgt war, dass etwas Ernstes geschehen sein könnte.
Als er im Schlafzimmer ankam, fand er seine Frau noch im Schlafanzug einen Roman lesend im Bett.
Sie blickte zu ihm auf, lächelte und fragte, wie sein Tag war.
Er sah sie verwirrt an und fragte, „Was ist hier heute passiert?“
Sie lächelte wieder und antwortete, „Du fragst mich jeden Tag wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst was in aller Welt ich den ganzen Tag gemacht habe, richtig?“
“Ja,“ war seine ungläubige Antwort..
Sie antwortete, „Naja, heute habe ich es nicht gemacht.“

16 Gedanken zu “Es war einmal…

      • Na ja, so etwas hat mein Mann nie gesagt und an den Wochenenden die Kinder mit hinaus ins Grüne genommen. Heute kochen wir zu zweit 🙂
        Meine Mutter hatte mit vier Kindern, Hausarbeit und oft auch Feldarbeit und dann noch den eigenen Garten hatte genug zu tun.
        Mein Vater hatte seinen Beruf und hat gekocht, ging mit aufs Feld…in den Garten sowieso. Wir waren als Kinder nicht immer zufrieden, es gab genug zu essen…dafür mehr Hiebe als Liebe 😦

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      • Fast genauso war und ist es auch bei uns in Bezug auf Zusammenhalt, alles gemeinsam erledigen und auch gegenseitiges unterstützen, wofür wir uns wirklich sehr glücklich schätzen dürfen!🤗
        Meine Eltern mussten beide in Wechselschicht, damit immer einer für die vielen! Kinder da ist, auch alle bestens versorgt wurden, in der Fabrik arbeiten und jeder half im Haushalt so gut es ging.
        Insofern fehlte es uns an nichts, auch wenn wir uns als kinderreiche Familie keinerlei „Luxus“ leisten konnten. Liebe bekam ich nur vom Vater, weil ich wegen Vererbung seiner blauen Augen seine Lieblingstochter war und Hiebe gab es aber auch bei uns nicht wenig, was jedoch bei einigen meiner damals zu aufsässigen Brüder meist gut nachvollziehbar war.

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  1. Dazu kann ich auch eine Geschichte erzählen…

    Ich arbeitet mal in einem Baustellenbüro. Da gab es so eine Küchenzeile und im Schrank natürlich die Kaffeebecher. Es gab sogar eine Spülmaschine – nur das die Herren der Schöpfung der Meinung waren, die benutzen Kaffeebecher würden wir von Zauberhand von ganz allein den Weg in diese Maschine finden.
    Drei Tage lang wuchs der Berg von Kaffeebechern, verteilt über die Spüle und die Ablage, bis kein Becher mehr im Schrank stand. Ich hatte meinen Becher jeden Abend von Hand abgewaschen und in eine meiner Schreibtischschubladen gestellt.

    Eines Morgens, ich saß bereits an meinem Arbeitsplatz und genoss den Becher frischen Kaffee, als der Bauleiter Lutz hereinkam, zum Küchenschrank stürzte, und nach dem Öffnen feststellte:

    „Kaya, da sind ja gar keine Becher drin?“

    „Ach“, sagte ich. „Wundert dich das?“ und dann trank ich extra schlürfend einen Schluck Kaffee.

    Lutz ließ seinen Blick über die Küchenzeile schweifen, murmelte unverständliche Worte vor sich hin, räumte alles in den Geschirrspüler, spülte einen Becher ab, kippte Kaffee hinein und schlurfte weitere unverständliche Worte vor sich hinmurmelnd zu seinem Platz.

    Was auch immer er zu den anderen gesagt hat, von da an standen keine benutzen Becher mehr auf der Spüle herum.

    Liebe Grüße für Dich, Kaya

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    • Das ist ja eine ganz tolle und dazu auch noch wahre Geschichte zum Thema, liebe Kaya! Hast du instinktiv super gemacht und entsprechend damit auch mal allen die Augen geöffnet. Denn komme ja auch aus der Bürobranche wo auch ich immer wieder die Erfahrung machte, wie selbstverständlich es werden kann, solche kleinen Aufgaben in Küche oder überhaupt Haushalt, den Frauen zu überlassen. Was ja nicht einmal böse gemeint ist, sondern meistens wahrscheinlich einfach nur dieser „Urinstinkt“ für Zuständigkeiten aus der Steinzeit dominiert. 😅
      Dankeschön für diese schöne Geschichte und liebe Grüße auch an dich 🍀🌞

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