am Ende

… zählen nur die Menschen,
denen man auf die Frage „Alles okay bei dir?“
mit der Wahrheit antwortet.
Am Ende
werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern,
sondern an das Schweigen unserer Freunde.
(Martin Luther King)

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Gedankenstrom

Wir halten unsere eigenen Gedanken,
diese bloßen Bilder der Wirklichkeit, für Wirklichkeit
und gestatten unseren Emotionen, darauf zu reagieren.
Diese Emotionen
erzeugen durch den Wunsch, diese Störung zu beheben,
noch mehr Gedanken,
und damit schließt sich der tödliche Kreislauf.
Ohne Unwissenheit über die Wirklichkeit
würden wir nicht über sie nachdenken,
ohne den Gedankenstrom
gäbe es keine verzweifelten Emotionen,
unser Geist wäre in Frieden,
und wir bräuchten nicht zu denken.

Aus dem Buch „Ein Mann namens Buddha“
(Autoren: Samuel Bercholz und Sherab Chödzin)

Die Insel

Mal eine kleine Geschichte, schöne Metapher für unser Verhalten,
die sehr viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. 😉
Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel.

Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten.

Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer.

Der Mann war beunruhigt.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten.

Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer.

Der Mann erschrak nun heftiger.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, abzuwarten.
“Bis jetzt” sagte er sich, “ist ja alles gut gegangen.”

Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer
und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.

“Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen”
war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank…

Nach Franz Hohler …etwas umgeschrieben.
(u.v.a. Träger des Alice-Salomon-Poetik-Preises 2014)

DSGVO

Wichtiger aktueller Nachtrag zum rebloggen Beitrag ist auch hier nachzulesen:

https://arnovonrosen.wordpress.com/2018/05/23/1-nachtrag-dsgvo/#like-5226

Arno von Rosen

Arno von RosenZuerst einmal die guten Nachrichten. Niemand der einen privaten Blog (also ohne Gewinnabsicht) betreibt, muss ein Impressum hinterlegen. Auch sind die ganzen Einstellungen am Blog nicht halb so schwierig, wie in der Öffentlichkeit gerne behauptet wird, denn die Plattformbetreiber müssen selber dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder rechtlich geschützt sind. So bleiben in der Regel wenige Klicks übrig, um einen Blog sicher zu machen. Bei kommerziellen Blogs und Seiten sieht das etwas anders aus, denn diese müssen ein Impressum führen (hier mehr dazu), doch eine Telefonnummer ist auch hier nicht zwingend erforderlich. Wer seine eigene Webseite betreibt, sollte beachten diese als https zu verschlüsseln, so wie es bei wp oben in der Eingabezeile zu sehen ist (grünes Schloss). Plattformen machen dies automatisch, aber eigene Seiten nicht. So muss man diese Option vom Provider (zum Beispiel 1&1 usw.) dazubuchen lassen. Dies ist…

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Saat und Ernte…

Eine Frau träumte des Nachts, einen Markt zu besuchen.
Dort inmitten all der Stände traf sie an einem von ihnen erstaunlicherweise Gott.Scheu näherte sie sich dem Stand.
„Was verkaufst du hier?“ wollte sie von ihm wissen.
Gott antwortete ihr: „Alles, was das Herz begehrt.“

Die Frau war zunächst völlig verblüfft.
Als sie sich wieder gefasst hatte, beschloss sie, diese Gelegenheit zu nutzen und das Beste zu verlangen, was sich ein Mensch nur wünschen kann.

„Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück.
Und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben.“ sagte die Frau zu Gott.
„Und das nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen.“

Gott lächelte.
„Ich glaube, du hast mich missverstanden.
Ich verkaufe hier keine Früchte, sondern die Samen.“

Wahre Größe

Zwei Dinge machen einen Menschen aus:
Seine Geduld, wenn er nichts hat
und sein Benehmen, wenn er alles hat.
Solange du dich bemühst, andere zu beeindrucken
bist du von dir selbst nicht überzeugt.
Solange du danach strebst, besser als andere zu sein,
zweifelst du an deinem eigenen Wert.
Solange du versuchst, dich größer zu machen,
indem du andere klein machst,
hegst du Zweifel an deiner Größe.
Wer in sich ruht,
braucht niemandem etwas zu beweisen.
Wer um seinen Wert weiß,
braucht keine Bestätigung.
Wer seine Größe kennt,
lässt anderen
ihre.