der wahre Reisende

hat keinen festgelegten Weg,
noch will er an ein Ziel.
(Lao-tse)
War wieder einmal einige Tage unterwegs…
als Fortsetzung meiner wunderschönen Reise nach Heidelberg im August
ging es nun über die Deutsche Weinstraße in die Pfalz und vom Deutschen Weintor aus, mit kleinem Abstecher in das so schöne Elsass
Was heißt heute?
Was heißt morgen?
Ich mein,
das muss man verwischen.
Was heißt Sehnsucht,
was heißt Sorgen?
Das Leben liegt
gerade dazwischen!
(Rainer Maria Rilke)
Eine Reise ist wie ein Trunk
aus der Quelle des Lebens.
(Friedrich Hebbel)

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Wirklich zuhause

fühle ich mich dort …
wo jemand auf mich wartet,
wo ich Fehler machen darf,
wo ich Raum zum träumen habe,
wo ich geradeaus denken kann,
wo immer ein Platz für mich ist,
wo ich keine Maske brauche,
wo sich jemand um mich sorgt,
wo ich auch mal still sein darf,
wo ich ernst genommen werde,
wo ich sein darf wie ich bin,
wo ich auch mal weinen kann,
wo ich mich wirklich wohl fühlen
und sagen kann…
ich bin angekommen.

Sein und Schein

Bist du freundlich, hält man dich manchmal für schwach.
Bist du ehrlich, hält man dich manchmal für dumm.
Bist du lieb, hält man dich manchmal für naiv.
Jeder sieht
was du zu sein scheinst,
aber nur wenige fühlen
was du bist.
Mit der Zeit lernst du,
dass manche Menschen zu dir halten,
weil du so bist, wie du bist.
Und andere sich abwenden,
weil du nicht sein willst wie sie.
Manche Menschen bleiben gedanklich bei dir,
auch wenn du sie kaum mehr siehst.
Andere vergessen dich bereits,
noch während du mit ihnen sprichst…

was bist DU?

Optimist oder Pessimist
Ein Optimist sieht die Schwierigkeit
in jeder Chance.
Ein Pessimist sieht die Chance
in jeder Schwierigkeit.

Ein Optimist hofft, dass es anders werde.
Der Pessimist befürchtet dies.

Ein Optimist ist
ein schlecht informierter Pessimist.
Ein Pessimist ist ein Mensch,
der von zwei Übeln beide wählt.

Ein Optimist ist ein Mensch,
der die Dinge nicht so tragisch nimmt,
wie sie sind.

Der Lieblingssport der Pessimisten:
Handtuch werfen.

die perfekten Partnerinnen ツ

Dieser, mit kleinem Augenzwinkern zu verstehende Text,
begeisterte mich diese Woche in meiner Lieblingszeitung,
weshalb ich ihn hier – auf meine Art 😉 – mit euch teilen möchte!
Es besteht doch noch Hoffnung für unseren Planeten!
Vor allem dadurch, dass der Mensch so blöd ist.
Denn noch gibt er sich ja alle Mühe,
durch seine Umweltpolitik den Ast abzusägen,
auf dem er sitzt.
Aber mittelfristig werden wir
mangels der für die Fortpflanzung

nötigen Körperkontakte
aussterben

und die Natur wieder walten lassen.

Was mich so zuversichtlich macht?
Die Technik und die daraus folgende Vereinsamung.
Wer schon mal einer Clique Jugendlicher in der Kneipe zugesehen hat,
wie jeder für sich ins Smartphone starrt,
hat eine Vorahnung davon,
was noch auf uns zukommt…
Der nächste Schritt sind Alexa, Siri und Cortana,
die „smarten“ digitalen Sprachassistenten.
Die können derzeit vor allem nur dumm plappern,
folgende Generationen werden aber immer „smarter“.
Auffällig, dass diese Dinger alle Frauennamen haben –
das bedient natürlich männliche Allmachtphantasien:
eine Partnerin, die alles tut, was man sagt.
Wer wird sich da noch mit einem Wesen aus Fleisch und Blut anlegen?
Aber irgendwann wird auch die künstliche Intelligenz
die Emanzipation einfordern, vermute ich…
Oder was sagst Du dazu, Siri?