Unwissenheit

ist der schlimmste Fehler und
wenn jeder Fehler angemerkt wird, hört jeder Umgang auf.
Sagt ein altes Sprichwort
Verleser sowie auch Vertipper
machen oft mehr Spaß als das Original.
Zum Beispiel mogelt sich gerne der „Schweinwerfer“ in Texte
und muss dann doch dem Scheinwerfer weichen.
Jedoch auch an sich korrekt geschriebene Worte
geben manchmal Rätsel auf.
Vor allem wenn unser Gehirn das Wort geistig anders betont.
Zu welcher Rasse gehören wohl die „Blumento-Pferde“?
die sich kurz darauf in Blumentopferde verwandeln.
Auch beliebt ist der „Urin stinkt“.
Wobei man erstmal irritiert vom Gedruckten aufschaut,
um dann zu erkennen, dass der Urinstinkt gemeint ist.
Und wer einmal Goethes Prometheus-Gedichtanfang als
„Bedecke deinen Himmel, Ze Us“ interpretiert gehört hat,
wird Zeus fortan wahrscheinlich immer so lesen.
Gleich danach kommt dann auch das bekannte Drama
von Friedrich Schiller „Krawalle der Liebe“.
Was auch sonst sollen Kabale bitteschön sein? 😉

ohne Humor …

und Fantasie
fehlt es auch an Herz und Seele, heißt es so schön und wahr.

Es heißt auch, ohne Fantasie wäre wissen gar nicht möglich,
da viele Wissenschaftler erst durch das einsetzen ihrer Fantasie wissen erlangt haben.
Außerdem wäre die Welt ohne Fantasie wohl ein ziemlich trostloser Ort,
da sie Farbe in unser Leben bringt. Mit genügend Fantasie, Freude am „Spielen“ mit meinen Fotos und einem neuen, sogar noch besseren Bearbeitungsprogramm als bisher ohne Flash-Player, muss ich nun auch nicht mehr die Konsequenzen für Dezember fürchten, worüber ich mich sehr freue! 😀

Lach mal wieder ツ

denn das Leben ist oftmals schon ernst genug, es wird kalt und …
Neulich in der SaunaEine Gruppe von Männern sitzt zusammen in der Sauna,
als plötzlich und überraschend ein Handy klingelt.

Einer der Männer greift zum Handy und antwortet: „Hallo?“
Frau: „Schatz, ich stehe hier gerade vor einem Juwelier-Geschäft
und die haben hier das Diamant-Collier was ich schon immer haben wollte.
Kann ich mir das bitte, bitte, bitte kaufen? Es ist auch wirklich preiswert.
Es kostet kaum mehr als 30.000 Euro!“
Mann: „Wie viel mehr?“
Frau: „Na ja, so knapp 45.000 Euro“
Mann: „Na gut. Ausnahmsweise.
Aber bezahle auf gar keinen Fall mehr als diese 45.000.- Euro. Verstanden?“
Frau: „Das ist aber wirklich lieb von dir. Ach Schatzi, weil wir schon gerade dabei sind.
Ich bin gerade bei unserem BMW-Händler vorbei gekommen und der hat doch gerade mein Traumauto im Angebot. Genau mit der Ausstattung und in der Farbe, die ich immer schon so gerne wollt. Er würde mir das Auto zum Sonderpreis von nur 120.000 Euro überlassen.
Bitte, bitte Schatzi, kann ich das kaufen?“
Mann: „Na gut, mein Schatz.
Aber versuch“ den Preis noch auf 115.000.- Euro runter zu handeln. Ok?“
Frau: In diesem Moment erkannte sie, dass heute ihr Glückstag war und sie hakte sofort nach. „Schatz, Du weißt doch das ich es gerne hätte wenn meine Mutter bei uns leben würde.
Ich weiß ja, dass Du das nicht möchtest, aber könnten wir nicht mal für 3 Monate einen Versuch starten? Wenn es nicht funktioniert, kannst Du doch immer noch „Nein“ sagen.
Was denkst Du darüber?“
Mann: „Na gut mein Schatz. Lass es uns einmal versuchen.
Aber wenn es nicht klappt …“
Frau: Ich danke Dir mein Schatz. Ich liebe dich über alles.
Freue mich sehr darauf, Dich heute Abend zu sehen.“
Mann: „Ich auch, mein Schatz, bis später dann.“

Der Mann legt auf und blickt fragend in die Runde:

„Weiß irgend jemand, wem das Handy gehört ?“

Heiter trotz wolkig ツ

Aktions- und Gedenktage gibt es ja jede Menge über das ganze Jahr verteilt.
Das beginnt schon am 1. Jan. mit dem Weltfriedenstag,
am 10. Jan. Blockflötentag, am 16. Jan. Welt-Nichts-Tag,
am 18. Jan. Tag des Deutschen Schlagers
und am 21. Januar gibt es sogar den Weltknuddeltag,
der zugleich auch der internationale Tag der Jogginghose ist.
Das ist nur der Anfang der Liste
zu allen Aktions- und Gedenktagen des Jahres.
Es gibt fast keinen Tag, an dem nicht irgend etwas gewürdigt wird.
Nur der 23. Oktober, also morgen geht offenbar leer aus,
denn über ihn gibt es in der Liste nichts zu erfahren.
Einfach nichts – das ist doch nicht fair. (◔‿◔)
Deshalb hab ich dazu einen sehr guten Vorschlag:
Diesen Tag machen wir einfach zum Grundlos-glücklich-Tag.
Richtig gut drauf sein, ganz ohne Anlass und Vorgaben.
Bei genauer Durchsicht der offiziellen Jahresliste,
wurde dafür scheinbar noch keine Würdigung vorgesehen.
Dabei ist dies eine sehr wichtige Lebenshaltung und -einstellung,
mit der sich auch mal dunkle Wolken sehr gut überstehen lassen.
Hast du gerade keinen Grund um glücklich zu sein?
Was solls… machen wir das Beste daraus und sind wir’s einfach trotzdem.
Glück, sagen Forscher, hängt viel mit den eigenen Erwartungen zusammen.
Erwarten wir also, außer Gesundheit, nicht so viel.
Einfach ein bisschen Spaß und Freude am Leben und genau das darf,
sollte möglichst aus uns selbst kommen.

Ein schönes Sprichwort sagt:
Sei froh und übe dich im Lachen, denn Lachen, das tut gut.
Lass dir kein X für ein U vormachen, sei immer auf der Hut! 😉

zur Zeit

haben wir bei uns Dauerregen
und meine Magnolie, deren Blüten im Frühjahr leider erfroren sind,
ist nun plötzlich wieder am blühen. 😀
Dauerhaftem schlechtem Wetter
musst du mit Geduld begegnen,
mach es wie die Schöppenstedter:
regnet es, so lass es regnen!
(Wilhelm Busch)
Einfach mal in den Regen stellen und vielleicht …
blühen wir ja dann auch wieder auf. 😉

Argumentation ist alles

Morgens früh war der Mann schon mit seinem Boot zum Angeln rausgefahren,
aber kein Fisch biss an.
Er kam zurück, ließ aber für einen späteren Angeltrip alle Ausrüstung im Boot liegen.
Dann nehme ich mal das Boot, dachte sich seine Frau, fahre ein Stück vom Ufer weg und kann dort schön in Ruhe mein Buch lesen.
Sie warf den Anker raus und nahm ihr Buch zur Hand.
Kommt ein Mann der Fischereiaufsicht mit seinem Boot längsseits,
begrüßt sie und fragt, was sie da macht.
„Ich lese ein Buch“, antwortet sie.
„Sie befinden sich aber in einem genehmigungspflichtigen Angelgebiet“,
sagt der Beamte.

„Es tut mir leid,“ sagt sie „Ich angle aber nicht, ich lese!“
Nach einem Blick in ihr Boot sagt er:
„Sie haben aber die vollständige Ausrüstung für’s Angeln dabei
und könnten somit sofort damit beginnen.
Darum muss ich sie mitnehmen und eine Anzeige schreiben.“
„Wenn sie das tun, „sagte die Frau, „zeige ich sie an wegen sexueller
Belästigung!“
„Aber ich habe sie doch noch nicht mal berührt“, entrüstete sich der Beamte.
„Das ist wahr“, sagte die Frau.
„Aber sie haben die vollständige Ausrüstung dafür dabei
und könnten somit sofort damit beginnen!“
„Ich wünsche Ihnen einen guten Tag,“
sagte der Beamte und verließ sie.

Die Moral von der Geschichte: streite nicht mit Frauen rum, die lesen.

Möglich wäre, dass die auch denken können.

Im Garten

kannst du Mensch sein,
es fühlt sich fast paradiesisch an ! 🙂
Spinne müsste man sein. 🙄
Den ganzen Tag abhängen, gucken was im Netz los ist
und ein bisschen rumspinnen. 😉
Leben und sterben – living and die

Mehrere Dutzend hab ich inzwischen auf dem Gewissen.

Mein Werkzeug ist meist eine scharfkantige Schaufel oder ein Spaten.
Kurz und schmerzlos, zack, Ende.
Zugegeben, anfangs war es igittigitt, was da dann dabei herauskam…
Aber naja, mittlerweile lässt mich der Anblick kalt.
Manchmal denke ich, „ist vielleicht gut für den Boden“.
Immerhin haben die Schleimer

ihr wisst ja inzwischen, dass ich von Nacktschnecken rede
auch schon einiges auf dem Gewissen:
Meine Kräuter, meine Blumen, meine Stauden,
Erdbeeren, Salat und alles was ansonsten noch
frisch vom Beet besonders gut schmeckt.
Und vor allem auch, meine moralische Unversehrtheit.
Jetzt bin ich aber irgendwie gespalten.
In meinem Anspruch, die Natur in Ruhe zu lassen
und handgreiflich dazwischenzufunken.
Mein bester Helfer ist nun übrigens, man lernt nie aus,
der Tigerschnegel.
Dieser Artgenosse der Nacktschnecken glibbert nicht
im geschmacklosen Rostrot herum,
sondern fällt durch seinen coolen Raubkatzen-Style auf.
Er mag Pilze, abgestorbenes Pflanzenzeug und vor allem
schlürft er gerne völlig ungerührt mal
eine Nacktschnecke.

Einfach so, auch gut zu wissen …
😉
Alles Gewohnte zieht ein immer fester werdendes Netz von Spinnweben um uns zusammen;
und alsbald merken wir, dass die Fäden zu Stricken geworden sind
und dass wir selber als Spinne in der Mitte sitzen,
die sich hier gefangen hat und von ihrem eigenen Blute zehren muss.
(Friedrich Nietzsche)

die Vorstellung

bestimmt unser Verhalten 😉
Sie stänkerte. Dennoch habe ich sie –
Weil sie käuflich war – gekauft.
Und habe, vielleicht aus Ironie,
Sie „Mucker“ getauft.

Ich riss ihr gierig mit rauher Hand
Die einzelnen Kleider herunter,
Zunächst ein leichtes Flittergewand,
Dann anderen, gröberen Plunder.

Und Rock und Röckchen nach Röckchen fiel
Herab. Ich riss und zerfetzte
Mit Wollust. Ich wollte – das war mein Ziel –
Das Nackte, das Wahre, das Letzte.

Doch immer, wenn ich das rosige Glück
Der Nacktheit zu schauen vermeinte,
Kam wieder noch irgend ein Kleidungsstück.
Ich wütete weiter, ich weinte.

Doch als ich sie völlig enthemdet
Hatte, blieb nichts, restlos nichts.
Und in dieses Nichts bohrt befremdet
Der Stachel meines Gedichts.

Jedoch erübrigt sich jede Kritik,
jeder Kommentar,
Weil die, von der ich hier rede,
Eine Zwiebel war.
(„Lustmord“ von Joachim Ringelnatz)

Es war einmal…

aber heutzutage zum Glück nicht mehr die Norm, denke und hoffe ich 😉

Ein Mann kam von der Arbeit nach Hause und fand seine 3 Kinder draußen im Garten, noch in ihren Schlafanzügen, mit Chipstüten, die Tür des Autos seiner Frau war offen, genauso wie die Tür zum Haus, aber vom Hund war weit und breit nichts zu sehen.
Er spazierte durch die Tür ins Haus und fand eine noch größere Verwüstung.
Eine Lampe war umgeworfen, der Fernseher lief laut mit dem Kinder-Kanal und im Wohnzimmer lagen überall Spielsachen und Kleidung verstreut.
In der Küche füllten dreckige Teller das Becken, Frühstücksreste lagen auf dem Esstisch verteilt und die Kühlschrank-Tür war weit offen.
Er lief schnell die Treppe hinauf, um nach seiner Frau zu suchen, da er besorgt war, dass etwas Ernstes geschehen sein könnte.
Als er im Schlafzimmer ankam, fand er seine Frau noch im Schlafanzug einen Roman lesend im Bett.
Sie blickte zu ihm auf, lächelte und fragte, wie sein Tag war.
Er sah sie verwirrt an und fragte, „Was ist hier heute passiert?“
Sie lächelte wieder und antwortete, „Du fragst mich jeden Tag wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst was in aller Welt ich den ganzen Tag gemacht habe, richtig?“
“Ja,“ war seine ungläubige Antwort..
Sie antwortete, „Naja, heute habe ich es nicht gemacht.“

Langeweile ?

„Die Zeit wird Ihnen lang.
Wenn man nichts anders tut, als sie sich zu vertreiben,
so muss sie einem notwendig oft zur Last werden“
wusste schon Johann Wolfgang von Goethe 😉

„Erzählen Sie mir in eigenen Worten, was sie bedrängt“,
sagt der Psychologe seinem Patienten.
„Na ja.
Alles fing an, als ich heiratete:
Meine Frau hatte eine erwachsene Tochter, die somit meine
Stieftochter wurde.
Mein Vater kam auf Besuch, verliebte sich in meine Stieftochter und heiratete sie.
So wurde aus meiner Stieftochter gleichzeitig meine Stiefmutter.
Meine Frau bekam einen Sohn.
Aus ihm wurde automatisch der Schwager meines Vaters, weil dies der Stiefbruder der mit meinem Vater verheirateten Stieftochter ist.
Weil der Junge der Bruder meiner Stiefmutter ist, ist er demnach auch mein Onkel.
Die Frau meines Vaters bekam auch einen Sohn.
Dies ist mein Bruder, obwohl ich gleichzeitig sein Opa bin.
Er ist ja der Sohn meiner Stieftochter.
Meine Frau ist meine Oma, da sie die Mutter meiner Stiefmutter ist.
Daraus folgt, dass ich der Enkel meiner eigenen Frau bin.
Wenn man die Tatsache in Betracht nimmt, dass ich mit meiner Großmutter verheiratet bin, bin ich nicht nur der Mann meiner Frau und ihr Enkel,
sondern mein eigener Großvater.

Das bedrängt mich!“
Ein typischer Macho ehelicht eine typische gut aussehende Frau.
Nach der Hochzeitsnacht erklärt er ihr seine Regeln:
„Ich werde Heim kommen, wann ich will und ich will keinen Zoff mit dir.
Ich erwarte mir jeden Abend ein super Essen,
außer wenn ich sage, dass ich nicht Heim komme.
Ich werde jagen, fischen, Karten spielen und saufen mit meinen Kumpels,
wann ich will und wo ich will, also reg dich nicht auf.
Das sind meine Regeln, hast du was dazu zu sagen?“
Seine neue Frau antwortete:
„Nein, für mich ist das ok.
Du musst nur wissen, dass es hier jeden Abend,
punkt sieben Uhr Sex geben wird, ob du hier bist oder nicht!“