Es ist Sommer

… egal ob man schwitzt oder friert,
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert.
Es ist Sommer, ich hab das klar gemacht,
Sommer ist wenn man trotzdem lacht.
Doch sonst nehm‘ ich alles ziemlich locker hin
Weil ich mental ein absoluter Zocker bin.
Ich drücke einfach auf den kleinen grünen Knopf
Und die Sonne geht an in meinem Kopf.
Jetzt ist Sommer egal ob man schwitzt oder friert,
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert,
Es ist Sommer, ab ins Gummiboot,
Der Winter hat ab sofort Hausverbot.
(Auszug aus dem so schönen alten Songtext von Wise Guys) War bei herrlichem Wetter am Wochenende wieder in unserem Frankenland unterwegs,
um so herrliche Gegenden wie auch diese hier im Oberfränkischen Raum zu erkunden. 🙂
Es ist einer dieser heißen, himmelblauen Tage,
die nach Vanilleeis und Sommer und Zukunft schmecken,
einer der Tage,
an denen das Herz ohne vernünftigen Grund höher schlägt,
und an denen man jeden Eid schwören würde,
dass Freundschaften nie enden.
(Andreas Steinhöfel in „Die Mitte der Welt“)

Tierisch albern (◔‿◔)

Einem Kollegen misstraut man.
Mit einem Freunde ist man albern.
Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten!
Albernheiten im rechten Moment sind etwas ganz Köstliches. 😀
Jeder hat nur einen kleinen Funken Verrücktheit in sich.
Man darf ihn nicht verlieren.
You’re only given a little spark of madness. You mustn’t lose it.
(Robin Williams)
Jeder spinnt auf seine Weise, der eine laut, der andre leise.
(Joachim Ringelnatz)

Es ist nicht wichtig …

wie langsam du gehst,
sofern du nicht stehen bleibst.

(Sprichwort aus China)
Da war mal eine Schnecke.
Die hatte sich, von der Welt enttäuscht, in ihr Schneckenhaus zurückgezogen.

Sie sah nur die dunklen Wolken, den Donner und den Blitz
und die trüben Regentage.

Sie sah nur den Sturm und die drohende Flut,
und niemand war wirklich freundlich zu ihr.
So lebte sie Tag für Tag.
Immer dunkler werden ihre Gedanken, und die Bilder in ihrem Kopf,
bis sie nur noch Schwarz sehen konnte.
Da kam ein Schneckerich vorbei.

Der wollte sich enttäuscht in sein Haus verkriechen.
Er schimpfte über die düsteren Wolken,
Donner und Blitz und die endlosen Regentage.
Er klagte über den Sturm die Flut und dass
wirklich keiner mehr freundlich sei.

Als nun die Schnecke ihre eigenen Gedanken hörte
erschrak sie und sah sich wie in einem Spiegel.
Er wird ein Schwarzseher und sich für immer zurückziehen.
Ich muss ihn aufmuntern.
Sie streckte den Kopf hinaus und versuchte ihn zu trösten:

Die Wolken werden sich verziehen.
Auf das Gewitter folgt Sonnenschein.
Und wieviel heller strahlt ein neuer Tag
nach endlos trüben Regentagen.
Der Sturm lässt nach. Es ruht die Flut.

Komm doch heraus.
ALLES WIRD GUT!

Der Schneckerich schaute aus dem Haus
und erzählte der Schnecke von seinem Kummer.
Die nahm sich Zeit, hörte gut zu und sagte:

Schau nicht ins Dunkel, da ist doch Licht!
Doch Du musst es wollen, sonst siehst Du es nicht.
Wenn Deine Gedanken nur Dunkelheit sehen, Bilder entstehen.
Erst, wenn Dein Blick im Hellen ruht, erhellt sich Dein Sinn
und ALLES WIRD GUT!

Je länger die Schnecke sprach, umso zufriedener wurde sie,
und dem Schneckerich ging es auch schon besser.
So trauten sich beide immer weiter heraus.
Es war ein strahlend blauer Tag.
Die Vögel sangen. Eine letzte, dunkle Wolke schwebt davon.
Beide waren vollends aus dem Häuschen.

… und wenn sich wieder mal einer enttäuscht zurückziehen will,
dann erzähl ihm diese Geschichte!

(Aus: Alles wird gut von Friedel Schmidt/© 1999 Lappan Verlag GmbH)

ohne Humor

hat man im ernsthaften Spiel des Lebens
die schlechteren Karten und …
auch die Vorstellung bestimmt das Verhalten. 😉
Eine Grundschullehrerin geht zu ihrem Rektor und beschwert sich:
„Mit dem kleinen Uwe aus der ersten Klasse ist es kaum auszuhalten!
Der weiß immer alles besser!

Er sagt, er ist mindestens so schlau wie seine Schwester,
und die ist schon in der dritten Klasse.

Und jetzt will er auch in die dritte Klasse gehen!“
Der Rektor:
„Beruhigen Sie sich. Wenn er wirklich so schlau ist, können wir ihn ja einfach mal testen.“
Gesagt, getan, und am nächsten Tag steht der kleine Uwe zusammen mit seiner Lehrerin vor dem Rektor.
„Uwe ,“ sagt der Direktor, „es gibt zwei Möglichkeiten. Wir stellen dir jetzt ein paar Fragen. Wenn du die richtig beantwortest, kannst du ab heute in die dritte Klasse gehen.
Wenn du aber falsch antwortest,
gehst du zurück in die erste Klasse und benimmst dich!!“

Uwe nickt eifrig.
Rektor: „Wie viel ist 6 mal 6?“ Uwe: „36.“
Rektor: „Wie heißt die Hauptstadt von Deutschland?“
Uwe: „Berlin.“Undsoweiter, der Rektor stellt seine Fragen und Uwe kann alles richtig beantworten. Rektor zur Lehrerin:
„Ich glaube, Uwe ist wirklich weit genug für die dritte Klasse.“

Lehrerin: „Darf ich ihm auch ein paar Fragen stellen?“
Rektor: „Bitte schön.“

Lehrerin: „Uwe, wovon habe ich zwei, eine Kuh aber vier?“
Uwe, nach kurzem Überlegen: „Beine.“

Lehrerin: „Was hast du in deiner Hose, ich aber nicht?“
Der Rektor wundert sich etwas über diese Frage, aber da antwortet Uwe schon: „Taschen.“

Lehrerin: „Was macht ein Mann im Stehen, eine Frau im Sitzen und ein Hund auf drei Beinen?“
Dem Rektor steht der Mund offen, doch Uwe nickt und sagt:
„Die Hand geben.“

Lehrerin: „Was ist hart und rosa, wenn es reingeht, aber weich und klebrig, wenn es rauskommt?“
Der Rektor bekommt einen Hustenanfall, und danach antwortet Uwe gelassen: „Kaugummi.“

Lehrerin: „Wo haben die Frauen die krausesten Haare?“
Der Rektor sinkt in seinem Stuhl zusammen, aber Uwe antwortet ganz spontan:
„In Afrika!“

Lehrerin: „Wohin greifen die Frauen am liebsten bei einem Mann?“
Dem Rektor wird ganz schwarz vor Augen, und Uwe sagt: „Zur Brieftasche.“

Lehrerin: „Gut, Uwe, eine Frage noch: Sag mir ein Wort, das mit F anfängt, mit N aufhört und etwas mit Hitze und Aufregung zu tun hat!“
Dem Rektor stehen die Tränen in den Augen. Uwe überlegt einen Moment und antwortet dann freudig:
„Feuerwehrmann!“

Rektor: „Schon gut, schon gut. Von mir aus kann Uwe auch in die vierte Klasse gehen oder gleich aufs Gymnasium.
Ich hätte die letzten sieben Fragen falsch beantwortet …“

Langeweile ?

Mal eine schöne Geschichte zur Rhabarberzeit –
als sogenannten Zungenbrecher zum üben 😀
In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.
Barbara war in der ganzen Gegend für Ihren ausgezeichneten
Rhabarberkuchen bekannt.

Weil jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarber-Barbara.
Rhabarber-Barbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen
Geld verdienen könnte.

Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarber-Barbara-Bar.
Natürlich gab es in der Rhabarber-Barbara-Bar bald Stammkunden.
Die bekanntesten unter ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarber-Barbara-Bar um von Rhabarber-Barbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren nannte.
Die Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren hatten wunderschöne dichte Bärte.
Wenn die Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren ihren Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart pflegten, gingen sie zum Barbier.
Der einzige Barbier, der einen Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich
Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart-Barbier.

Nach dem Stutzen des Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Barts geht der Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart-Barbier meist mit den Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren in die Rhabarber-Barbara-Bar um mit den Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren von Rhabarber-Barbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen.
Dazu trinkt der Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart-Barbier immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarber-Barbara-Bar-Barbaren-Bart-Barbier-Bier nennt.

Vorsicht ! ♥☀ツ

Fand wieder in meinem Archiv
ein sehr schönes und irgendwie auch grad passendes Gedicht
von Eugen Roth –
einem Münchner mit tiefgründigem Witz und sehr feinem Humor. 😉
Ein Mensch mit keinem Grund zur Klage
als dem der allgemeinen Lage
klagt immer und auf jeden Fall,
klagt herzlich, laut und überall,
auf dass sich jeder überzeugt,
wie tief ihn Not und Sorge beugt.

Wenn er sich nämlich unterfinge,
zu sagen, dass es gut ihm ginge,
dann ginge es ihm nicht mehr gut:
Der Neid, der rasche Arbeit tut,
hätt‘ ihn vielleicht schon über Nacht
um all sein Wohlergeh’n gebracht.

Drum hat der Mensch im Grunde Recht,
der gleich erklärt, ihm ging‘ es schlicht.

Ein Optimist …

ist ein Gartenfreund,
der seiner Frau die Blumen verspricht,
die er gerade gesät hat…
sagte mein Gärtner und ich hoffe sehr,
dass meine mal geschenkt bekommene Saat weiterhin so gut gedeiht,
auch wenn es hier eine empfindliche Mimose ist.

Aller Weisheit gold‘nes Tor ist gepflastert mit Humor. 😉
Ein Gärtner wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt.
Seine Frau schreibt ihm einen Brief.
„Jetzt wo du im Gefängnis sitzt erwartest du wohl,
dass ich das Feld umgrabe und Büsche pflanze?
Aber das werde ich nicht tun!“
Sie bekam als Antwort:
„Trau dich bloß nicht, das Feld anzurühren,
dort habe ich das Geld und die Gewehre versteckt!“
Eine Woche später schreibt sie ihm erneut einen Brief.
„Jemand im Gefängnis muss deinen Brief gelesen haben.
Die Polizei war hier und hat das ganze Feld umgegraben,
ohne etwas zu finden.“
Die Antwort ihres Mannes:
„So, jetzt kannst du die Büsche pflanzen!“

Denkt immer daran !

Niveau ist keine Creme und
Stil nicht das Ende eines Besens. 😉
Niveau sieht von unten betrachtet immer wie Arroganz aus.
Scherben sollte man noch am Abend wegräumen,
damit man sich am Morgen nicht mehr daran schneidet.

Es hemmt die Lebensfreude, schon ans Ankommen zu denken,
während man noch läuft.

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.
Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.

Wer sich nützlich macht, hat keine Zeit, sich wichtig zu machen.

Viel bedenklicher ist die Art von Wichtigtuerei,
die sich in dem Schnellurteil über Verhältnisse,
insbesondere aber über Personen äußert.

Winter ade…

hieß es am Wochenende bei uns in Oberfranken
Zu einem der schönsten und wohl auch ältesten Frühlingsbräuche in Franken
gehören die „Fasalecken“, die am Faschingssonntag den Winter verscheuchten.
Seit rund 130 Jahren kommen die Effeltricher Fasalecken nach Baiersdorf in Oberfranken und treiben mit großem Peitschengeknalle Strohbären, die den Winter symbolisieren durch die Stadt zu einem großen Platz, an dem ihnen das Strohfell über die Ohren gezogen und zum Haufen getürmt wurde.
Während die Ex-Bären zum Abschied johlend über ihr abgezogenes Winterfell sprangen, das leider wegen zu starkem Wind nicht wie üblich angezündet wurde, tanzten die Fasalecken mit ihren Mädchen als Zeichen ihres Triumphes über den Winter
um den Strohhaufen.

Tradition und Brauchtum sind nicht nur unsere Wurzeln,
sondern stehen auch für Gemeinschaft und Zusammenhalt.
(Thomas Wolf)

Askese – in Ordnung

Aber man muss auch mal auf Entbehrungen verzichten können. 😉
(Kalenderspruch)
Weg mit den Glückshormonen ! ?
Eine Alternative zur rein körperlichen Selbstkasteiung
kommt jetzt aus dem amerikanischen Silikon Valley,
wo sich immer mehr Bewohner einem „Dopamin-Fasten“ unterziehen
und somit die Ausschüttung jenes körpereigenen Botenstoffes dimmen wollen,
der auch als „Glückshormon“ bekannt ist.
Dafür verzichten die Fastenfreudigen auf jegliche externen Reize,
zumal die des Internets,
die interessanterweise ja gerade von dem Hightech-Standort aus
auf die Menschheit losgelassen werden.
Die besonders Harten
verzichten aber nicht nur auf Smartphone und E-Mail,
sondern auch auf analoge Gespräche und überhaupt
Kontakt mit Partnern,
Familie und Freunden,
um hinterher geistig wieder voll da zu sein.
Das ist prima! 
Denn hellwach und selbstfokussiert
können sie sich dann den Herausforderungen des Alltags stellen
und sich auf Instagram und Facebook ausreichend brillante Gedanken
über das nächste große Verzicht-Dings für das nächste Jahr machen. 😀