ein Sommertag

oder auch …
den bisher einen Tag Sommer in unserer Region am Montag
genoss ich bei einer endlich wieder möglichen schönen Wanderung am See.

In der Stille

Wieviel Schönes ist auf Erden
Unscheinbar verstreut;
Möcht ich immer mehr des inne werden:
Wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut,
In bescheidnen alt und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft von Blumen nur,
Macht es holder doch der Erde Flur,
wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen.
(Christian Morgenstern)Egal wie das Wetter auch wird,
kommt bitte alle gut und möglichst gesund durch die Woche !

immer wieder sonntags

wird von Roland, bei ROYUSCH-UNTERWEGS ein Begriff vorgegeben,
für den wir dann die Woche über Zeit haben einen Beitrag zu erstellen
und diesen mit seinem Beitrag zu verlinken.

>>Projekt „Wöchentliche Fotochallenge“ #20<<

Der inzwischen zwanzigste Begriff lautet: Handarbeit
Wofür ich ausnahmsweise, weil dafür immer nur ein Bild vorgegeben ist,
ein Collage-Bild mit einigen meiner Handarbeiten aus Ton, erstellte. 
Modellieren ist eine Kunst, die aus Ton gemacht wird.
(Karl Joachim Marquardt)

Abhängen

lautet der nun schon achtzehnte Begriff zum sehr schönen,
abwechslungsreichen und interessanten Projekt

„Wöchentliche Fotochallenge“ #18

von Roland bei ROYUSCH-UNTERWEGS,
(einfach mal in den Link zum Blog oben klicken lohnt sich 😉 )
wobei auch ich mich, wie jede Woche, sehr gerne beteilige.
Mein Foto mit den kunstvoll darauf abhängenden Badeanzügen machte ich 2016
beim Besuch der Bundesgartenausstellung in Bayreuth.
Da unter anderem auch die Schwimmbäder nun bald wieder öffnen dürfen,
könnte man diese Badeanzüge nun wohl auch wieder abhängen und darin bei hoffentlich bald wärmeren Temperaturen ein erfrischendes Frei- oder auch Spaßbad genießen. 😀

Habt Alle noch einen schönen, hoffentlich sonnigen Tag ☀
bleibt oder werdet gesund und kommt gut in sowie durch die Woche !

die Kunst

muss wieder Brücke sein zwischen der Schöpfung,
der Natur und der Kreativität des Menschen.
(Friedensreich Hundertwasser)
Wie bereits im vorherigen Beitrag angekündigt,
hier nun noch einige Bilder zur Architektur des Künstlers Hundertwasser in Abensberg,
einer Kleinstadt im niederbayerischen Landkreis Kelheim.
Der Kuchlbauer Turm
ist das Wahrzeichen von Kuchlbauer’s Bierwelt in Abensberg.

Auf besonderen Wunsch eine Collage zum Inneren des Turmes von einer Turmführung im Jahr 2011

Es ist ein Architekturprojekt
des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser,
geplant, geändert und bearbeitet von Architekt Peter Pelikan.

 

Hundertwasser (bürgerlich: Friedrich Stowasser)
war vorrangig als Maler, aber auch in den Bereichen Architektur und Umweltschutz tätig.
Seinen Künstlernamen Hundertwasser bildete er 1949 aus seinem realen Namen durch die scheinbare Eindeutschung der ersten Silbe – sto ist in slawischen Sprachen das Wort für „hundert“.

Er trat zeitlebens als Gegner der „geraden Linie“ und jeglicher Standardisierung auf, was insbesondere bei seinen Arbeiten im Bereich der Baugestaltung bedeutsam ist.
Diese zeichnen sich durch fantasievolle Lebendigkeit und Individualität, vor allem aber durch die Einbeziehung der Natur aus.

Leider waren wegen der Pandemie alle Gebäude, auch die der Brauerei geschlossen,
aber der Ort Abensberg war bzw. ist auch sehr schön und sehenswert. 😉Kommt alle gut und vor allem Bitte auch gesund in sowie durch die Woche !

TEXTUR

lautet der 15. Begriff zum sehr schönen Projekt

„Wöchentliche Fotochallenge“ #15

von Roland, bei ROYUSCH-UNTERWEGS.

Mein Beitrag dazu, ein für mich sehr schönes, ansprechendes und in meinen Augen
hochwertiges Aquarell mit angenehmer Textur,
fotografierte ich mal unterwegs durch eine Fensterscheibe.
Textur ist auch eines von sieben Elementen der Kunst .
Es wird verwendet, um zu beschreiben, wie sich eine dreidimensionale Arbeit tatsächlich anfühlt, wenn sie berührt wird.
In zweidimensionalen Arbeiten wie der Malerei
kann es sich auf das visuelle „Gefühl“ eines Stücks beziehen.

Lass die Seele baumeln

Um im zur Zeit oft grauen Alltag
jeden Tag ein bisschen Sonne zu tanken,
zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln.
Um nach den Sternstunden
eines jeden neuen Tages zu greifen
und jeden Augenblick bewusst zu leben.
Den Abend genießend
die Hektik des Alltags abstreifen
den Lauf der Gedanken verlangsamen
tief durchatmen und alle Viere von sich strecken.
Wie gut tut dann auch ein wohliges Bad,
schöne Musik und ein Glas Wein.

* Wer jeden Abend sagen kann: „ich habe gelebt“,
dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn *
… wobei dieses tiefsinnige Zitat von Seneca
inzwischen noch mehr an Bedeutung
gewonnen hat und deshalb …

ohne Humor …

und Fantasie
fehlt es auch an Herz und Seele, heißt es so schön und wahr.

Es heißt auch, ohne Fantasie wäre wissen gar nicht möglich,
da viele Wissenschaftler erst durch das einsetzen ihrer Fantasie wissen erlangt haben.
Außerdem wäre die Welt ohne Fantasie wohl ein ziemlich trostloser Ort,
da sie Farbe in unser Leben bringt. Mit genügend Fantasie, Freude am „Spielen“ mit meinen Fotos und einem neuen, sogar noch besseren Bearbeitungsprogramm als bisher ohne Flash-Player, muss ich nun auch nicht mehr die Konsequenzen für Dezember fürchten, worüber ich mich sehr freue! 😀

Poesie ist Wahrheit

die in Schönheit wohnt
(Robert Gilfillan)
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
(Joachim Ringelnatz)

zeitlos schön …

Das Märchen von der geschenkten Zeit
Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter.
Von der Ältesten sagten die Leute: “Wie klug sie ist!“
Von der Zweiten meinten sie voller Bewunderung: „Seht wie ist sie so fleißig!“
Wenn sie aber von der Dritten sprachen, hellten sich ihre Gesichter auf:
„Sie ist so freundlich und sie kann so wunderbar lachen!“

„Es ist an der Zeit, meine lieben Töchter“, sagte eines Tages die königliche Mutter,
„dass ihr das Haus verlasst und die Welt kennen lernt.“

Einer jeden legte sie eine kunstvoll gewirkte Tasche über die Schulter, die war prall gefüllt.
„Das ist eure Wegzehrung. Ich habe jeder von euch einen großen Anteil meiner Zeit geschenkt. Geht sorgsam damit um. Mehr davon kann ich euch nicht geben.“
Der Abschied war herzlich und dann ging jede ihres Weges.

Die Erste, die Kluge war noch nicht weit gegangen, da hatte sie schon eine große Berechnung angestellt, wie sie ihre Zeit möglichst gewinnbringend anlegen könnte.
“Gönn uns ein kleines bisschen von deiner Zeit.“ wisperten die Blumen am Wegrand.
„Wo denkt ihr hin!“ sagte die Kluge „Zeit ist Geld und das wirft man nicht einfach auf die Straße.“ und eilte davon als hätte sie schon keine Zeit mehr.

Die Zweite, die Fleißige, hatte schon bald eine Beschäftigung entdeckt und arbeitete hastig,
denn sie wollte die Zeit ausnutzen.
Da rollte ihr ein roter Ball zwischen die Füße und ein Kind rannte herbei und fragte:
“Spielst du mit mir?“
„Jetzt nicht.“, sagte die Fleißige, „ich habe keine Zeit. Ich muss heute schon die Arbeit von morgen machen!“ „Spielst du dann morgen mit mir?“ „Es geht nicht, da mach ich schon die Arbeit von übermorgen!“ „Und dann, hast du dann Zeit?“ „Vielleicht, wenn mir nichts dazwischen kommt. Aber jetzt nimm deinen Ball. Stiehl mir nicht die Zeit!“ Da ging das Kind und wartete auf übermorgen.

Die dritte Tochter aber kam nicht weit, nur bis zu einer Bank am Ententeich.
Da saßen ein paar alte Leute und schwiegen sich an, denn sie hatten sich schon alles erzählt und etwas Neues fiel ihnen nicht mehr ein.
„Hast du ein bisschen Zeit? Komm setz dich zu uns!“
„Aber sicher.“ sagte die Königstochter mit dem lachenden Gesicht „ich habe viel Zeit geschenkt bekommen. Davon kann ich Euch doch abgeben“, langte in ihre Tasche und fragte die alten Leute nach ihrem Leben und sie erzählten ihr viel und als sie sich endlich verabschiedet hatten, hörte sie sie von weitem noch lachen, denn es war ihnen noch so viel eingefallen,
was sie beinahe schon vergessen hatten.

„Nach einem Jahr“, hatte die Mutter gesagt „kommt ihr noch einmal zurück
und erzählt wie es euch ergangen ist.“

Als dieses Jahr herum war, schickte die Älteste ein teures Blumengebinde mit einem Gruß daran:
Liebe Eltern! Habt Dank aber ich kann euch jetzt nicht besuchen, es wäre unklug. Der weite Weg zu euch würde mich zu viel Zeit kosten.

Die Zweite kam in allerhöchster Eile und sie erzählte von der vielen Arbeit die nun liegen bleiben musste und war im Herzen schon wieder abgereist ehe sie angekommen war.

Die Dritte aber kam etwas zu spät, denn sie hatte unterwegs Blumen gepflückt, die sie der Mutter mitbringen wollte. „Hast du denn so viel Zeit übrig?“ fragte die Mutter. “Aber sicher“, sagte die Tochter, „du hattest mir ja gar nichts verraten, dass die Tasche sich immer wieder füllt!
Je mehr Zeit ich verschenkt habe, desto mehr fand ich darin.“

„Du bist die Einzige“ sagte die Mutter lächelnd,
die das Geheimnis der geschenkten Zeit erfahren hat.“

(Verfasser unbekannt)

Der Duft der Rose

nimmt dich
in einen süßen Bann

rührt dich liebkosend leise
wie eine Liederweise
mit Ahnung voller Schönheit an;
ist ohne Gleichnis rein und zart:
Du kannst es nicht ermessen,
fühlst nur ein süß Vergessen
und eine süße Gegenwart.
(Hermann Hesse)
Rosen gelten als Symbol der Liebe.
Nach der griechischen Mythologie wurde die Liebesgöttin Aphrodite
„aus dem Schaum des Meeres mit einem Rosenstrauch“ geboren.