noch kleiner Ausflug …

nachdem ich morgens aus der Zeitung erfuhr,
dass endlich wieder einmal eine Schafherde bei uns in naher Umgebung
für gepflegte, frisch gemähte Wiesen sorgt. 🙂
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein)
Ein australisches Sprichwort sagt:
„Ein guter Hirte schert seine Schafe, aber er zieht ihnen nicht das Fell über die Ohren.“
In diesem Sinne wird dies wohl vorerst mein letzter Post hier sein,
weil mir die Lust, die Einsicht und vor allem aber auch
überflüssige Zeit und Gelegenheit dazu fehlt,

mich intensiv stunden- oder tagelang mit dem
demnächst >für alle geltenden<
neuen Editor zu befassen.

Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen
die Fröhlichkeit eines Vogels im Ebereschenbaum am Morgen,

die Lebensfreude eines Fohlens auf der Koppel am Mittag,
die Gelassenheit eines Schafes auf der Weide am Abend.
(Irischer Segenswunsch)

Genuss der Stille

Regentropfen an Blumen und Bäumen
laden mich heute ein zum träumen
kostbar wie Perlen anzuseh’n
kleine Wunder – traumhaft schön!

Und wenn der neue Gutenberg-Editor tatsächlich nicht zu umgehen ist,
wird die Stille hier im Blog wohl noch etwas länger zu genießen sein …

Die beste Investition

 ins Leben
sind schöne Momente,
eingezahlt auf dem Konto „Erinnerung“,
angelegt auf der Zeitbank „Vergangenheit“.
Niemand hat Einfluss, keiner kann es dir nehmen.
(Baumgärtel, Daniel) Unseren Lebensweg kreuzen viele Menschen,
aber nicht jeder hinterlässt auch Spuren
und manche nicht mal eine Erinnerung.

Wer immer nur das Schlechte sieht und sich nur an Schlechtes erinnert –
führt mit sich selbst einen ewigen Krieg,
dem er niemals mehr
kann entrinnen.

einfach schön ✿☀♥

Die Natur ist die beste Lehrmeisterin
Die Natur ist mit wenigem zufrieden
Natur überwindet Gewohnheit
Natur geht vor Lehre
Natur ist Meister
Betrachte die ganze Natur,
wovon du nur ein winziges Stücklein bist,
und das ganze Zeitmaß
von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt
dir zugewiesen ist,
und das Schicksal,
wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.
(Mark Aurel)

Es ist nicht wichtig …

wie langsam du gehst,
sofern du nicht stehen bleibst.

(Sprichwort aus China)
Da war mal eine Schnecke.
Die hatte sich, von der Welt enttäuscht, in ihr Schneckenhaus zurückgezogen.

Sie sah nur die dunklen Wolken, den Donner und den Blitz
und die trüben Regentage.

Sie sah nur den Sturm und die drohende Flut,
und niemand war wirklich freundlich zu ihr.
So lebte sie Tag für Tag.
Immer dunkler werden ihre Gedanken, und die Bilder in ihrem Kopf,
bis sie nur noch Schwarz sehen konnte.
Da kam ein Schneckerich vorbei.

Der wollte sich enttäuscht in sein Haus verkriechen.
Er schimpfte über die düsteren Wolken,
Donner und Blitz und die endlosen Regentage.
Er klagte über den Sturm die Flut und dass
wirklich keiner mehr freundlich sei.

Als nun die Schnecke ihre eigenen Gedanken hörte
erschrak sie und sah sich wie in einem Spiegel.
Er wird ein Schwarzseher und sich für immer zurückziehen.
Ich muss ihn aufmuntern.
Sie streckte den Kopf hinaus und versuchte ihn zu trösten:

Die Wolken werden sich verziehen.
Auf das Gewitter folgt Sonnenschein.
Und wieviel heller strahlt ein neuer Tag
nach endlos trüben Regentagen.
Der Sturm lässt nach. Es ruht die Flut.

Komm doch heraus.
ALLES WIRD GUT!

Der Schneckerich schaute aus dem Haus
und erzählte der Schnecke von seinem Kummer.
Die nahm sich Zeit, hörte gut zu und sagte:

Schau nicht ins Dunkel, da ist doch Licht!
Doch Du musst es wollen, sonst siehst Du es nicht.
Wenn Deine Gedanken nur Dunkelheit sehen, Bilder entstehen.
Erst, wenn Dein Blick im Hellen ruht, erhellt sich Dein Sinn
und ALLES WIRD GUT!

Je länger die Schnecke sprach, umso zufriedener wurde sie,
und dem Schneckerich ging es auch schon besser.
So trauten sich beide immer weiter heraus.
Es war ein strahlend blauer Tag.
Die Vögel sangen. Eine letzte, dunkle Wolke schwebt davon.
Beide waren vollends aus dem Häuschen.

… und wenn sich wieder mal einer enttäuscht zurückziehen will,
dann erzähl ihm diese Geschichte!

(Aus: Alles wird gut von Friedel Schmidt/© 1999 Lappan Verlag GmbH)

Gedankengänge …

Jemand hat mir mal gesagt,
die Zeit würde uns
wie ein Raubtier
ein Leben lang verfolgen.

Ich möchte viel lieber glauben,
dass die Zeit unser Gefährte ist,
der uns auf unserer Reise begleitet
und uns daran erinnert,

jeden Moment zu genießen,
denn er wird nicht wiederkommen.
Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig
wie die Art, wie wir gelebt haben.
Denn letztlich sind wir alle nur sterblich.
(Jean-Luc Picard)
Ein Arabisches Sprichwort sagt …
Den Narren erkennst du an sechs Zeichen:
Furcht ohne Grund
Rede ohne Nutzen
Wechsel ohne Fortschritt
Frage ohne Ziel
Vertrauen zu Fremden und
Freundschaft zu seinem Feind.

Alles neu, macht der Mai

Macht die Seele frisch und frei… Die historischen Wasserräder am Fluss entlang wurden wieder aufgebaut
und auch am nahe gelegenen See lässt es sich ganz herrlich verweilen. 

Wenn es etwas gibt,
wofür zu leben sich lohnt,
dann ist es die Betrachtung des Schönen.
(Platon)
Der Mai ist ein Monat, da passieren so Sachen,
Knospen werden zu Blüten, bringen Kinderherzen zum Lachen.
Bäume ergrünen im prallen Blätterwald,
die Welt wandelt sich, ändert ihre Gestalt.
Er ist wie ein Anfang, ein Neubeginn.
Er ist Teil des Lebens, des Zyklus des Seins,
sei dir bewusst, halte still, halte ein.
Der Mai hat einen ganz eigenen besonderen Sinn. Als besonderes Highlight für mich konnte ich zum ersten mal miterleben, wie eines der im Nisthäuschen geschlüpften Kohlmeisen-Jungen flügge wurde und noch etwas unbeholfen flatternd eine kleine Notlandung auf dem Kopf meines Erdmännchens im Beet hinlegte. 😀