wieder zurück …

von meinem wunderschönen, sehr aktiven und interessanten Urlaub
im herrlichen Sonnenschein ☀ Andalusiens 
… aber noch immer nicht so wirklich richtig hier 🙄
grüße ich erst einmal alle meine treuen Begleiter hier im Blog
und aktiven Kommentatoren ganz herzlichFortsetzung folgt…
nachdem ich erst einmal meine über 1.000 Fotos teils gelöscht
und irgendwie übersichtlich geordnet habe 😀

Advertisements

bin mal weg…

Die gefährlichste aller Weltanschauungen
ist die Weltanschauung der Leute,
welche die Welt nicht angeschaut haben.
(Alexander von Humboldt)
Reisen ist ein guter Weg Geld auszugeben
und trotzdem reicher zu werden…

einer
von vielen guten Gründen,
weshalb ich nun wieder einmal in die Ferne reise.
Lasst es Euch gut gehen und gebt schön auf Euch acht! 😉 ❤

unser Leben

Wir
stricken
unser Leben
täglich ein Stück weiter.
Die einen
stricken liebevoll und sorgsam,
andere wiederum mühevoll und ungern.
Oft ist das komplizierte Muster vorgegeben
und muss mit viel Konzentration bewältigt werden.
Manche Strecken werden mühelos und freudig geschafft.
Freundliche Farben, auch bunt gemischt wechseln mit grau ab.
Auch die Qualität wechselt: mal weich und flauschig, mal hart und kratzig.
Es kommt auch vor, dass Maschen von der Nadel fallen, manchmal auch aus Versehen.
Dann entstehen plötzlich Löcher,
und das Muster wird unvollständig.
Es kann auch sein, dass der Faden reißt
und neu angesetzt werden muss.
Wir kennen das: neu anfangen.
Es kann auch vorkommen,
dass wir das Strickzeug
in die Ecke werfen,
um es dann doch wieder hervorzuholen.
Es wird für uns Menschen immer ein Geheimnis bleiben,
wie viel Lebensfaden uns noch zu verstricken bleibt.
Wir haben die Nadeln in unserer Hand.
Technik, Muster und Werkzeug
können wir wechseln.

Gedankenstrom

Wir halten unsere eigenen Gedanken,
diese bloßen Bilder der Wirklichkeit, für Wirklichkeit
und gestatten unseren Emotionen, darauf zu reagieren.
Diese Emotionen
erzeugen durch den Wunsch, diese Störung zu beheben,
noch mehr Gedanken,
und damit schließt sich der tödliche Kreislauf.
Ohne Unwissenheit über die Wirklichkeit
würden wir nicht über sie nachdenken,
ohne den Gedankenstrom
gäbe es keine verzweifelten Emotionen,
unser Geist wäre in Frieden,
und wir bräuchten nicht zu denken.

Aus dem Buch „Ein Mann namens Buddha“
(Autoren: Samuel Bercholz und Sherab Chödzin)

Die Insel

Mal eine kleine Geschichte, schöne Metapher für unser Verhalten,
die sehr viele Interpretationsmöglichkeiten bietet. 😉
Es lebte einmal ein Mann auf einer kleinen Insel.

Eines Tages spürte er, dass die Insel unter ihm zitterte.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, erst einmal abzuwarten.

Wenig später brach ein Stück der Küste und fiel tosend ins Meer.

Der Mann war beunruhigt.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Da er aber auch gut ohne das Stück leben konnte, beschloss er, weiter abzuwarten.

Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer.

Der Mann erschrak nun heftiger.
“Sollte ich vielleicht etwas tun?” dachte er.

Doch als nichts weiter passierte, beschloss er, abzuwarten.
“Bis jetzt” sagte er sich, “ist ja alles gut gegangen.”

Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer
und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte.

“Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen”
war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank…

Nach Franz Hohler …etwas umgeschrieben.
(u.v.a. Träger des Alice-Salomon-Poetik-Preises 2014)

Saat und Ernte…

Eine Frau träumte des Nachts, einen Markt zu besuchen.
Dort inmitten all der Stände traf sie an einem von ihnen erstaunlicherweise Gott.Scheu näherte sie sich dem Stand.
„Was verkaufst du hier?“ wollte sie von ihm wissen.
Gott antwortete ihr: „Alles, was das Herz begehrt.“

Die Frau war zunächst völlig verblüfft.
Als sie sich wieder gefasst hatte, beschloss sie, diese Gelegenheit zu nutzen und das Beste zu verlangen, was sich ein Mensch nur wünschen kann.

„Ich möchte Frieden für meine Seele und Liebe und Glück.
Und weise möchte ich sein und nie mehr Angst haben.“ sagte die Frau zu Gott.
„Und das nicht nur für mich allein, sondern für alle Menschen.“

Gott lächelte.
„Ich glaube, du hast mich missverstanden.
Ich verkaufe hier keine Früchte, sondern die Samen.“