bezaubernder Herbst

mit seinen so schönen warmen Farben
dem Duft nach Pilzen und die Frische der Natur
den von Morgentau benetzten Gräsern
der sich im Wasser spiegelnden Herbstsonne
entsteht eine ganz besondere Stimmung
der Ruhe und Gelassenheit,
um wieder Kraft zu tanken und unsere Gedanken
neu zu sortieren. So schön war es am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein
in einem kleinen Naturschutzgebiet unserer Region. Sonniger Herbsttag

Abschiedshauch durchweht die Lüfte,
letzte Farben, letzte Düfte,
und ein letzter holder Klang.

Wo sind jene schönen Tage,
da aus jedem Blütenhage
tönte Nachtigallensang?

Zwar noch blüht die letzte Rose,
doch die bleiche Herbstzeitlose
schimmert schon im Wiesengrün;

Sie verschlief das beste Wetter
und nun kommt sie ohne Blätter
sich beizeit noch auszublühn.
Träumerisch in sich versunken
und wie von Erinnrung trunken
liegt die Welt so blau und weit,

Sehnsuchtsvoll, mit sanfter Klage,
still gedenkend goldner Tage
und der schönen Rosenzeit!

(Heinrich Seidel)

einfach wieder Danke !

Gefährlich kann es werden, im so großen World Wide Web
wo nicht alles ist auch immer wirklich nur gut oder nett.
Für manche bist du einfach nur ein kurzer netter Klick,
ein falsches Wort zur falschen Zeit und du bist weg,
ist dann mitunter wortlos nunmal dein Geschick.
Wirst somit nicht wirklich als Mensch gesehen,
in der eigentlich so schönen virtuellen Welt
wenn genug Lob, schöne Worte fehlen
und nur noch das eigene Ego zählt.

Freunde sind diejenigen die bleiben, wenn andere gehen –
nur so kann und sollte man das dann auch verstehen.
Surfen und bloggen, jede Menge Tabs offen
bei ewiger Suche, auf Inspiration hoffen
das Chaos wird dabei dann fast perfekt,
wenn speichern vergessen und alles ist weg.

Bist am überlegen, was mache ich jetzt bloß
anstatt lang zu suchen, Fantasie benutzend
kommt wie aus dem Nichts der Denkanstoß.
Nun bist du am grübeln, am tifteln und basteln
Fotos bearbeiten, die du hast noch im Kasten
um mit viel Freude einen Beitrag zu kreieren
ihn gerne zu teilen, mit deinen vielen Lesern.

Nichts ist beständig und schon gar nicht im Netz.
Umso mehr weiß ich deshalb zu schätzen,
auf wirklich nette Blogbegleiter setzend,
wie es hier bei mir ist und im Jetzt.
dass es Euch gibt

Erntezeit, so oder so …

war bei mir schon vor einigen Wochen
und heute wurden auch endlich die Äpfel zu leckerem Gelee verarbeitet. 🙂
Ein jeder erntet das was er sät, heißt es so wahr …
und Blumen, die ich im Frühjahr säte, blühen zur Zeit schöner denn je.
Eine kleine, tiefsinnige Geschichte vom Säen
Ein Mann ging durch seine Stadt und entdeckte einen Laden,
den er vorher noch nie gesehen hatte.
Über dem Laden hing ein Schild auf dem geschrieben stand:
Hier können Sie alles haben, was Sie wollen.
Und er ging hinein und fragte den Inhaber:
“Ist es richtig, hier kann man alles haben, was man will?”
“Ja”, sagte er, “Sie können alles haben, was Sie wollen.”
“Das ist ja interessant”, sagt der Mann,
“dann möchte ich Gesundheit, Reichtum und Frieden für die Welt …
“Moment, Moment, Moment”, sagte der Inhaber,
“wir sind eine Samenhandlung. Hier können Sie nur Samen bekommen.
Säen müssen Sie schon selbst.
Aber wir haben alle Samen da und Sie können säen, was Sie wollen.”
(Verfasser unbekannt)

Alle Kultur …

ist Erweiterung unseres Bewusstseins.
Erkannte bereits der Begründer der „Analytischen Psychologie“ Carl Gustav Jung. 😉
Auch wenn nicht nur in unseren Regionen vernünftigerweise fast alle Festlichkeiten und traditionellen Ereignisse wegen COVID-19 abgesagt wurden, finden bei uns in Franken inzwischen zumindest wieder vereinzelt sehr schöne kulturelle Veranstaltungen,
mit strenger Einhaltung der aktuellen Bestimmungen für die Sicherheit aller dabei, statt.
Weshalb ich am Wochenende meine zum Geburtstag geschenkt bekommenen Eintrittskarten, nicht wie ursprünglich vorgesehen in der zur Burg Rabenstein gehörenden Sophienhöhle, sondern im großen,
gut zu belüftenden Festsaal der Burg einlösen konnte.
  🙂

Im Vielklang mit der Natur.
Auf dem Klangteppich der Wildnis“ heißt das Projekt,
mit dem beide Künstler 2020/21 durch Deutschland touren.
Singschwäne des Unteren Odertals werden ebenso zu musikalischen Akteuren,
wie Geburtshelferkröten aus dem Nationalpark Kellerwald-Edersee.
Das Künstlerpaar reiste durch die 16 deutschen Nationalparks,
um typische Geräusche und Tierlaute, sogenannte Soundscapes, aufzunehmen
und diese künstlerisch zu verarbeiten.

Die Natur zeigt uns die Vergänglichkeit und den Neubeginn.
Auch wenn es jetzt trist und grau ist, ist das Bunte schon auf dem Weg.
Jede ruhige Minute, die du in der Natur verbringst
gibt dir unendlich viel Kraft und Energie.

Poesie ist …

die Verkörperung des Geistes, die Vergeistigung des Körpers,
die Empfindung des Verstandes und das Denken des Gefühls.
(Franz Grillparzer)
Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)

Dieser Moment …

wenn man nach langer Zeit wieder ans Meer kommt
und das Rauschen der Wellen hört …
wenn die Sonne untergeht und man einfach den Rest der Welt vergisst.
Ich liebe es !
Nur noch
frische Seeluft,

rauschende Wellen
und stundenlang laufen
an manch schönen Stränden.
Neues entdecken, Schönes erleben
der Seele viel Freude und Erholung geben.
Wenn du denkst, Abenteuer seien gefährlich, versuche es mit Routine.
Diese ist tödlich.    (Paulo Coelho)
Auf Abenteuer bin ich im Urlaub ganz bestimmt nicht aus
und
 werde meinen Urlaub an unserer schönen Ostsee,
mit allen zur Zeit noch erforderlichen Maßnahmen
so richtig genießen !
 

Spuren am Weg


Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte.
Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach.
Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl
das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne
mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.
Er ließ sie zu sich kommen und sagte:
“Ich bin alt und gebrechlich geworden.
Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen.

Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen
Spuren und Zeichen hinterlasst.”
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden,
Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben,
um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete,
er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich:
“Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts.”
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen
seine letzte und beschwerliche Reise auf sich,

um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln.
Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen.
Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher,
die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte,
waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen,
liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich,
dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen:
“Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen
und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen.

Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet,
aber deine Zeichen sind verblichen.
Du, mein jüngerer,
hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Diese bleiben und leben weiter.”

(Stiegler Herbert, nach einem afrikanischen Märchen)

Unser Lebensweg

gleicht einer großen Wanderkarte
und unser Gewissen ist der Kompass, der uns die Richtung weist.
Es gibt auf unserem Weg des Lebens
immer wieder Gabelungen, Kreuzungen und Begegnungen.
Manche Gabelung des Weges lässt uns lange verharren,
bis wir uns entscheiden können, in welche Richtung wir gehen sollten.
Manche Wegkreuzung ermöglicht schöne Begegnungen mit wertvollen Menschen,
die im Herzen ihre Spuren hinterlassen.
Die in unseren Erinnerungen fest verwurzelt, mitunter sogar irgendwann und irgendwie
für immer bei uns bleiben.
Einige Menschen, die wir an irgend einer Abzweigung aus den Augen verloren,
werden wir vielleicht vermissen und uns über ein Wiedersehen freuen,
weil sie eine Bereicherung unseres Lebens waren.
Manche Menschen hingegen, deren Weg sich mit unserem kreuzte –
was sich dann als schlecht erwies, möchten wir nie wieder begegnen.

Ein alter weiser Spruch aus dem Poesiealbum:
Lerne erst die Menschen kennen,
denn sie sind veränderlich.
Die dich heute Freunde nennen,
schimpfen morgen über dich.

zur Zeit

haben wir bei uns Dauerregen
und meine Magnolie, deren Blüten im Frühjahr leider erfroren sind,
ist nun plötzlich wieder am blühen. 😀
Dauerhaftem schlechtem Wetter
musst du mit Geduld begegnen,
mach es wie die Schöppenstedter:
regnet es, so lass es regnen!
(Wilhelm Busch)
Einfach mal in den Regen stellen und vielleicht …
blühen wir ja dann auch wieder auf. 😉

Ein Besuch im Zoo

In unserer Nähe, der Tiergarten in Nürnberg,
ist für mich immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis.
Weltweit gibt es 1800 zoologische Gärten.
Sie werden jährlich von 619 Millionen Menschen besucht.
Eine Million Wirbeltiere werden in den Zoos gehalten;
sie gehören 7000 Tierarten an, davon 30 Tierarten,
die in der Wildnis bereits ausgestorben sind,
wie z.B. der kalifornische Kondor.
(Unbekannt)
Die Humboldtpinguine sind die seltenste Pinguinart.
Die Augen eines Tieres sagen mehr aus, als ein menschlicher Mund es je könnte.
Natürlich ist der Mensch der König aller Tiere,
denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige.
(Leonardo da Vinci)