meine Heimat

Wohl oft fand ich, was Aug‘ und Herz ergötzte,
doch nie, was meine Heimat mir ersetzte.

(Friedrich von Bodenstedt)
Kleiner Ausflug in und um meinen Geburtsort
UNESCO-Weltkulturerbe Bamberg, im Norden des deutschen Bundeslandes Bayern
liegt an der Mündung der Flüsse Regnitz und Main
und erstreckt sich über 7 Hügel.
Das Alte Rathaus in Bamberg steht mitten im Fluss Regnitz
und ist eine einzigartige Schönheit.
Am Ufer der Regnitz reihen sich viele kleine mittelalterliche Fachwerkhäuser aneinander.
Dabei handelt es sich um eine kleine Fischersiedlung,
die als Klein Venedig bezeichnet wird.

Bamberg liegt an der Burgenstraße, einer der beliebtesten Ferienstraßen Deutschlands.
Auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel thront die Altenburg,
eines der Wahrzeichen der Stadt.
Die Burg wird im Jahr 1109 erstmals erwähnt und zu diesem Zeitpunkt
als Flieh- und Trutzburg genutzt.
Jeder Mensch braucht ein inneres Gleichgewicht,
das er nicht an jedem beliebigen Ort oder in jeder beliebigen Gemeinschaft finden wird.
Der Mensch braucht die Sprache als Mittel der Kommunikation,
er braucht eine Wertegemeinschaft, die er innerlich mitzutragen vermag,
er braucht die Einbettung in ein Umfeld, das ihm Heimat sein kann.
Aus diesen Wurzeln zieht er seine Kraft,
aber erst der Blick auf das Neue, auch auf das Andere
öffnet ihm die Welt mit ihren Möglichkeiten.
(Roman Herzog)

Lerne zu sehen…

Erkenne, dass alles mit allem anderen verbunden ist.
„Learn how to see.
Realize that everything connects to everything else.”
(Leonardo da Vinci)
Nur weil ein Stück vom Glück fehlt,
sollten wir uns nicht davon abhalten lassen
alles andere zu genießen
(Jane Austen)

In diesem Sinne wünsche ich Euch, all meinen Besuchern
vom ganzen Herzen noch eine gute, unbeschwerte Adventszeit,
sowie ein frohes Weihnachtsfest

die Adventszeit

ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken,
wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.
(Gudrun Kropp)
Kurze Tage und die langen Nächte in der Adventszeit
machen diese Zeit zu etwas Besonderem.
Die vielen Lichter, ein kleiner Ersatz für das wenige Leuchten des Himmels.
Eine Zeit der Sehnsüchte und Hoffnungen, die den Weg weisen können 
und auch Begeisterung, die wieder mehr an Bedeutung gewinnt,
weil in ihr die Liebe wohnt.
Was kann es Schöneres geben,
als den Zauber dieser Zeit zu genießen.

Zauber der Vorweihnachtszeit


Die Poststelle Himmelstadt wurde im Jahr 1986 offiziell zum „Weihnachtspostamt“ ernannt. Zu diesem Zeitpunkt erhielten die Mitarbeiter dort etwa 3.500 Briefe. Und jedes Jahr werden es mehr.  Vom Postamt Würzburg wird sogar eine Zusatzkraft zum Stempeln der Weihnachtspost eingesetzt wurden. 36 ehrenamtliche Helfer haben dies möglich gemacht. 2015 gingen rund 81.000 Briefe in Himmelstadt ein, davon tausende aus dem Ausland, die in zwölf Fremdsprachen beantwortet wurden. 36 ehrenamtliche Helfer haben dies möglich gemacht.

Wenn alles im Glanz der Lichter steht,

die Herzen sich in Liebe öffnen –
beginnt der Zauber der Vorweihnachtszeit.

Habt alle eine schöne, besinnliche, aber auch fröhliche Zeit im Advent

Ein Märchen …


und die Realität – erfuhr und las ich kürzlich bei einem Besuch in Lohr am Main 🙂
Im Jahr 1986 entdeckte der Lohrer Apotheker und Historiker Dr. Karlheinz Bartels, dass im Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ einige Parallelen zu Lohr und seiner Stadtgeschichte zu finden sind. Daraufhin stellte er nach intensiven Recherchen die These auf, dass, falls es ein historisches Vorbild für Schneewittchen gab, diese eine Lohrerin gewesen sein muss.
Laut Dr. Bartels ist Freifräulein Maria Sophia Margaretha Catharina von Erthal, geboren 1725 im Lohrer Schloss, das historische Vorbild für Schneewittchen.
Maria Sophia wuchs nicht weit von Lohr am Main im Kurmainzischen Schloss in Tauberbischofsheim auf. Ihrem Vater unterstand eine Spiegelmanufaktur. Als sie 18 Jahre alt war, heiratete er seine zweite Frau, die als herrschsüchtig und ungerecht galt. Maria Sophias Heimat liegt im Spessart, einem „wilden Wald“.
Von dort führt der Höhenweg „Wieser Straße“ über sieben Berge.

In der Region arbeiteten früher Kleinwüchsige im Bergbau, als Schutz vor Steinschlag trugen sie kapuzenähnliche Gewänder. Den Glassarg und die eisernen Pantoffel deutete Bartels als Hinweis auf die Tradition der Glashütten und Eisenhämmer in der Region.
Lohr am Main bezeichnet sich inzwischen als „Schneewittchenstadt“.

Es gibt Tage …

da braucht man ganz dringend jede Menge schöne Gedanken,
um mit so mancher Wirklichkeit besser klarkommen zu können …
was ich kürzlich zuhauf im so schönen erholsamen Allgäu und Tirol fand 🙂 Schloss Linderhof ist der einzige größere Schlossbau,
den König Ludwig II. vollendet erlebte.
Burgruine Ehrenberg in Reutte/Tirol Mit ihren stolzen 406 Metern Länge, darf sich die Highline 179 ganz offiziell die weltlängste Fußgänger-Hängebrücke im Tibet Style nennen.Schilder mit sehr schönen Sagen auf dem Fußweg zur Burgruine Ehrenberg
(evtl. anklicken zum vergrößern 😉 )
Kloster Ettal Oberammergau

Zeitverschwendung ?

Zeit, die du gerne verschwendest, ist keine Zeitverschwendung.
(Marthe Troly-Curtin)

Wunderschöne Stunden verbrachte ich letzte Woche bei der Bundesgartenschau
in Heilbronn.

Die Bundesgartenschau in Heilbronn findet vom 17. April bis 6. Oktober 2019 statt.
173 Tage blühendes Leben und überraschend vielfältig.
Auf 40 Hektar der Innenstadt naher Fläche und am Neckar präsentieren sich in der Gartenausstellung außergewöhnliche Gärten, Highlights aus Kunst, Musik, Tanz und Sport und Wissensangebote zu Themen rund um Garten, Gesundheit, Stadt und Mobilität.Das schönste Geschenk ist gemeinsame Zeit.
Denn keiner weiß, wie viel uns davon bleibt.Auf dem Neckar gab es abends noch als Highlight eine fantastische Wasser-Lichtershow
mit einer sehr schönen interessanten kleinen Geschichte des Wassertropfens dabei,
was diesen traumhaft schönen, wenn auch bissl anstrengen Tag abrundete.