Hoffnung und Furcht …

sind unzertrennlich,
und es gibt keine Furcht ohne Hoffnung
und keine Hoffnung ohne Furcht.
(Francois de La Rochefoucauld)
für den Hinweis …
Wieder einmal wurde mein Beitrag nicht im Reader angezeigt,
weshalb ich ihn nun nochmals neu verfasste 🙄

Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus zwei Teilen:
der eine Teil symbolisiert Gefahr oder Risiko, der andere Chance, Möglichkeit.Ihr kennt vielleicht die Fabel „Das Pferd und der Esel“ :
Das Pferd trabt unbelastet neben dem schwerste Körbe und Säcke tragenden Esel her, weigert sich aber trotz dessen Bitten, ihm etwas von seiner Last abzunehmen.
Die geteilte Last hätte keinem von ihnen große Schwierigkeiten bereitet.
So aber ist sie zu schwer, und der Esel bricht zusammen.
Resultat: Nun bekommt das Pferd alles, was der Esel getragen hat,
und dazu noch dessen schweren Sattel obendrauf.
Soweit diese Fabel, die uns lehrt:
Gute Menschen verweigern sich nicht, sondern der eine hilft dem anderen.
Jeder kann einmal auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sein.

unsere Sichtweisen …

Nicht die Dinge an sich,
sondern unsere Sichtweise der Dinge ist das,
was uns beunruhigt 😉
Der Meister und die Wölfe

“Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher.
“Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”
”Wie sieht dein Problem denn aus?” Fragte der Weise.
„Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Gast.
„Es ist einfach die Art, wie die Leute sind:
Ich sehe sie andere kritisieren während sie ihre eigenen Fehler
absolut nicht bemerken.
Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte,
aber es regt mich wirklich auf.“
„Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst:
Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“
„Ja“, nickte der Gast. „Es war eine schreckliche Erfahrung.
Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“
„Und was hast du gemacht?“
„Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten.
Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran,
dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“
„Du warst also gefangen?“
„Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde,
und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ.
Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter,
sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“
„Das hört sich nach einer echten Tortur an.“
„Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben.
Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war.
Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“
„Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise.
„Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen
irgendwann beleidigt gefühlt?“

„Was? Beleidigt?“
„Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“
„Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“
„Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht?
Sie wollten dich töten, nicht wahr?“
„Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun!
Sie waren einfach sie selbst.
Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“
„Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf,
während wir uns noch mal um deine Frage kümmern.
Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken
ist etwas, was viele Leute tun.
Du kannst sogar sagen, es sei etwas,
was wir alle von Zeit zu Zeit tun.
In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.
Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen,
solltest du nicht einfach stehenbleiben.
Du solltest dich sicherlich schützen,
indem du irgendwie von ihnen fort kommst,
wenn es irgend möglich ist.
Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren,
wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen.
Sicherlich solltest du dich schützen,
indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst,
wenn es irgendwie möglich ist.
Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst,
ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen,
da diese Leute einfach nur sie selbst sind.
Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten,
es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen.
Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.
Das nächste Mal,
wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern,
denke daran:
Das ist einfach die Art, wie die Leute sind –
genau wie du gesagt hast, als du rein gekommen bist.“
(Buddhistische Anekdote)

Freund oder Feind ?

Zweiter Versuch weil ich Info von lieben Blogfreunden bekam,
dass mein urprünglich veröffentlichter Beitrag
gar nicht oder nicht richtig im Reader angezeigt wurde.

„Freundschaft addiert, Neid subtrahiert,

Hass dividiert, Liebe multipliziert“
(Adam Riese)
Auch Freund und Feind kann man sich nicht immer aussuchen.
Sie kommen und sie gehen, und manchmal wird eines zum anderen.
Buchzitat aus „die Samuraiprinzessin“

Wenn sich falsche Freunde in dein Leben mischen,
brauchst du keine Feinde mehr –
aber wenn man falsche Freunde erkennt,
weiß man auch die wahren zu schätzen und zu ehren.

Genau so ist es ! ツ

Negative Gedanken
führen zu negativen Gefühlen,
die noch mehr negative Gedanken anziehen
und so wie du denkst, so fühlst und verhältst du dich.
Wenn dir eine Situation nicht gefällt,
dann verändere sie.
Wenn du sie nicht verändern kannst,
dann akzeptiere sie.
Wenn du sie nicht akzeptieren kannst,
dann akzeptiere das,
ändere deine Einstellung
und mache kein neues Problem daraus.
(Quelle: BossImKopf)

Nicht von dieser Welt

Wir sind doch nicht alleine hier Menschen,
Pflanzen und auch Tiere
Manche laufen auf allen Vier
Ich meine was, was hat uns zu uns gemacht?
Von den kleinen Fischen, den Affen bis zu uns Menschen
und wie war das dann bei den Giraffen?
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Wir sind doch keine Aliens,
ich komm nicht vom Mars und auch nicht vom Jupiter
das wäre etwas sonderbar.
Wir lieben doch unsere Erde
Ich komm nicht aus Afrika und auch nicht aus China
Aber da wär auch nur anderes Klima
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Ist ja egal woher man kommt –
ich meine wir wollen ja alle dasselbe auf dieser Welt;
Geld und zum Wohnen ein großes Feld
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Wären wir nicht von dieser Welt,
würden wir hier nicht leben können –
könnten uns nicht in der Sonne sonnen
würden nicht immer so froh und glücklich scheinen
könnten nicht mit unseren Freunden lachen und weinen
würden nicht die gleichen Gefühle teilen.
Wir haben schließlich nur eine Welt –
ist sie kaputt, gibt es nichts mehr was uns verbindet und zusammen hält.
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
(Songtext von Lay C. Bones)

Achtsamkeit

ist ein aufmerksames Beobachten,
ein Gewahrsein, das völlig frei von Motiven oder Wünschen ist,
ein Beobachten ohne jegliche Interpretation oder Verzerrung.
(Jiddu Krishnamurti, indischer Philosoph und Theosoph)
In dem Maße, wie wir unseren Kopf von alten,
längst durchlebten Geschichten leeren,
können neue Räume entstehen
und eine geheimnisvolle Freude dort hineinfließen.
Unsere Intuition entwickelt sich, wir werden mutiger,
riskieren mehr, tun, was uns in den Sinn kommt,
ohne lange zu fragen, ob es richtig oder falsch ist.
(Paulo Coelho)

Endlich etwas Sonne ☀

Ein einzelner Sonnenstrahl reicht aus um viele Schatten zu vertreiben.
A single sunbeam is enough to drive away many shadows.
(Franz von Assisi)
„Wie wird man ein Schmetterling?“, fragte die Raupe nachdenklich.
„Du musst so sehr fliegen wollen, dass du bereit bist
deine Existenz als Raupe aufzugeben.“
(Trina Paulus)
Wie die Sonne alle Dinge in der Landschaft erwachen lässt,
so die Liebe in der Seelenlandschaft.