Herbstlich sonnige Tage …

Mir beschieden zur Lust,
Euch mit leiserem Schlage
Grüßt die atmende Brust.
O wie waltet die Stunde
Nun in seliger Ruh!
Jede schmerzende Wunde
Schließet leise sich zu.

Nur zu rasten, zu lieben,
Still an sich selber zu baun,
Fühlt sich die Seele getrieben
Und mit Liebe zu schaun.

Mit diesen ersten Strophen des sehr schönen Gedichtes von Emanuel Geibel
lade ich Euch hier zu meinem kleinen Herbstspaziergang am Wasser
in unserem Naherholungsgebiet ein, wo ich vor zwei Wochen
bei herrlichem Wetter die Seele baumeln ließ.

ein Sommertag

oder auch …
den bisher einen Tag Sommer in unserer Region am Montag
genoss ich bei einer endlich wieder möglichen schönen Wanderung am See.

In der Stille

Wieviel Schönes ist auf Erden
Unscheinbar verstreut;
Möcht ich immer mehr des inne werden:
Wieviel Schönheit, die den Taglärm scheut,
In bescheidnen alt und jungen Herzen!
Ist es auch ein Duft von Blumen nur,
Macht es holder doch der Erde Flur,
wie ein Lächeln unter vielen Schmerzen.
(Christian Morgenstern)Egal wie das Wetter auch wird,
kommt bitte alle gut und möglichst gesund durch die Woche !

lieber Besuch

erfreut mich immer sehr
und endlich waren auch wieder mal längst fällige
erfreuliche Besuche übers Wochenende aus NRW möglich. 🙂

Rosenkäfer

Tierisch witzig war in dieser Zeit der Besuch
des inzwischen hier schon heimischen Eichhörnchens,
das sich ziemlich keck an der Futterstelle für die Vögel bediente
und dafür auch keinen auch noch so großen Spagat scheute,
um an die Sonnenblumenkerne in der Kokosnuss-Schale heranzukommen.
Das Wetter war und ist bei uns zur Zeit sehr wechselhaft,
was mich nun auch mal wieder zu Fotos „nach dem Regen“ inspirierte…
Du bist nur ein Wassertropfen,
kannst nichts ändern hier auf Erden
Doch aus vielen Wassertropfen
können Wasserfälle werden.

 Ich wünsche Euch allen so viel Glück,
wie der Regen Tropfen hat;
so viel Liebe wie die Sonne Strahlen hat,
und so viele Freude, wie der Himmel Sterne hat!
(etwas abgewandelt, aus einem Poesiealbum)

der Mai

ist ein Monat, da passieren so Sachen,
Knospen werde zu Blüten, bringen Kinderherzen zum Lachen.
Bäume ergrünen im prallen Blätterwald,
die Welt wandelt sich, ändert ihre Gestalt.
Er ist wie ein Anfang, ein Neubeginn.
Er ist Teil des Lebens, des Zyklus des Seins,
sei dir bewusst, halte still, halte in.
Der Mai hat einen ganz eigenen besonderen Sinn.
Eine alte Bauernregel sagt:
Wenn im Mai die Bienen schwärmen,
sollte man vor Freude lärmen. 🙂
Kommt Bitte Alle gut und gesund durch den schönen Wonnemonat Mai !

Akzeptiere

dass du dich nach dem Wetter zu richten hast.
Es ist älter – deshalb überlasse ihm höflich den Vortritt!
(Indianische Weisheit)
Der April mit seinen Launen,
versetzt mich längst nicht mehr ins Staunen. 🙂April, April, der weiß nicht was er will.
Mal Regen und mal Sonnenschein,
dann schneit’s auch wieder zwischendrein.
April, April, der weiß nicht was er will.

Nun seht, nun seht, wie‘s wieder stürmt und weht.
Und jetzt, oh weh, oh weh,
da fällt auch dicker Schnee!
April, April, der weiß nicht was er will.

Eichelhäher, beim Frühstück durch das Fenster zu beobachten, hebt enorm die Stimmung! 😀

Es ist das Ende

der Welt sagte die Raupe –
Es ist erst der Anfang sagte der Schmetterling.
Diesen hübschen C-Falter entdeckte ich gestern sehr erfreut an einer Hauswand.
Die Qualität des auf die Schnelle gemachten Fotos ist zwar nicht so gut,
aber es inspirierte mich mit viel Freude darüber im Herzen ❤
zu diesem Beitrag.
🙂
Frühlingsrolle

Den Winter machen wir platt
rollen uns ins Frühjahr
in wärmender Sonne
den Kalender entblättern
Seite um Seite
in den grünen Monat März
Papierflieger falten
mit Leichtigkeit abheben
schweben mit dem Wind
der unsere Sinne
mit süßem Frühlingsduft betäubt
Verzückung
Entrückung
wenn Knospen zaubern
ein zartes Grün …

die Welt wieder bunter
jeden Tag ein bisschen mehr –
nach Frühlingsduft
und Blütenfülle
sehnen wir uns so sehr!

 

Frühling

gleich nach dem Frost ?
In unserer Region ein Umschwung von 30 Grad Celsius innerhalb einer Woche.
Die Luft wird milder, die Sonne wärmt wieder angenehm die Haut
und der Schnee ist inzwischen auch von gestern.
Den ersten Storch entdeckte ich gestern auch schon auf seinem alten Storchenhorst, 
auf dem Schornstein einer alten und längst stillgelegten Fabrik. Wartet wohl auf seine Partnerin, mit der er dort im vergangenen Jahr 3 Junge großzog.

 

Nachdem wir noch vor einer Woche in Franken bis zu 20 Grad minus hatten,
können wir nun bei herrlichem Sonnenschein fast schon den Frühling fühlen.
Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft
Ein Hauch des Neuen, der Entfaltung, so schön und kraftvoll. ☀ツ

bezaubernder Herbst

mit seinen so schönen warmen Farben
dem Duft nach Pilzen und die Frische der Natur
den von Morgentau benetzten Gräsern
der sich im Wasser spiegelnden Herbstsonne
entsteht eine ganz besondere Stimmung
der Ruhe und Gelassenheit,
um wieder Kraft zu tanken und unsere Gedanken
neu zu sortieren. So schön war es am Sonntag bei herrlichem Sonnenschein
in einem kleinen Naturschutzgebiet unserer Region. Sonniger Herbsttag

Abschiedshauch durchweht die Lüfte,
letzte Farben, letzte Düfte,
und ein letzter holder Klang.

Wo sind jene schönen Tage,
da aus jedem Blütenhage
tönte Nachtigallensang?

Zwar noch blüht die letzte Rose,
doch die bleiche Herbstzeitlose
schimmert schon im Wiesengrün;

Sie verschlief das beste Wetter
und nun kommt sie ohne Blätter
sich beizeit noch auszublühn.
Träumerisch in sich versunken
und wie von Erinnrung trunken
liegt die Welt so blau und weit,

Sehnsuchtsvoll, mit sanfter Klage,
still gedenkend goldner Tage
und der schönen Rosenzeit!

(Heinrich Seidel)

Poesie ist …

die Verkörperung des Geistes, die Vergeistigung des Körpers,
die Empfindung des Verstandes und das Denken des Gefühls.
(Franz Grillparzer)
Im Herbst

Der schöne Sommer ging von hinnen,
Der Herbst, der reiche, zog ins Land.
Nun weben all die guten Spinnen
So manches feine Festgewand.
Sie weben zu des Tages Feier
Mit kunstgeübtem Hinterbein
Ganz allerliebste Elfenschleier
Als Schmuck für Wiese, Flur und Hain.
Ja, tausend Silberfäden geben
Dem Winde sie zum leichten Spiel,
Sie ziehen sanft dahin und schweben
Ans unbewusst bestimmte Ziel.
Sie ziehen in das Wunderländchen,
Wo Liebe scheu im Anbeginn,
Und leis verknüpft ein zartes Bändchen
Den Schäfer mit der Schäferin.
(Wilhelm Busch)

Poesie ist Wahrheit

die in Schönheit wohnt
(Robert Gilfillan)
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
(Joachim Ringelnatz)