das Leben …

ist ein ewiges Werden.
Sich für geworden halten, heißt sich töten.
(Friedrich Hebbel)
Es war einmal ein buntes Ding,
ein so genannter Schmetterling,
der war ein Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier und nippte dort,
und war er satt, so flog er fort,
flog zu den Hyazinthen
und guckte nicht nach hinten.
Er dachte nämlich nicht daran,
dass was von hinten kommen kann.
So kam’s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.
(Heinz Erhardt)
So verletzlich wie die Flügel der Schmetterlinge,
ist auch die Seele des Menschen –
woran wir immer im Umgang miteinander denken sollten.

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einfach mal so …

ganz nach Loriot (◔‿◔)
Vicco von Bülow, besser bekannt als Loriot,
war einer der größten deutschen Humoristen.
Mit seinen lustigen Zeichnungen, Geschichten und Filmen
begeisterte er ganz Deutschland.
Nahm heute, von einem netten Blogger vor einiger Zeit inspiriert, wieder einmal mein so schönes altes Buch „Loriots Heile Welt“ von 1973 zur Hand.
Hier mal einige seiner schönen, humorvollen Zeichnungen daraus für euch.

Am besten die Collagen vergrößern, um den Text besser lesen zu können.

Loriot widmete sich in seinen Zeichnungen den Menschen und ihren Beziehungen zueinander. Seine Zeichnungen zeigen meist alltägliche Situationen im Familien- oder Arbeitsleben, stets versehen mit kurzen Sätzen wie „Bitte sagen Sie jetzt nichts.“, „Früher war mehr Lametta!“ oder „Das Bild hängt schief“. Damit ließ er dem Leser viel Platz für Interpretationen, es kann also jeder selbst entscheiden, wie er die Aussage des Bildes deutet.

Text Quelle: geo.de GEOLINO>MENSCH

mal eine Geschichte

… zum nachdenken 😉
Große Aufregung im Wald!
Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.
Alle fragen sich, wer denn nun da draufsteht.
Als Erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen,
geht zum Bären und fragt ihn:

„Entschuldige Bär, eine Frage: Steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja“, sagt der Bär, „du stehst auch auf meiner Liste.“
Voller Angst dreht sich der Hirsch um und läuft weg.
Und tatsächlich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.
Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr
und die Gerüchteküche auf die Frage, wer denn nun auf der Liste steht, brodelt.
Das Wildschwein ist das nächste Tier, dem der Geduldsfaden reißt
und darauf den Bären aufsucht, um ihn zu fragen,
ob es auch auf der Liste stehen würde.

„Ja, auch du stehst auf meiner Liste“, antwortet der Bär.
Verschreckt verabschiedet sich das Wildschwein vom Bären.
Auch das Wildschwein fand man nach zwei Tagen tot auf.
Nun bricht Panik bei den Waldbewohnern aus.
Nur das Häschen traut sich noch zum Bären.
„Hey Bär, steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja, auch du stehst auf meiner Liste!“
„Kannst du mich da streichen?“
„Ja klar, kein Problem!”

Und was können wir vom Häschen lernen?
Es ist nicht nur wichtig, dass man Fragen stellt,
sondern wie man die richtige Frage stellt
und das im passenden Moment.

Ostern naht…

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
“Glockenklingen” sich auf
“Lenzes Schwingen” endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon presst,
dann kommt bald das Osterfest.
( Joachim Ringelnatz )Ostereier suchen, Osterbrunnen schmücken,
einen Osterspaziergang machen.
Das gehört zu den Bräuchen in Deutschland.
Diese sind aber von Land zu Land verschieden.
Hier mal für euch einige Osterbräuche
aus anderen Europäischen Staaten:

Frankreich:
In unserem Nachbarland sind nicht Osterhasen,
sondern Glocken für die Eierlieferung zuständig.
Der Brauch sagt, dass sämtliche Kirchenglocken
über Ostern nach Rom reisen,
um dort vom Papst gesegnet zu werden.
Am Sonntag kommen die Glocken mit
Eiern und Süßigkeiten befüllt in ihre Heimat zurück,
während des Rückflugs verlieren sie ihre Mitbringsel
an den unmöglichsten Orten,
und die Kinder müssen sie suchen.

Finnland:
In dem Land im Norden ziehen die Kinder
am Ostersonntag laut lärmend und mimt allem
was zum Krach machen taugt, durch die Straßen.
So wollen sie den Winter verscheuchen.

England:
Anstatt auf Eiersuche zu gehen,
kullern die Kinder die bunten Eier
beim „Eierrollen“ um die Wette.
Dazu werden die Eier von einem Hügel gerollt.
Gewonnen hat der, dessen Ei zuerst unten ankommt.

Österreich:
Hier wird zu Ostern gerne ein Spiel Namens
„Eierpecken“ gespielt.
Dabei stoßen jeweils zwei Kinder ihre Ostereier aneinander.
Derjenige, dessen Eierschale zuerst zerbricht,
hat verloren.

Bulgarien:
Auch in dem Staat im Süden Europas,
werden die Eier bunt gefärbt.
Besonders wichtig ist das erste rote Ei.
Damit streicht die älteste Frau im Haus
allen Kindern um sich herum über das Gesicht.
Dies soll Gesundheit und Stärke verleihen.
Übrigens: In Bulgarien bewirft man sich
gegenseitig mit den Ostereiern, statt sie zu suchen.
Derjenige, dessen Ei nicht zerbricht, ist Sieger
und soll im nächsten Jahr viel Glück haben.Euch allen wünsche ich schon jetzt vom ganzen Herzen
wunderschöne, sonnige und sorglose Ostertage

fröhliche Eiszeit ツ

Eislaufen im Februar?
Ja, das ist schon irgendwie toll!
Aber Eis essen in der herrlichen Wintersonne…?
O ja, bitte! 😀
Einfach großartig, wenn sich Schoko, Erdbeer und Zitrone
zu einem zartschmelzigen Vorgeschmack
auf sommerliche Tage vereinen.
Aber völlig egal, ob nun Sommer oder Winter –
das Schlecken, Beißen oder Lutschen eines Eises stimuliert,
macht einfach lebensfroh, geradezu glücklich
und hilft sogar beim Stressabbau, sagen einige Wissenschaftler.
Außerdem schmilzt das Eis nicht so schnell wie im Sommer.
Und so hat der Lustbereich im Hirn noch viel mehr Zeit,
uns reichlich mit guter Laune zu überhäufen !

Die Kunst zu Leben

besteht darin,
zu lernen, im Regen zu tanzen,
anstatt auf die Sonne zu warten.

Deshalb bot sich am verregneten Wochenende,
unter anderem auch ein längst fälliger Besuch
im Albrecht Dürer Haus in Nürnberg an.
Das Albrecht-Dürer-Haus ist ein einzigartiger Gedenkort,
an dem Dürer selbst fast 20 Jahre lang lebte und arbeitete.
Heute ist das gut erhaltene und sanierte Bürgerhaus von 1420
umfangreich museal erschlossen.
In seiner Heimatstadt Nürnberg gehört Albrecht Dürer
zu den bedeutendsten Persönlichkeiten
und wird bis heute verehrt.
Albrecht Dürer (der Jüngere) war einer der einflussreichsten,
vielseitigsten und wichtigsten Persönlichkeiten der europäischen Kunst
und wird daher oft als Deutschlands berühmtester Maler angesehen.
Im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen und Vorgängern,
gehörte er zu den wenigen Künstlern, die sich auch in der Theorie
mit dem Schaffen der Kunst auseinandersetzten.
So ist es nicht verwunderlich,
dass er neben seinen zahlreichen Gemälden,
Kupferstichen und Holzschnitten auch mehrere Bücher veröffentlichte,
die sich z.B. mit den menschlichen Proportionen
oder der Geometrie beschäftigten.Fällt euch an nachfolgendem Bild etwas auf? 😀
Text: fachlich http://www.albrechtdürer.de

nicht witzig

… oder irgendwie doch !?
Die sozialen Netzwerke sind nicht kostenlos,
denn alle bezahlen mit ihren Daten.
Und… aus eigener Erfahrung weiß ich,
wer zu viel von sich preis gibt, macht sich angreifbar.

Das Internet ist das erste von Menschenhand erschaffene Ding,
das der Mensch nicht versteht.
Es ist das größte Experiment in Anarchie,
das es jemals gab.“
(Eric Schmidt, CEO von Google)