kleiner Ausflug

gestern bei herrlichem Wetter
in unser Naturschutzgebiet „Mohrhof“ in Mittelfranken
bevor dort zum Schutz der Tiere ab Anfang März
wieder alle „Querfeldeinwanderungen“ verboten sind.
Ein Schwan
zieht auf dem Wasser seine Bahn,
ganz von sich selbst umrahmt,
gleich einem gleitenden Gemälde;
so zeigt sich – zu gewissen Augenblicken –
ein Wesen, das man liebt,
wie ein bewegter Raum.

Es nähert sich, gedoppelt
wie der Schwan,
uns’rer betrübten Seele …,
die auf dies‘ Wesen
dann das zitternd‘ Bild
des Glückes und des Zweifels wirft.
Ins Deutsche übersetzte Lyrik des Liedes „Un cygne“
von Rainer Maria Rilke

Frühling

gleich nach dem Frost ?
In unserer Region ein Umschwung von 30 Grad Celsius innerhalb einer Woche.
Die Luft wird milder, die Sonne wärmt wieder angenehm die Haut
und der Schnee ist inzwischen auch von gestern.
Den ersten Storch entdeckte ich gestern auch schon auf seinem alten Storchenhorst, 
auf dem Schornstein einer alten und längst stillgelegten Fabrik. Wartet wohl auf seine Partnerin, mit der er dort im vergangenen Jahr 3 Junge großzog.

 

Nachdem wir noch vor einer Woche in Franken bis zu 20 Grad minus hatten,
können wir nun bei herrlichem Sonnenschein fast schon den Frühling fühlen.
Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft
Ein Hauch des Neuen, der Entfaltung, so schön und kraftvoll. ☀ツ

Der Winter

zeigt, wie magisch die Natur ist.
Sie verwandelt Wasser in Schnee und Eis.

Der Winter hüllt jede Landschaft in ein neues Gewand.

Sieht man die Veränderung, so schaut man gebannt,
auf das magische Treiben der Zeit der Kälte und des Schnees …
… und wartet auf den Frühling und das Blühen des Klees. Inzwischen ist bei uns leider wieder Tauwetter und mal sehen was noch kommt… 😉

wenn schon …

der Winter derzeit noch nicht wirklich hart ist,
dann müssen es wenigstens die Schneemänner sein. 😀

Ein kleiner Schneemann steht hier einsam herum,
ist verliebt in die Sonne, das ist für ihn ganz dumm,
denn wenn sie ihn küsst, und nur das ist gewiss,
dann schmilzt er dahin vor Verlegenheit,
muss warten, bis es hoffentlich wieder bald schneit.Zumindest gab der Winter am Sonntag in unserer Region
wieder mal einen kleinen Vorgenuss, wie es sein könnte und hoffentlich noch wird!

still ruht der See…

wie es gestern bei einem sehr schönen erholsamen Spaziergang an der frischen Luft
 und leider wieder hinter Wolken verschwundener Sonne, zu sehen war.

Mag auch die Spiegelung im Teich
oft uns verschwimmen:
Wisse das Bild.
Erst in dem Doppelbereich
werden die Stimmen
ewig und mild.
(Rainer Maria Rilke)

Finde das Herz ♥

Das Christbäumchen

Die Bäume stritten einmal miteinander, wer von ihnen der vornehmste wäre.
Da trat die Eiche vor und sagte: „Seht mich an!
Ich bin hoch und dick und habe viele Äste,
und meine Zweige sind reich an Blättern und Früchten.“

„Früchte hast Du wohl“, sagte der Pfirsichbaum; „allein es sind nur Früchte für die Schweine; die Menschen mögen nichts davon wissen.
Aber ich, ich liefere die rotbackigen Pfirsiche auf die Tafel des Königs“.
„Das hilft nicht viel“, sagte der Apfelbaum,
„von deinen Pfirsichen werden nur wenige Leute satt.

Auch dauern sie nur wenige Wochen; dann werden sie faul, und niemand kann sie mehr brauchen. Da bin ich ein anderer Baum. Ich trage alle Jahre Körbe voll Äpfel, die brauchen sich nicht zu schämen, wenn sie auf eine vornehme Tafel gesetzt werden. Sie machen auch die Armen satt. Man kann sie den ganzen Winter im Keller aufbewahren oder im Ofen dörren oder Most daraus keltern. Ich bin der nützlichste Baum!“
„Das bildest du dir nur ein“ sagte die Fichte, „aber du irrst dich.
Mit meinem Holz baut man die Häuser und heizt man die Öfen.
Mich schneidet man zu Brettern und macht Tische, Stühle, Schränke,
ja sogar Schiffe daraus.

Dazu bin ich im Winter nicht so kahl wie ihr: Ich bin das ganze Jahr hindurch schön grün.
Auch habe ich noch einen Vorzug. Wenn es Weihnachten wird, dann kommt das Christkindchen, setzt mich in ein schönes Gärtchen und hängt goldene Nüsse und Äpfel an meine Zweige.
Über mich freuen sich die Kinder am allermeisten.
Ist das nicht wahr?“
Dem konnten die anderen Bäume nicht widersprechen.
(Wilhelm Curtmann)
Ein
schönes
Weihnachtsfest,
ein paar Tage Ruhe,
Zeit zum spazieren gehen
und die Gedanken schweifen
lassen, Zeit für sich, für die Familie,
für Freunde. Zeit, um Kraft zu sammeln für
das kommende Jahr. Ein Jahr, hoffentlich ohne Angst
und große Sorgen, mit Freuden die man braucht, um zufrieden
zu sein, und nur so viel Stress, wie man verträgt, um gesund zu bleiben.
mit so wenig Ärger wie möglich
und so viel Freude wie nötig,
um 365 Tage glücklich zu sein.

Weihnachten ☆

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen.
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.
Weihnachten ist:
Zeit für die Kinder haben,

und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist, mit dem Herzen denken.
Und alte Lieder beim Kerzenschein –
so soll Weihnachten sein!
Weihnachten
in diesem Jahr mal anders.
Wahrscheinlich alles etwas stiller
Wahrscheinlich von allem etwas weniger
Wahrscheinlich alles auch etwas langsamer
Wahrscheinlich etwas mehr erhoffen und erwarten
Wahrscheinlich dadurch auch etwas mehr Weihnachten

Hände helfen

Hände heilen
Hände geben
Hände teilen
Hände formen
Hände lernen
Hände greifen, nach den Sternen.Wir sind die Hand, die tröstet und vergibt.
Wir sind die Hand, die sich zum Einspruch hebt.
Wir sind die Hand, die nicht untätig bleibt.
Wir sind die Hand, die diese Geschichte schreibt.

Hände töten, wieder und wieder
Hände legen Grenzen nieder, ballen sich zu Fäusten, nehmen mit Gewalt.
Hände werden älter, Hände werden kalt.

Wir sind die Hand, die auf die andre Wange schlägt,
die Hand, die den Finger in die Wunde legt.
Wir sind die Hand, die untätig bleibt.
Wir sind die Hand, die diese Zeilen schreibt.

Hände rührn die Trommeln und schüren die Flammen
und doch gehören rechts und links zusammen.
Hände waschen sich in Unschuld von der Sünde rein.
Hände können alles und doch nur Teil des Ganzen sein.

Wir sind die Hand, die tröstet und vergibt.
Wir sind die Hand, die bedingungslos liebt.
Wir sind die Hand die das Böse vertreibt,
die Hand, die jeden Tag, die Geschichte neu schreibt.

Lyrik „Hände“ von Carolin No

Dieses so schöne Lied hörte und sah ich auch in Gebärdensprache
am „BR-Sternstunden-Tag“,
der alljährlich vor Weihnachten für Kinder und Jugendliche in Not,
die krank sind, aus finanziell schwachen Familien kommen
oder für Kinder mit Behinderung in Bayern, Deutschland
sowie auch weltweit stattfindet …
und es berührte mich so sehr, dass ich es hier mit allen teilen möchte.
Wünsche allen meinen Lesern von ganzem Herzen
noch eine schöne besinnliche Adventszeit

und bleibt Bitte gesund !

irgendwie traurig

war trotz herrlichem Sonnenschein
Anfang der Woche der fast menschenleere Hauptmarkt in Nürnberg,
auf dem seit ewiger Zeit alljährlich der historische Christkindlmarkt stattfindet,
für mich und mein Empfinden anzusehen.

Sterne, Engel, Tannenduft,
Budenzauber, Christbaumschmuck
Pfeffernüsse, rote Kerzen,
Weihnachtslieder und
gütige Herzen.
Steht nicht hinter all diesen weihnachtlichen Attributen
auch der uralte Wunsch nach Geborgenheit
und die Hoffnung auf Erfüllung
des großen Versprechens
„Alles wird gut“ ?

Man sagt …

dass alle Dinge eigentlich nur schwarz-weiß sichtbar sind
und erst in unserem Gehirn Farben entstehen.
Farbe ist „eine jeglichem Ding entströmende Flamme“,
wie der Philosoph Platon nach langem Grübeln festgestellt hat.
Doch er hat nur teilweise recht.
Denn tatsächlich haben die Gegenstände, die wir sehen, keine Farben.
Und es muss erst Licht auf sie treffen, damit sie
– in welcher Farbe auch immer –
zurückstrahlen können.

Nur du kannst dich glücklich oder unglücklich machen.
Denn es sind auch deine Gedanken, die dein Leben bunt oder grau färben.