Dieser Moment …

wenn man nach langer Zeit wieder ans Meer kommt
und das Rauschen der Wellen hört …
wenn die Sonne untergeht und man einfach den Rest der Welt vergisst.
Ich liebe es !
Nur noch
frische Seeluft,

rauschende Wellen
und stundenlang laufen
an manch schönen Stränden.
Neues entdecken, Schönes erleben
der Seele viel Freude und Erholung geben.
Wenn du denkst, Abenteuer seien gefährlich, versuche es mit Routine.
Diese ist tödlich.    (Paulo Coelho)
Auf Abenteuer bin ich im Urlaub ganz bestimmt nicht aus
und
 werde meinen Urlaub an unserer schönen Ostsee,
mit allen zur Zeit noch erforderlichen Maßnahmen
so richtig genießen !
 

kleine Wunder

der Natur,
die mich immer wieder sehr faszinieren. 🙂

Seit über 300 Millionen Jahren leben sie schon auf unserer Erde.
Durch ihre Fähigkeit sich anzupassen haben sie überlebt.
Libellen symbolisieren unsere Fähigkeit,
Zeiten der Not zu überwinden.
Sie können uns daran erinnern, uns Zeit zu nehmen,
um uns wieder mit unserer eigenen Stärke,
unserem Mut und unserem Glück zu verbinden.
Schon Augustinus Aurelius wusste :
Die Seele ernährt sich von dem, worüber sie sich freut.

genieße …

die kleinen Dinge.
Sie machen das Leben großartig !
Wie sich die Menschen plagen
und mühen um das Glück
Es mit Maschinen jagen
mit Geld und Politik

Und es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen
Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen

G’rad die kleinen Dinge im Leben
die sind das Glück, das uns fehlt
Denn die kleinen Dinge im Leben,
die sind die Seele der Welt

Es gibt doch Licht und Farben
Ein Kinderlachen auch
Die sommerweiten Garben
Und einen Frühlingsstrauch

Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen
Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen

Es gibt den Wind,
der leise die Gräser wiegen kann
Den Falter auf der Reise
vom Klee zum Löwenzahn

Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen
Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen

Es gibt ein Wort zu sagen
für Freunde in der Not
und Träume, die uns tragen
ins neue Morgenrot

Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen
Ja, es scheint mir, man muss wieder lernen zu sehen

G’rad die kleinen Dinge im Leben
Die sind das Glück, das uns fehlt
Denn die kleinen Dinge im Leben
Die sind die Seele der Welt

G’rad die kleinen Dinge im Leben

Ja, die kleinen Dinge im Leben…

(„Die kleinen Dinge“ Udo Jürgens)

Das Leben ist wunderschön.
Ein Moment, ein Augenblick, eine Minute, eine Stunde, ein Tag.
All diese Zeiten kommen nie wieder.
Warum dann sie an Wut, Furcht, Groll oder Sorge verschwenden.
Jedem von uns bietet die Welt so vieles,
wenn wir nur Augen dafür haben, es zu sehen,
ein Herz um es zu lieben und Hände um es zu ergreifen –
es gibt so vieles, was einen beglücken kann
und wofür man dankbar sein sollte!
(Buchzitat: Lucy M. Montgomery in Anne Kingsport)

Kennt ihr das auch ?

Diese schönen Momente, in denen ihr euch einfach nur wohlfühlt ?
Wenn leise Musik euch melodisch im Ohr klingt ?
Wenn ihr spürt, da ist jemand der tut euch so richtig gut ?
Kennt ihr das, wenn ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen besteht ?
Wenn geschriebene Zeilen und Worte euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern ?
Oder wenn ihr an Menschen denkt,
die euch von Zeit zu Zeit einfach nur so richtig gut tun ?
Dann wisst auch ihr, was Labsal für die Seele ist …
einfach wunderbar !

Durch Bewegung überwindet man Kälte.
Durch Stillhalten überwindet man Hitze.
Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe
alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen.
(Laotse)

das Leben ist …

wie eine Reise im Zug
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:
unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen,
die wir lieben.

Manche der Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.
Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen,
die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht…
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt..
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen. Und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns dann doch nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden… aber ohne Rückkehr.
Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen…
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden, und genauso wenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige… Ich glaube ja. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf,
wird schmerzhaft sein.

Meine Kinder allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt,
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck,
das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe,
ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

Meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
(Verfasser Unbekannt)

Bei uns sind zur Zeit Ferien und Familie geht natürlich  immer vor...

Poesie ist Wahrheit

die in Schönheit wohnt
(Robert Gilfillan)
Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,
Das durch den sonnigen Himmel schreitet.
Und schmücke den Hut, der dich begleitet,
Mit einem grünen Reis.
Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser.
Weil`s wohltut, weil`s frommt.
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.
Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.
(Joachim Ringelnatz)

wahre Freunde

sehen deine Fehler und machen dich darauf aufmerksam.
Falsche Freunde sehen deine Fehler und machen andere darauf aufmerksam.
Dein wahrer Freund ist nicht,
wer dir den Spiegel hält der Schmeichelei,
worin dein Bild dir selbst gefällt.
Dein wahrer Freund ist,
wer dich sehn lässt deine Flecken und sie dir tilgen hilft,
ehe Feinde sie entdecken ! 😉

Schwere Zeiten haben auch ihre positiven Seiten.

Denn sie zeigen uns wer unsere wahren Freunde sind.
Und mit ihnen können wir dann die guten Zeiten so richtig genießen.

Nimm dir Zeit

den Himmel zu betrachten
die Formationen der Wolken zu beobachten
das Wehen des Windes zu hören
Pflanzen und Tiere – dieses Leben zu spüren.
Zeit zu fühlen und zu sehen.
Gehe mit leisen behutsamen Schritten…
Nimm dir Zeit für die Seele.

Ob sich ein Weg lohnt,
erkennst du erst, wenn du losgegangen bist.
Ob eine Sache gelingt,
erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst,
sondern wenn du es ausprobierst.
Man sollte nicht an dem zweifeln, was man tut,
sondern darüber nachdenken, was man will.
Ohne Angst vor dem, was daraus werden könnte.
Einfach geschehen lassen.
Nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist
es geht auch anders. 😉

zeitlos schön …

Das Märchen von der geschenkten Zeit
Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter.
Von der Ältesten sagten die Leute: “Wie klug sie ist!“
Von der Zweiten meinten sie voller Bewunderung: „Seht wie ist sie so fleißig!“
Wenn sie aber von der Dritten sprachen, hellten sich ihre Gesichter auf:
„Sie ist so freundlich und sie kann so wunderbar lachen!“

„Es ist an der Zeit, meine lieben Töchter“, sagte eines Tages die königliche Mutter,
„dass ihr das Haus verlasst und die Welt kennen lernt.“

Einer jeden legte sie eine kunstvoll gewirkte Tasche über die Schulter, die war prall gefüllt.
„Das ist eure Wegzehrung. Ich habe jeder von euch einen großen Anteil meiner Zeit geschenkt. Geht sorgsam damit um. Mehr davon kann ich euch nicht geben.“
Der Abschied war herzlich und dann ging jede ihres Weges.

Die Erste, die Kluge war noch nicht weit gegangen, da hatte sie schon eine große Berechnung angestellt, wie sie ihre Zeit möglichst gewinnbringend anlegen könnte.
“Gönn uns ein kleines bisschen von deiner Zeit.“ wisperten die Blumen am Wegrand.
„Wo denkt ihr hin!“ sagte die Kluge „Zeit ist Geld und das wirft man nicht einfach auf die Straße.“ und eilte davon als hätte sie schon keine Zeit mehr.

Die Zweite, die Fleißige, hatte schon bald eine Beschäftigung entdeckt und arbeitete hastig,
denn sie wollte die Zeit ausnutzen.
Da rollte ihr ein roter Ball zwischen die Füße und ein Kind rannte herbei und fragte:
“Spielst du mit mir?“
„Jetzt nicht.“, sagte die Fleißige, „ich habe keine Zeit. Ich muss heute schon die Arbeit von morgen machen!“ „Spielst du dann morgen mit mir?“ „Es geht nicht, da mach ich schon die Arbeit von übermorgen!“ „Und dann, hast du dann Zeit?“ „Vielleicht, wenn mir nichts dazwischen kommt. Aber jetzt nimm deinen Ball. Stiehl mir nicht die Zeit!“ Da ging das Kind und wartete auf übermorgen.

Die dritte Tochter aber kam nicht weit, nur bis zu einer Bank am Ententeich.
Da saßen ein paar alte Leute und schwiegen sich an, denn sie hatten sich schon alles erzählt und etwas Neues fiel ihnen nicht mehr ein.
„Hast du ein bisschen Zeit? Komm setz dich zu uns!“
„Aber sicher.“ sagte die Königstochter mit dem lachenden Gesicht „ich habe viel Zeit geschenkt bekommen. Davon kann ich Euch doch abgeben“, langte in ihre Tasche und fragte die alten Leute nach ihrem Leben und sie erzählten ihr viel und als sie sich endlich verabschiedet hatten, hörte sie sie von weitem noch lachen, denn es war ihnen noch so viel eingefallen,
was sie beinahe schon vergessen hatten.

„Nach einem Jahr“, hatte die Mutter gesagt „kommt ihr noch einmal zurück
und erzählt wie es euch ergangen ist.“

Als dieses Jahr herum war, schickte die Älteste ein teures Blumengebinde mit einem Gruß daran:
Liebe Eltern! Habt Dank aber ich kann euch jetzt nicht besuchen, es wäre unklug. Der weite Weg zu euch würde mich zu viel Zeit kosten.

Die Zweite kam in allerhöchster Eile und sie erzählte von der vielen Arbeit die nun liegen bleiben musste und war im Herzen schon wieder abgereist ehe sie angekommen war.

Die Dritte aber kam etwas zu spät, denn sie hatte unterwegs Blumen gepflückt, die sie der Mutter mitbringen wollte. „Hast du denn so viel Zeit übrig?“ fragte die Mutter. “Aber sicher“, sagte die Tochter, „du hattest mir ja gar nichts verraten, dass die Tasche sich immer wieder füllt!
Je mehr Zeit ich verschenkt habe, desto mehr fand ich darin.“

„Du bist die Einzige“ sagte die Mutter lächelnd,
die das Geheimnis der geschenkten Zeit erfahren hat.“

(Verfasser unbekannt)

zur Entspannung

Ein schönes und tiefsinniges  Gedicht für jeden Tag im Jahr
Jeder wünscht sich jeden Morgen
irgend etwas – je nachdem.
Jeder hat seit jeher Sorgen,
jeder jeweils sein Problem.

Jeder jagt nicht jede Beute,
jeder tut nicht jede Pflicht.
Jemand freut sich jetzt und heute.
jemand anders freut sich nicht.

Jemand lebt von seiner Feder,
jemand anders lebt als Dieb.
Jedenfalls hat aber jeder
jeweils irgend jemand lieb.

Jeder Garten ist nicht Eden.
Jedes Glas ist nicht voll Wein.
Jeder aber kann für jeden
jederzeit ein Engel sein.

Ja, je lieber und je länger
jeder jedem jederzeit
jedes Glück wünscht, um so enger
leben wir in Ewigkeit.

(James Krüss)