am Grunde des Herzens

eines jeden Winters
liegt ein Frühlingsahnen.
(Khalil Gibran)
Der Winterjasmin leuchtet zur Zeit in voller Pracht.
Nur wer ein Auge dafür hat,
sieht etwas Schönes und Gutes
in jedem Wetter,
er findet Schnee, brennende Sonne,
Sturm und ruhiges Wetter schön,
hat alle Jahreszeiten gern
und ist im Grunde damit zufrieden,
dass die Dinge so sind, wie sie sind.
(Vincent van Gogh)
Und jeder hat einen Vogel,
man muss ihn nur zu füttern wissen! 😉

Kohlmeise

So winterlich sah es heute früh plötzlich bei uns aus, was jedoch die Kohlmeise am Einrichten des Nisthäuschens offenbar nicht wirklich stört 🙂

 In einem Garten ging das Paradies verloren,
in einem Garten wird es wiedergefunden.
(Blaise Pascal)

 

einfach mal so

lass einfach mal los 😉Genieße den Tag, tu nur, was du magst.
Sich selbst verwöhnend, mit dem Alltag aussöhnen.
Entspannung pur, von Stress keine Spur.
Stille genießen, Gedanken fließen,
Wärme erfahren, Worte sparen.
Nimm dir die Zeit…

Löste heute meinen Gutschein für eine Rücken-Massage ein und das tat sooo gut! 🙂

Und dieses sehr schöne Gedicht, von Heinrich Spitta als Lied vertont,
stand auf einem Blatt meines schönen Abreißkalenders

Freude heißt die starke Feder
in der ewigen Natur.
Freude, Freude treibt die Räder, in der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt.
(Friedrich von Schiller)

der wahre Clown

muss von Natur aus gut sein.

Der russische Clown Oleg Popov (31.07.1930 – 2.11.2016)
war einer der berühmtesten Clowns der Welt.

„Die Arbeit als Clown ist sehr interessant, weil es eine künstlerische Arbeit ist, und die Kunst ist ein See ohne Ende“, sagt er fröhlich zwischen Kostümen, Ballons und altmodischen Koffern in seiner Garderobe. „Man muss immer neue Ideen haben.“ Es sei ihm ein Vergnügen, „die Leute zum Lachen zu bringen, auch privat“, betont der freundliche Mann mit den lebhaften blauen Augen. „Ich bin sehr glücklich. Wenn ich noch mal von vorn anfangen müsste, würde ich wieder Clown werden.“
Quelle: spiegel.de

Die Auftritte des auch „Sonnenclown“ genannten Popow strahlen vor verträumter Poesie
und stiller Komik, Klamauk ist seine Sache nicht….

Der legendäre russische Clown war im Alter von 86 Jahren
während einer Tournee im südrussischen Rostow am Don gestorben.
Dort trat er mit seinem Programm „Möge die Sonne immer scheinen“ ein letztes Mal auf.
Oleg Popov liebte die Fränkische Schweiz.
Wenn er nicht gerade irgendwo auf der Welt unterwegs war, um in einer Zirkusmanege aufzutreten, war Egloffstein sein Refugium, sein Rückzugsort.
Hier lebte er seit über 25 Jahren in einem Anwesen am Ortsrand
mit seiner Frau Gabriela Lehmann, die in Egloffstein aufgewachsen ist.
Egloffstein, worüber ich hier im Blog auch schon öfter mal schrieb,
ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Forchheim
und liegt in der Fränkischen Schweiz.
Seit 1956 ist Egloffstein staatlich anerkannter Luftkurort.
Es war vorgestern endlich wieder mal ein sehr schöner Ausflug
in unsere nahe Fränkische Schweiz, wobei für mich das größte Highlight dabei das wunderschöne und mit viel Liebe gestaltete Grab des weltberühmten Clown-Künstlers Oleg Popow war,
den ich schon seit meiner Kindheit verehrte. ❤

Kleines Lebenszeichen

nun auch hier wieder mal bei mir,
nachdem ich inzwischen meine guten,
ehrlich gemeinten Wünsche für das neue Jahr
hoffentlich bei allen, mir lieben und treuen Bloggern
nach und nach als Kommentar hinterließ.
Hoffe sehr, dass ihr alle gut und gesund in das neue Jahr 2022 gekommen seid,
auch wenn meine Gesundheit seit einiger Zeit leider noch immer ziemlich schwächelt.
Was jedoch bei dem seit langem ziemlich verrückt spielenden Wetter kein Wunder ist. 😉

mutige Narzissen im Dezember 2021

Silvester genoss ich endlich wieder mal herzhaft lachend bei lustigen Sketchen
in unserer kleinen Comödie in Fürth/Nbg.

Nachdem das ganze Jahr über alle geplanten Aufführungen gestrichen werden mussten,
duften erst ab dem 27.12.21 wieder zumindest kleine Veranstaltungen, unter größten Sicherheitsvorkehrungen mit 2G-Regel, auch mit aufgestelltem Anti-Virus-System und mit nur 1/3 Belegung durch Gäste stattfinden.
Weshalb es in dieser Nacht drei Vorstellungen geben musste,
um zumindest einmal voll belegt zu sein, um die Unkosten einigermaßen zu decken.

Kultur muss schon immer ganz hinten anstehen,
aber die Restaurants in der Umgebung waren gut gefüllt.
🙄
Glücklich sein heißt nicht
ein perfektes Leben zu leben.
Glücklich sein heißt,
zu verstehen,
dass es sich lohnt,
das Leben zu leben,
trotz aller Schwierigkeiten.

Schaufenster bei einem Spaziergang entdeckt und als ganz toll empfunden!!! ❤

Ich wünsche Euch

So viel an Zufriedenheit, wie Ihr ertragen könnt,
so viel an Gesundheit, dass sie Euch nicht krank macht
und gerade mal so viel Glück,
dass Ihr nicht mit geschlossenen Augen darauf vertraut
und blindlings irgendwo hinein rasselt.
Mögen sich Eure wünsche nicht alle erfüllen,
auf dass Ihr Hoffnung und Sehnsucht nicht verliert
und das Leben nicht seinen Reiz.

Ich wünsche Euch nur das Allerbeste
Und das vom ganzen Herzen!

Die Kunst des Schenkens besteht darin,
einem Menschen das zu geben, was er sich nicht kaufen kann.
(A. Miles)

Vergangene Woche brachte eine Weihnachtsmaschine
die Besucher und Kunden in unserem Baumarkt zum Schmunzeln.
In monatelanger Detailarbeit hat der Künstler Willi Reiche
aus ausgemusterten Werkzeugen eine Weihnachtsmaschine erschaffen.
Getauft hat er das Gefährt „Schöne Bescherung“.

Es sollte mit Lichtern, Klängen und Gerüchen
vielfältigste Assoziationen zur Weihnachtszeit hervorrufen.
Schade, dass ich das auch gemachte Video dazu hier nicht hochladen kann.

Alles Glück soll Dir das neue Jahr bringen, damit Du kannst tanzen, lachen, singen!
Wisch den Staub des letzten Jahres fort und mit ihm alle unguten Gefühle.
(Volksweisheit)

In diesem Sinne, immer nur nach vorne blickend,
wünsche ich Euch allen ein schönes besinnliches Weihnachtsfest

sowie ein gutes, hoffentlich besseres und vor allem gesundes Neues Jahr 2022

Weihnachten

ist keine Jahreszeit, es ist ein Gefühl…
sagte einmal die US-amerikanische Schriftstellerin Edna Ferber
und sie hat damit ja so recht!
Lag einige Tage bissl mit einer Muskelzerrung
sowie leichter Erkältung auf der Nase
und freute mich nun umso mehr,
endlich wieder mal einen kleinen vorweihnachtlichen Bummel
durch unsere sehr schöne Stadt Nürnberg machen zu können


zu dem ich auch Euch nun hier sehr gerne einlade. 🙂

„Wahre Weihnacht ist dann,
wenn der Mensch in Frieden leben kann.“
Das wünsche ich Euch allen von ganzem Herzen
vor allem auch Gesundheit und Segen
auf allen Euren Wegen!

Schnee von gestern

oder richtiger, Schnee für zwei Tage Anfang letzte Woche 😉
Ein Sprichwort sagt:
Aus dem Schnee von gestern
lässt sich kein Schneemann mehr bauen.
Der Schneemann auf der Straße
trägt einen weißen Rock,
hat eine rote Nase
und einen dicken Stock.

Er rührt sich nicht vom Flecke,
auch wenn es stürmt und schneit.
Stumm steht er an der Ecke
zur kalten Winterzeit.

Doch tropft es von den Dächern
im ersten Sonnenschein,
da fängt er an zu laufen,
und niemand holt ihn ein.

(Robert Reinick 1805-1852)

eine Momentaufnahme

Genieße den Augenblick,
denn der Augenblick ist dein Leben.
Dinge verändern sich,
Freunde gehen…
Das Leben hält für niemanden an.
Things change. And friends leave. Life doesn’t stop for anybody.
Und auch deshalb gilt für mich schon immer …
Fange an, den Moment zu leben und du wirst sehen –
je mehr du lebst, desto weniger Probleme wird es geben.
(Osho)

Habt alle noch eine schöne, vor allem gesunde Vorweihnachtszeit
und trotz allen Widrigkeiten noch immer dafür,
wünsche ich Euch eine besinnliche Zeit, mit vielen glücklichen Momenten!

Gemischte Gefühle

begleiten mich durch den Advent.
Denn bekamen vor 3 Tagen die traurige Nachricht
über den plötzlichen Tod, Herzinfarkt eines guten Freundes –
und einen Tag später die glückliche Nachricht
über die Geburt des Kindes unseres lieben Patenkindes.

Das Leben ist ein kommen und gehen,
nichts bleibt wie es ist, nichts kann ewig bestehen.

Der Sinn des Lebens – chinesische Parabel

Es war einmal ein etwas alter, verdorrter Baum, der in einem Walde im Hochland stand.
Es schneite und es war eisig kalt.
Eines Tages flog ein Vogel aus weiter Ferne auf ihn.
Der Vogel war müde und hungrig, als er sich auf den Schultern des alten Baumes niederließ, um sich dort auszuruhen.
„Mein Freund, bist du von weit hergekommen?“, fragte der alte Baum den Vogel.
„Ja, ich bin von sehr weit hergekommen, ich bin auf der Durchreise, und möchte mich ein wenig ausruhen“, antwortete der Vogel.
„Ist es da schön, wo du herkommst?“ wollte der alte Baum wissen.
„Ja, dort ist es wunderschön. Es gibt Blumen, Gräser, Ströme und Seen. Dort gibt es auch viele Freunde – Fische, Hasen, Eichhörnchen und wir leben sehr glücklich miteinander. Es ist dort auch sehr warm, nicht so kalt wie hier.“
„Oh, wie ich sehe, bist du sehr glücklich! Hier ist es nicht warm – das Wetter ist oft sehr kalt. Ich habe diesen Platz niemals verlassen, auch habe ich nicht irgendwelche Freunde, mein Leben ist sehr hinterwäldlerisch“, seufzte der alte Baum.
„Oh du Unglücklicher! Wie einsam muss wohl dein Leben sein und das bisschen Wärme, das du kennst, ist viel zu wenig“, seufzte das Vögelchen emotional.
Genau da schritten einige Leute durch den Wald, frierend und müde.
„Wenn wir nur ein wenig Feuer hätten, könnten wir etwas braten und würden uns wohlfühlen“, sagte einer von ihnen.
Plötzlich entdeckten sie den alten, verdorrten Baum.
Begeistert gingen sie zu dem alten Baum.
Als das Vögelchen die Äxte in ihren Händen sah, flog es rasch auf einen anderen Baum.
Einige von ihnen hoben ihre Äxte und fällten den Baum.
Dann zerhackten sie ihn zu Feuerholz.
Kurz danach hatten sie trotz Eis und Schnee ein loderndes Feuer entfacht. Die Leute saßen um das Feuer herum und genossen die Wärme. Da sie nun nicht mehr froren, lächelten sie alle zufrieden.
„Was für ein bedauernswerter alter Baum!“, rief das Vögelchen laut. „Zuvor warst du so einsam, lebtest allein in dieser eisigen Welt“!
Inmitten der Flammen lächelte der alte Baum:
„Mein Freund, bedauere mich nicht. Ganz gleich, wie einsam ich in der Vergangenheit war, so haben es doch in dieser Welt zumindest einige Lebewesen durch mich warm.“
Kommt alle gut und vor allem Bitte auch gesund durch die Adventszeit !

Fotos ermöglichen …

schöne Momente festzuhalten, die für immer weg sind
und die man auch unmöglich reproduzieren kann.
Ende letzte Woche freute ich mich sehr darüber,
wieder mal in unserem Naherholungsgebiet die Entwicklung der
dort angesiedelten Wasservögel bestaunen zu können.

die letzte Kanadagans hält an ihrem Standort fest 😀

… und da es bei uns in der Gegend viele Karpfenweiher gibt,
waren auch sehr viele Reiher zu sehen 🙂

Betrachte die ganze Natur,
wovon du nur ein winziges Stücklein bist,
und das ganze Zeitmaß
von welchem nur ein kurzer und kleiner Abschnitt
dir zugewiesen ist,
und das Schicksal,
wovon das deinige nur ein Bruchteil bildet.
(Mark Aurel)