Rosen – süßer Duft

Der Rosen süßer Duft genügt,
man braucht sie nicht zu brechen –
und wer sich mit dem Duft begnügt,
den wird ihr Dorn nicht stechen.
(Friedrich Martin von Bodenstedt)
Eine alte Geschichte erzählt von Eva und Adam,
die aus dem Paradies vertrieben werden.
Sie gehen so traurig und sind so unsäglich betrübt.
Da erbarmt sich sogar der strenge Engel am Tor
zum Garten über die beiden und übersieht freundlich,
wie Eva sich noch schnell
eine Ranke im Garten Eden bricht,
damit sie ihr Haar zusammenbinden kann
und eine kleine Erinnerung
an die wunderbare Pracht im Paradies hat.
Als ihr Mann später den ersten Acker in der Welt
umbricht und bestellt,
pflanzt Eva den Zweig aus dem Garten
in die gelockerte Erde.
Sie wärmt ihn mit dem Hauch ihrer Seufzer
und begießt ihn mit ihren zahlreichen Tränen,
bis er zu wachsen beginnt.
Zuerst zeigen sich schmerzhafte Dornen,
aber dann wunderbare Blüten,
die an die Schönheit im Paradies erinnern.
So blüht das Leben jenseits von Eden auf,
nicht ohne Klagen und Seufzer,
nicht ohne Tränen und Dornen,
und doch sind die wunderbaren Rosen
die Zeichen der Schönheit Gottes und seiner Welt.

(Verfasser leider nicht bekannt)

eindeutig zweideutig zitiert !? ;-)

Ein verdorbener Apfel im Korb
verdirbt das ganze gute Obst !
(Niederländisches Sprichwort)
Adam war ein Mensch;
er wollte den Apfel nicht des Apfels wegen,
sondern nur, weil er verboten war.
(Mark Twain)

Eines Tages

… kam Gott zu Adam und Eva
Er sagte ihnen, dass er zwei Geschenke hätte,
und jeder durfte sich aussuchen, welches er haben möchte.
Sofort rief Adam:
“Was ist denn das erste Geschenk?”
Gott sagte:
“Es ist die Möglichkeit im Stehen zu pinkeln.”
Noch bevor Eva zu Wort kam rief Adam:
“Ja, ich will das, ich will das”,
und so gab Gott es ihm.
Und Adam freute sich, pinkelte mal dahin, mal dorthin,
und hatte einen Riesenspass.
Ganz bedrückt fragte jetzt Eva:
”Und was ist für mich übrig geblieben?”
“Es ist das Hirn, Eva”, sagte Gott.
“Es soll Dir ganz alleine gehören.”