einzige Wirklichkeit

Das Gestern – die Vergangenheit –
bleibt uns lediglich als Erinnerung.

Die Zukunft ist nur als Hoffnung
und Mutmaßung in unserem Kopf.

Die einzige Wirklichkeit, die es gibt,
ist der gegenwärtige Augenblick.

Alles andere sind Wünsche und Pläne.

Deine beste Zeit war nicht,
und deine beste Zeit kommt nicht.

Jetzt ist Deine beste Zeit!
Hier und jetzt! Heute!
– Carpe diem –
Nur das ist wichtig.

aus dem Buch „Heute ist mein bester Tag“ von A. Lassen
Glücklich sind die Menschen,
die sich bei der untergehenden Sonne
auf die aufgehenden Sterne freuen.

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Genieße den Augenblick

denn der Augenblick ist dein Leben…
Der Frankenballoncup ist ein alljährliches Spektakel
für die Zuschauer und Heißluftballonfahrer
aus ganz Deutschland.
Am Samstag startete er am Nürnberger Flughafen, bei herrlichem Wetter. 🙂
Dabei handelt es sich um eine Wettfahrt.
Eine Aufgabe davon ist eine sogenannte „Fuchsjagd“.
Hierbei startet ein Ballon vorneweg, der Fuchs,
und bleibt ca. eine Stunde in der Luft.

An seinem Landeort legt der „Fuchs“ schließlich ein Zielkreuz aus.
Die Aufgabe der nachfolgenden Ballone ist nun, einen „Marker“,
das ist ein kleines Sandsäckchen mit langer Fahne,
möglichst dicht am Zielkreuz abzuwerfen.
Wer die geringste Ablage hat, gewinnt.
Was wären wir ohne diese Momente,
in denen wir nichts denken,
sondern nur fühlen müssen…
Das Leben ist wie eine Ballonfahrt.
Manchmal muss man erst Ballast abwerfen,
um wieder steigen, fliegen
träumen und lachen zu können.

besondere Momente

Die besonderen Momente des Lebens
lassen sich nicht vorhersagen,
sie lassen sich nicht planen.
Sie entstehen spontan und unverhofft.
Dafür sind Ruhe und Zeit wichtige Begleiter.
Tief durchatmen und sich die Zeit nehmen,
kleine Begebenheiten zu beobachten.
So wird die Welt um uns herum bunter
und wir können uns überraschen
und beeindrucken lassen –
vom Zauber des Augenblicks.

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht;
dass ich aber, solange ich lebe,
wirklich lebe

das hängt von mir ab.
(Seneca)

Auch schon erlebt?

Kürzlich gelesen in der süddeutschen Zeitung
was eventuell so manches, irgendwie unverständliches Verhalten so mancher erklärt … 😉
Lebenskunst ist …
… sich von Neidern nicht beirren zu lassen.
Neider setzen alles daran, anderen die Freude zu verderben.

Ihr Haupt-Charakterzug besteht darin,
dass sie alles ertragen, nur keine Menschen,
die sich durch positive Merkmale von ihnen selbst unterscheiden.

Das Unangenehme an Neidern ist,
dass bereits Kleinigkeiten genügen, um ihrer Missgunst Nahrung zu liefern.

Wer glaubt,
dass sich der Unmut des Neiders nur auf materielle Dinge richtet,
der irrt.

Was den Neider wirklich zur Weißglut bringt,
ist ein Mensch, der sich trotz aller Unwägbarkeiten des Lebens
seine Heiterkeit und Zufriedenheit bewahrt hat.

Wehe also, jemand erklärt dem Neider,
dass das Leben voller Chancen sei und dass man genießen solle,
was im Augenblick gut läuft.

Eine Denkweise dieser Art stellt alles in Frage,
was der Neider glaubt und was den Neider ausmacht.

Ohne Neider hätte die Welt ein Problem weniger, aber…
und wie es schon Oscar Wilde auf den Punkt brachte:
„Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.“

was ist Zeit?

Tausend Jahre sind ein Tag
Weißt du wieviel Sterne stehen
Und wohin die Flüsse gehen?
Sag‘, warum der Regen fällt,
Wo ist das Ende dieser Welt?

Was war hier vor tausend Jahren?
Warum können Räder fahren?
Sind Wolken schneller als der Wind?
So viele Fragen hat ein Kind…

Ach Kind, komm‘ laß die Fragerei’n,
Für sowas bist du noch zu klein,
Du bist noch lange nicht soweit.
Das hat noch Zeit…

Refrain:
Was ist Zeit?
Ein Augenblick
Ein Stundenschlag
Tausend Jahre sind ein Tag!
Wie wird der Mensch zum Nimmersatt,
Wer alles hat, kriegt noch Rabatt,
Und woher kam die Gier nach Geld?
Wie kommt der Hunger auf die Welt?

Warum kommt jemand in Verdacht,
Nur weil er sich Gedanken macht?
Ist man noch frei, wenn man nichts wagt,
Ja, was ein junger Mensch so fragt…

He, junges Volk, was soll denn das?
Und leistet ihr doch erst mal was!
Ihr werdet auch noch mal gescheit.
Das bringt die Zeit…

Ist diese Welt denn noch erlaubt?
Die Erde ist bald ausgeraubt,
Das Wasser tot, das Land entlaubt,
Der Himmel luftdicht zugeschraubt…

Die schöne Lüge vom Goodwill,
Das hübsche Spiel vom Overkill,
Und wann macht ihr die Waffen scharf?
Wenn ich das auch mal fragen darf…

Das wird verdammt noch mal so sein,
Und wer soll uns das je verzeih’n?
Ich bitt‘ euch, fragt, solang‘ ihr seid,
Ihr seid die Zeit…

Interpret und Komponist: Udo Jürgens

Wer sind Sie?

Fragt man uns, wer wir sind, erzählen wir meist eine Art Geschichte.
Sie beginnt mit dem Namen, den uns unsere Eltern gegeben haben,
geht weiter über die Ausbildungsstätten, die wir besucht haben,
bis hin zu unseren beruflichen Erfolgen.
So entsteht ein kleiner Lebenslauf.
Der Buddhist sagt:
„Die alten Geschichten können Sie vergessen.
Das sind nicht Sie.
Ich möchte Ihr wirkliches Ich in diesem Augenblick sehen.“
(Alan Watts)

Dann und wann

ANHALTEN 😉
Dann und wann
das Tempo verlangsamen, anhalten,
in Ruhe wahrnehmen,
was um uns ist, was uns schützt,
bedroht, erfreut, fordert, fördert,
uns neu einstellen und ausrichten.

Dann und wann
das Tempo verlangsamen, anhalten,
sich hinsetzen und setzen lassen,
was sich in uns bewegt.
Unsere Strukturen wahrnehmen,
sehen, was und wie wir sind.

Dann und wann
das Tempo verlangsamen, anhalten,
aus unserer Tiefe Bilder aufsteigen lassen,
dankbar sein und sehen,
was sie uns zeigen wollen,
wohin sie uns weisen.

Max Feigenwinter, in Leichter leben, Peter Müller
(Hrsg) Eschbach, 2005