Für’s menschliche Gemüt wichtig

sind Ruhemomente die das Herz erwärmen. ❤
Geist und Seele ziehen sich zurück und lassen die Gedanken baumeln.


Der Bamberger Hain
ist eine Bürgerparkanlage mit einer über 200-jährigen Geschichte –
entstanden im Stil eines Englischen Landschaftsgartens.
Der Stadtpark Hain ist die grüne Lunge Bambergs
Und mit seiner Fläche von 48 ha auch ein besonderer Ort
für Begegnungen mit der Natur.

Wer Frieden in der Seele hat,
beunruhigt weder sich selbst noch einen anderen.
(Epikur von Samos)

Zeit des Wortes …

Ist die Zeit des Wortes und des Redens vorbei?  🙄

Ein Artikel in unserer Tageszeitung von Julia Illner,
Pfarrerin in Eckental-Fort und Leitung von BildungEvangelisch Erlangen,
fesselte mich beim lesen so sehr, dass ich diese Zeilen
gerne hier mit Euch allen teilen möchte…
– Am Anfang war das Wort –
„Jetzt muss man miteinander reden, das erhoffte ich mir“,
so sagte eine russische Passantin im Radio-Interview,
als die Truppen an der ukrainischen Grenze zusammengezogen wurden.
Doch wenige Tag später flogen die Raketen und rollten Panzer.
Die Zeit des Redens scheint in der Ukraine vorbei zu sein.
Waffengewalt schafft neue Realitäten, Bittere Realitäten,
wie man sie sich noch vor Kurzem nicht hätte vorstellen mögen.
Kann man angesichts dessen noch Hoffnungen auf Worte setzen?
Die Zeit des Redens – Ist sie nicht auch bei uns schon vorbei?
Zwar werden viele Worte gemacht.
Nahezu überall wird wortreich bewertet, geurteilt und verurteilt:
In den sozialen Netzwerken, auf der Straße
und vielleicht sogar am eigenen Kaffeetisch.
Aber wird miteinander geredet?
„Bitte antworten sie mir nicht“, hieß es in einer Zuschrift,
die ich vor einiger Zeit erhalten habe.
Ein Dialog, ein Meinungsaustausch war nicht mehr gefragt.
Keine Begegnung auf Augenhöhe, keine Verständigung.
Worte suchen für ein Gespräch?
Was soll das bringen –
wenn sich jeder seiner Meinung längst sicher ist,
überzeugt von seiner eigenen Wahrheit.
Wenn die andere Seite immer die ist, die lügt.
Dann ist doch jedes Wort verschwendet.
Welche Chance können Worte da noch haben?
Und doch heißt es im Johannes-Evangelium
„Am Anfang war das Wort“.
Ein Wort, ein einziges Wort, steht am Anfang.
Ein einziges Wort trägt die Kraft einer neuen Schöpfung in sich.
Eine Schöpfung von der es in der Bibel heißt, sie war sehr gut!
Da ist eine Ahnung, dass mit einem Wort alles beginnen kann.
Da ist die Hoffnung, dass ein Wort einen Unterschied machen kann.
Da ist das Vertrauen, dass ein Wort gut sein kann.
Ist die Zeit des Redens vorbei?
Nicht, wenn wir immer wieder Worte suchen.
Worte suchen miteinander, auch gegen allen Augenschein.
Wenn wir nicht müde werden in der Hoffnung.
Hoffnung, weil schon einmal in einem Wort der Anfang war.
Eine solche Hoffnung,
um immer wieder Worte und Begegnungen zu suchen und zu finden,
wünsche ich uns und allen Menschen auf der Welt
von ganzem Herzen… 

Unser Lebensweg

gleicht einer großen Wanderkarte
und unser Gewissen ist der Kompass, der uns die Richtung weist.
Es gibt auf unserem Weg des Lebens
immer wieder Gabelungen, Kreuzungen und Begegnungen.
Manche Gabelung des Weges lässt uns lange verharren,
bis wir uns entscheiden können, in welche Richtung wir gehen sollten.
Manche Wegkreuzung ermöglicht schöne Begegnungen mit wertvollen Menschen,
die im Herzen ihre Spuren hinterlassen.
Die in unseren Erinnerungen fest verwurzelt, mitunter sogar irgendwann und irgendwie
für immer bei uns bleiben.
Einige Menschen, die wir an irgend einer Abzweigung aus den Augen verloren,
werden wir vielleicht vermissen und uns über ein Wiedersehen freuen,
weil sie eine Bereicherung unseres Lebens waren.
Manche Menschen hingegen, deren Weg sich mit unserem kreuzte –
was sich dann als schlecht erwies, möchten wir nie wieder begegnen.

Ein alter weiser Spruch aus dem Poesiealbum:
Lerne erst die Menschen kennen,
denn sie sind veränderlich.
Die dich heute Freunde nennen,
schimpfen morgen über dich.

Es gibt keine Freunde …

die man nicht verlieren,
und keine Feinde, die man sich nicht zuziehen könnte.
Wusste bereits Sir Winston Churchill und …
ein deutsches Sprichwort sagt leider auch so wahr:
Hinter dem Gitter,
schmeckt auch der Honig bitter.
Es gibt Dinge, die man besser nicht erfährt.
Sachen, die einem besser nicht passieren.
Menschen, die einem besser nicht begegnen.
Nur merkt man das erst alles, wenn es leider schon zu spät ist.
Doch genau an diesen Tagen,
in diesen Momenten,
in solchen Situationen,
bei diesen Begegnungen,
lernt man die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen
und man merkt,
dass vieles im Leben nicht selbstverständlich ist.
Man lernt, wer wahre Freunde sind,
auf wen man zählen kann
und auf wen man verzichten kann.

Perfekt ist das Leben nie,
aber es gibt wunderschöne besondere Momente,
die es lebenswert machen und es gibt Menschen,
die diese Momente perfekt machen.

kennt Ihr es ?

Das Geheimnis des Lebens
Es war einmal ein junger Mann,
der suchte nach dem Geheimnis des Lebens.

Er suchte und suchte, aber er fand es nicht.
Was er hingegen fand, war eine Menge von Leuten,
die genauso wie er das Geheimnis des Lebens suchten.
Da fühlte er sich gleich einmal besser, denn er wusste,
dass er nicht alleine war.

Dann, eines Tages hörte einer der Suchenden von einem Meister,
der das Geheimnis des Lebens besitzen sollte.
So pilgerten sie alle hin zu diesem Meister und fragten:
„Meister, besitzt Du das Geheimnis des Lebens?“
Der Meister nickte.
Dann bestürmten sie ihn: „Meister, verrate es uns, bitte“
Der Meister schüttelte den Kopf.
Die Suchenden fragten: „Aber warum nicht, Meister?“
Er antwortete: „Weil es dann kein Geheimnis mehr wäre!“

Doch die Suchenden blieben bei ihm und sorgten für ihn,
lasen ihm jeden Wunsch von den Augen ab.
Das Gerücht ging um,
der Meister hätte das Geheimnis des Lebens aufgeschrieben

auf ein Stück Reispapier, das er in seinem Schrein aufbewahrte.

Als der Meister eines Tages verstarb, bauten ihm seine Schüler ein großes Mausoleum und sie beschlossen, den Schrein nun zu öffnen,
denn sie wollten ja endlich das Geheimnis des Lebens erfahren.

Nun, es war wirklich ein Stück Reispapier im Schrein, und darauf stand:

„Das Geheimnis des Lebens habe ich zurückgelassen,
so wie ein Gast seine Spuren hinterlässt

in den Herzen der Menschen, verloren in Zeit und Raum und der Illusion.
Wer das Geheimnis preisgibt, hat keinen Grund mehr zu suchen.
Werdet zu Suchenden.
Wenn Ihr findet, was Ihr sucht, seid Ihr keine Suchenden mehr –
und Ihr betrügt Euch selbst um wertvolle Erfahrungen und Begegnungen …“

(Verfasser leider nicht bekannt)