unsere Sichtweisen …

Nicht die Dinge an sich,
sondern unsere Sichtweise der Dinge ist das,
was uns beunruhigt 😉
Der Meister und die Wölfe

“Meister, du musst mir helfen”, sagte der Besucher.
“Ich bin mit meiner Weisheit am Ende.”
”Wie sieht dein Problem denn aus?” Fragte der Weise.
„Ich schaffe es kaum, meinen Ärger zu kontrollieren“, sagte der Gast.
„Es ist einfach die Art, wie die Leute sind:
Ich sehe sie andere kritisieren während sie ihre eigenen Fehler
absolut nicht bemerken.
Ich möchte sie nicht kritisieren, da ich nicht wie sie sein möchte,
aber es regt mich wirklich auf.“
„Ich verstehe”, sagte der Weise. „Aber sage mir erst:
Bist du nicht der Dorfbewohner, der letztes Jahr dem Tod nur knapp entkommen ist?“
„Ja“, nickte der Gast. „Es war eine schreckliche Erfahrung.
Ich bin zu weit in den Wald gegangen und stieß auf ein Rudel hungriger Wölfe.“
„Und was hast du gemacht?“
„Ich bin gerade noch auf einen Baum geklettert, bevor sie mich erreichten.
Die Wölfe waren riesig und ich zweifelte nicht daran,
dass sie mich in Stücke hätten reißen können.“
„Du warst also gefangen?“
„Ja. Ich wusste, dass ich ohne Wasser und Nahrung nicht lange auskommen würde,
und so wartete ich, bis ihre Wachsamkeit nachließ.
Immer wenn ich dachte, es sei sicher genug, kletterte ich herunter,
sprintete zum nächsten Baum und kletterte herauf, bevor sie mir zu nahe kamen.“
„Das hört sich nach einer echten Tortur an.“
„Ja – insgesamt dauerte es zwei Tage. Ich dachte ich würde sicher sterben.
Zum Glück fand mich eine Gruppe Jäger, sobald ich nah genug am Dorf war.
Die Wölfe zerstreuten sich und ich war gerettet.“
„Mich interessiert vor allem eine Sache“, sagte der Weise.
„Während dieser Erfahrung, hast du dich von den Wölfen
irgendwann beleidigt gefühlt?“

„Was? Beleidigt?“
„Ja. Hast du dich von den Wölfen beleidigt oder verunglimpft gefühlt?“
„Natürlich nicht, Meister. Dieser Gedanke ist mir nie gekommen.“
„Warum nicht? Sie wollten nichts anderes, als dich beißen, nicht?
Sie wollten dich töten, nicht wahr?“
„Ja, aber… das ist nun einmal, was Wölfe tun!
Sie waren einfach sie selbst.
Es wäre absurd gewesen, mich beleidigt zu fühlen.“
„Exzellent! Behalte diesen Gedanken im Kopf,
während wir uns noch mal um deine Frage kümmern.
Andere zu kritisieren, während sie selbst ihre Fehler nicht bemerken
ist etwas, was viele Leute tun.
Du kannst sogar sagen, es sei etwas,
was wir alle von Zeit zu Zeit tun.
In einem gewissen Sinn leben die gefräßigen Wölfe in jedem von uns.
Wenn die Wölfe ihre Krallen zeigen und auf dich zukommen,
solltest du nicht einfach stehenbleiben.
Du solltest dich sicherlich schützen,
indem du irgendwie von ihnen fort kommst,
wenn es irgend möglich ist.
Genauso solltest du nicht passiv akzeptieren,
wenn Leute mit giftiger Kritik auf dich losgehen.
Sicherlich solltest du dich schützen,
indem du eine gewisse Distanz zwischen dich und sie bringst,
wenn es irgendwie möglich ist.
Der wichtigste Punkt dabei ist, dass du das tun kannst,
ohne dich angegriffen oder beleidigt zu fühlen,
da diese Leute einfach nur sie selbst sind.
Es liegt in ihrer Natur zu kritisieren und zu richten,
es wäre also absurd daran Anstoß zu nehmen.
Es macht keinen Sinn, wütend zu werden.
Das nächste Mal,
wenn die hungrigen Wölfe in Menschenhaut sich nähern,
denke daran:
Das ist einfach die Art, wie die Leute sind –
genau wie du gesagt hast, als du rein gekommen bist.“
(Buddhistische Anekdote)

Das menschliche Gehirn

weist mehr Nachrichtenverbindungen auf, als nötig wären,
um jeden Menschen auf Erden mit jedem anderen direkt zu verbinden.
Es dürfte uns gut tun, uns manchmal daran zu erinnern,
dass wir zwar in dem Wenigen, was wir wissen, recht verschieden sein mögen,
dass wir aber in unserem grenzenlosen Unwissen alle gleich sind.
(Karl Raimund Popper)
Mit einem sehr schönen Zitat von Johann Wolfgang von Goethe
„Allwissend bin ich nicht, doch viel ist mir bewusst“ 😉
möchte ich mich mal wieder ganz herzlich
bei all meinen Followern, Blogfreunden und Besuchern
für das Interesse an meinem Blog und die vielen Kommentare,
oftmals auch schöne Kommunikation in meinen Beiträgen bedanken!

eine besinnliche Weihnachtszeit☆

…wünsche ich schon jetzt all meinen Besuchern und Followern…
vor allem und in erster Linie aber auch meinen wirklich treuen Lesern!
Danke für euer Interesse und
netten Kommentare
weih-krippe_hanneJedesmal,
wenn zwei Menschen einander verzeihen,
ist Weihnachten.

Jedesmal,
wenn ihr Verständnis zeigt für euere Kinder,
ist Weihnachten.

Jedesmal,
wenn ihr einem Menschen helft,
ist Weihnachten.

Jedesmal,
wenn ein Kind geboren wird,
ist Weihnachten.

Jedesmal,
wenn du versuchst, deinem Leben
einen neuen Sinn zu geben,
ist Weihnachten.

Jedesmal,
wenn ihr einander anseht,
mit den Augen des Herzens,
mit einem Lächeln auf den Lippen,
ist Weihnachten.weihnachtsgruss-hanne

mal (k)ein Witz

im Sommerlochsommerloch
worin anscheinend fast all meine zahlreichen Besucher und Follower
immer wieder kommentarlos verschwinden.. …  😉 sommerloch-hanne

Kommt eine ältere Dame in eine Bank,
und will dort ein Sparbuch eröffnen und 1000 EUR0 einzahlen:

Dame: „Ist mein Geld bei Ihnen auch sicher?“

Kassierer: „Klar doch!“

Dame: „Und was ist, wenn Sie Pleite machen?“

Kassierer: „Dann kommt die Landeszentralbank auf!“

Dame: „Und was, wenn die Pleite machen?“

Kassierer: „Dann kommt die Bundesbank auf!“

Dame: „Und wenn die Pleite macht?“bild51

Kassierer: „Dann tritt die Bundesregierung zurück, und das
sollte Ihnen nun wirklich die 1000 EURO wert sein!“

Zufriedenheit

kuhAuf einem Bauernhof taucht immer wieder ein Mann auf,
der sich offensichtlich ganz gern
in dem riesigen Kuhstall des Bauern aufhält.

Eines Tages fragt der Bauer den Besucher,
ob er sich auch einen Bauernhof kaufen wolle.bauer

„Nein, nein“, erklärt der Mann, „ich bin Psychiater
und brauche hin und wieder zur Erholung eine Stunde
unter weiblichen Wesen,

die mit sich und der Welt zufrieden sind!“

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