eine runde Sache

war gestern ein Besuch des Skulpturengartens in Erlangen,
unserer fränkischen kreisfreien Universitätsstadt
im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaates Bayern.
Der Bildhauer Heinrich Kirchner, der am 12. Mai 1902 in Erlangen geboren wurde
und am 3. März 1984 in Pavolding im Chiemgau starb,
ist seiner Geburtsstadt zeit seines Lebens sehr verbunden gewesen.
Er gehört zu den bedeutenden süddeutschen Bildhauern seiner Generation.

Mit 17 großformatigen Bronzeplastiken ist der Garten am Südhang des Erlanger Burgbergs als einziger Skulpturengarten seiner Art dem Werk eines einzigen Künstlers gewidmet.

Skulptur ist die Kunst der Buckel und Höhlungen, die Kunst,
die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.
(Auguste Rodin)

Der Mensch und die Natur im Bezug zum Göttlichen,
standen für Kirchner im Mittelpunkt seiner Kunst.

Ein idyllisches Fleckchen Natur mit Blick über die Hugenottenstadt … und dieses süße Eichhörnchen stellte sich unterwegs kurz in Pose. 😀

Wenn es eine Freude ist

das Gute zu genießen,
ist es eine größere, das Bessere zu empfinden,
und in der Kunst ist das Beste gut genug.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Wahre Street Art-Kunst.
Anscheinend zieren fünf Männer die Süd-Fassade des historischen Med-Gebäudes
im Museumswinkel unserer Universitätsstadt Erlangen.

Bei genauem hinschauen ist es jedoch nur einer, der überlappend auf den Stein gemalt und gesprüht als Bewegungsstudie, die alles mögliche Bedeuten kann.
Der Künstler Case Mclaim alias Andreas von Chrzanowski
möchte mit dieser Vieldeutigkeit einen Bezug
zu den Röntgengeräten im Med-Museum herstellen.

Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst.
(Marie von Eber-Eschenbach)

Demnächst wird dieses Kunstwerk fertig, offiziell eingeweiht
und ich bin schon sehr neugierig auf das ganz bestimmt fantastische Ergebnis! 🙂