jeder Mensch

hat seinen Vogel
Jeder Mensch hat einen Spleen,
einen Tick, eine Absonderlichkeit …
und das kleine Nest des ‚Vogels‘
vermutet man hinter der Stirn.
Kein Kaktus ist so dicht mit Stacheln besetzt,
dass er nicht noch Platz für eine Blüte hätte.
Sagt ein deutsches Sprichwort 😉
In diesem Sinne

Wachsen …

lautet der sechste Begriff der wöchentlichen Challenge bei

ROYUSCH-UNTERWEGS

„Nun ist wachsen im deutschen Sprachgebrauch doppeldeutig.

Es kann zum Einen bedeuten, etwas größer werden, zum Anderen kann es aber auch bedeuten, etwas mit Wachs behandeln.“
Bei meinem ausnahmsweise Doppel-Bild für die Challenge
handelt es sich um eine Amaryllis,

linke Fotohälfte von 2019 und rechts heutiges Foto.
Diese bezaubernde Blume bekam ich damals von sehr liebem Besuch geschenkt
und deren Zwiebel war, wie inzwischen oft üblich, in Wachs gebettet.
Nach einer wunderschönen und sehr fülligen Blütezeit,
erlöste ich die Zwiebel vorsichtig vom Wachs

und pflanzte sie in Erde.
Seitdem wächst und blüht sie, entgegen allen Aussagen dazu im Netz, dass diese in Wachs gebetteten Zwiebeln nach der Blüte kaputt gehen, jedes Jahr aufs Neue. 🙂

tierisch blumig zitiert ;-)

Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes:
Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
(Sigmund Freud)
Ein Menschheitstraum:
Die Erde in einen blühenden Garten zu verwandeln.
Wer Träume verwirklichen will,
muss tiefer träumen und wacher sein als andere.
(Karl Foerster)
Aus derselben Blüte
zieht die Biene ihren Honig
und die Wespe ihr Gift.
(Italienisches Sprichwort)
Wenn die Biene Honig sammelt,
bleibt der Blume Duft und Pracht.
So kann auch nur die Welt besitzen,
wer sie sich nicht zu eigen macht.
(Autor unbekannt)Der Mensch ist wie ein Granatapfel.
Wenn er den Mund öffnet,
zeigt er den Inhalt seines Herzens.
(Autor unbekannt)Die Freundschaft und die Liebe
sind zwei Pflanzen an einer Wurzel.
Die Letztere hat nur einige Blüten mehr.
(Friedrich Gottlieb Klopstock)