Spätsommer …

Die Blumen machen den Garten, nicht der Zaun. 😉

Die Blume erweist sich als größerer Pionier
eines neuen Verhältnisses zwischen Welt und Seele, als wir ahnen.
Es gehen unvorstellbare Wirkungen von Gärten und Blumen aus.
(Karl Foerster)
Wenn der Frühling Verheißung ist und der Sommer Erfüllung,
darf ein schöner Herbst als die schönste Gnade Gottes bezeichnet werden.
(Volksmund)

Natur im Fokus

… hier bildlich im Fokus meiner Glaskugel,
die ich beim Anblick meiner nun prächtig erblühten Magnolie
unbedingt wieder einmal hervorkramen musste. 😀
Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen,
in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muss –
das ist das Ziel!
(Zhuangzi)
Einem Menschen, der die Schönheit einer Blume sieht,
werden dadurch vielleicht – sei es auch nur flüchtig –
die Augen geöffnet für die Schönheit seines eigenen tiefsten Wesens,
seiner eigenen wahren Natur.
Aus dem Buch von Eckhart Tolle
„Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung“

die Legende

von „el Fameliars“ auf Ibiza
Entdeckt am Eingang eines alten Luftschutzbunkers in Santa Eulària
(schrieb die schlecht leserliche Legende von dem Schild für euch ab 😉 )
Volksmärchen berichten von einem kleinen, ausgesprochen unansehnlichen Wesen, das dennoch gut und zügig jegliche Arbeit verrichtet, die man ihm aufträgt.
Doch leider kennt es nur zwei Dinge: Arbeiten und Essen.
Alles was aus seinem Mund kommt, ist daher auch: „Feina o Menjar“ (Arbeit oder Essen).
Wer sich so einen kleinen Helfer, also einen „fameliar“ wünscht, muss sich in der Johannisnacht unter der Pont Vell einfinden, im Gepäck eine schwarze Flasche.
Daraufhin muss man eine bestimmte Blume pflücken, die nur in dieser einen Nacht zu sehen ist und sie in die Flasche stecken.
Ist die Flasche gut verschlossen, wirkt sie ganz unscheinbar.
Doch einmal geöffnet, erscheint der „fameliar“ und fragt begierig nach Arbeit oder Nahrung.
Die „fameliars“ sind allerdings derart fleißig und erledigen die Wünsche ihres Herrn so rasch,
dass sie nach getaner Arbeit in einem Wimpernschlag die gesamte Speisekammer leer essen. 😀

unser Herz

wassertropfenDie Blume fragt nicht, für wen sie blühen soll,
sie blüht.
Der Vogel fragt nicht, wer ihm zuhört,
er singt.
Der Baum fragt nicht, wer seine Früchte pflücken wird,
er bringt Frucht.
Die Natur fragt nicht,
sie lebt !

Nur wir Menschen fragen immer wieder
nach dem Warum, Wofür, Wozu.Herz frei_nachdenklich.hanneErst wenn wir unser Herz
von diesen vielen Fragen frei machen können,
haben Freude, Vertrauen und Hoffnung darin Platz:
Erst dann können wir leben – ganz einfach leben.

(Irmgard Erath)