Einfach nur genießen…

Sanft wärmende Strahlen der Sonne im Herbst.

Den Duft letzter Blüten – so gut noch fürs Herz.

Gezwitscher der Vögel – versammelnd zum fliegen,
weit weg überwinternd, im sehr warmen Süden.

Die Gewissheit, dass jemand ganz lieb an dich denkt –
nichts Böses und Schlechtes
dein Herz sehr beengt.

Einfach nur, kann so einfach sein…

Advertisements

tierisch blumig zitiert ;-)

Blumen anschauen hat etwas Beruhigendes:
Sie kennen weder Emotionen noch Konflikte.
(Sigmund Freud)
Ein Menschheitstraum:
Die Erde in einen blühenden Garten zu verwandeln.
Wer Träume verwirklichen will,
muss tiefer träumen und wacher sein als andere.
(Karl Foerster)
Aus derselben Blüte
zieht die Biene ihren Honig
und die Wespe ihr Gift.
(Italienisches Sprichwort)
Wenn die Biene Honig sammelt,
bleibt der Blume Duft und Pracht.
So kann auch nur die Welt besitzen,
wer sie sich nicht zu eigen macht.
(Autor unbekannt)Der Mensch ist wie ein Granatapfel.
Wenn er den Mund öffnet,
zeigt er den Inhalt seines Herzens.
(Autor unbekannt)Die Freundschaft und die Liebe
sind zwei Pflanzen an einer Wurzel.
Die Letztere hat nur einige Blüten mehr.
(Friedrich Gottlieb Klopstock)

kleine Weihnachtsgeschichte

wichtelfenster-hanne Der kleine Wichtel         war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt.

Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken.

Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben
der vorbei eilenden Menschen.

Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde.

Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit
und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist.

Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten.

Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten.
Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen.

Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus
mit Kerzen erleuchteten.

Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten.

Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe.

An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen.

Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee,
den die Mutter gekocht hatte.

Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten.

Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten.

In dieser Kiste gab es viel zu entdecken.

Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit.

Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander.

Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas.

Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.

Ja, heute ist eine andere Zeit,
aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz
und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.denke-an-dich

 

Sind Computer auch nur Menschen?

Der Mond blinzelt noch vorwitzig ins Schlafzimmer, streichelt mit seinen Silberstrahlen mein Gesicht.fensterkerze

Da lieg ich noch verträumt im stand by.
Plötzlich, ein digitales Signal durchbricht die Stille und Besinnlichkeit.
Aus einem dieser eigentlich nebensächlichen Steuerungsgeräte die mit wahlweise rot oder grün blinkender led aufleuchten und mir das Signal zum booten geben.
In Bruchstücken fliegen die Reste der Szenen aus nächtlichen Träumen vorbei, wie der Abspann eines Filmes und ich versuche die Details zu verinnerlichen.
Während der nächsten Sekunden ist mein System hochgefahren. ja mein cpu war früher etwas langsamer, aber inzwischen schlägt das Hertz viel viel schneller ist schon im Gigabereich und Hyper-Threading macht mich multitaskingfähig.
Das ist natürlich eine tolle Eigenschaft die mich extrem Einsatzbereit macht, bin also ein echtes Allroundtalent, arbeite mit viel ddr ram und mein Cache ist nicht zu verachten.Computer
Mein Besitzer liebt alle diese Eigenschaften an mir, allerdings hapert es sehr mit der Bedienung meiner Hard- und Software, er findet nicht die richtigen Befehle, nicht die richtigen Worte, auf die ich reagiere mein Bios weiß er nicht zu steuern, die Festplatte ist unvorteilhaft partitioniert, vom Motherboard hat er keine Ahnung, und meine Tasten streichelt er auch nicht, aber die Maus möchte er liebend gerne bedienen.
Das allerdings möchte ich so ganz und gar nicht, denn auch ein PC ist nur ein Mensch und will liebevoll behandelt werden.
Also habe ich mir Wege gesucht und lasse mich vom Hochgeschwindigkeitszugang steuern.
Zärtlich werde ich bedient, bekomme keine Abfahrt sondern täglich neue Inputs.121641-mermaid-bath.gif   Und manche dieser Inputs zeigen mir wie wichtig das Leben ist; wie wichtig es ist den Regentropfen zu lauschen, das zwitschern der Vögel zu hören, den Sonnenschein auf dem Körper zu spüren, den verführerischen Duft der Liebe zu atmen, ein Glas gekühlten Pfirsichnektar zu trinken, dem Spiel der Wolken zu folgen, den Wind in den Haaren zu fühlen und die Körpersprache der Menschen zu beherrschen.bfidmx.gif