tierisch unterwegs

war ich gestern… bei herrlichem Wetter ☀ 
und nun hier tierisch zitiert, was ich hab 
fotografiert 😉
Die Mitteilungsmöglichkeit des Menschen ist gewaltig,
doch das meiste, was er sagt, ist hohl und falsch.
Die Sprache der Tiere ist begrenzt,
aber was sie damit zum Ausdruck bringen,
ist wichtig und nützlich.
(Leonardo da Vinci)
Unbegreiflich groß
ist bei Tieren die gegenseitige Liebe zu den Eltern und Jungen,
weil Gott, ihr Schöpfer,
den Mangel an Vernunft
durch ein Übermaß sinnlicher Gefühle ersetzt hat.
(Basilius von Caesarea)
Ein Sprichwort sagt:
„Wenn es dem Esel zu gut geht,
dann geht er aufs Eis“.

Wenn aber noch kein Eis da ist,
wälzt er sich offensichtlich genüsslich im Dreck… wie man hier auch sieht.😀
Der Löwe ist klug und mutig,
der Fuchs ist schlau,
der Bär ist stark,
das Lamm unschuldig,
der Wolf gefräßig,
und der Esel, ja der gute Esel.
Der hat dumm zu sein,
naiv, störrisch und feige dazu.

(Aesop)

Aufmerksamkeit

Wolken am Himmel ähneln unseren Gedanken.
Wir können ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken
oder sie einfach unbeachtet weiterziehen lassen.
Jedoch können wir nicht verhindern,
dass sie uns auf unserem Weg begleiten,
kommen und auch wieder gehen.
Menschen schenken nur dem Aufmerksamkeit,
was sie an sich selbst erfahren und erlebt haben, jedoch…

Zuviel Aufmerksamkeit,
lässt einen Esel denken er sei ein Löwe. 😉
(altes Sprichwort)

tierischer Advent

Weihnachtsfabel der Tiere weihnachten_tiere_065

Die Tiere disputierten einmal über Weihnachten…….
Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.

„Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs.
„Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?“

„Schnee“, sagte der Eisbär. „Viel Schnee.
„Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: „Ich brauche aber einen Tannenbaum,
sonst kann ich nicht Weihnachten feiern.“

„Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule.
„Schön schummrig und gemütlich muß es sein.
Stimmung ist die Hauptsache.“

„Aber mein neues Kleid muss man sehen“, sagte der Pfau.
„Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten.“

„Und Schmuck !“ krächzte die Elster.
„Jede Weihnachten bekomme ich was:
einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette.
Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten.“

“ Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen“, brummte der Bär,
„das ist doch die Hauptsache.
Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen,
verzichte ich auf Weihnachten.“

„Mach’s wie ich:“, sagte der Dachs,“pennen, pennen, pennen.
Das ist das Wahre.
Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen.“

„Und saufen“, ergänzte der Ochse.
„Mal richtig einen saufen – und dann pennen.“

Aber da schrie er :“Aua !“,
denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
„Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?“

Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte:
„Das Kind. Jaja, das Kind – das ist doch die Hauptsache.
Übrigens —„, fragte er dann den Esel,
„Wissen das eigentlich die Menschen?“lustiges_facebook_tier_gif_animiert_114

genau so isses!

Einem jeden Recht getan
ist eine Kunst die niemand kann!
Esel.Hanne1

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen.
Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel.

“Der arme kleine Junge”, sagte ein vorbeigehender Mann.
“Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten.
Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen,
stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme:
“So eine Unverschämtheit!
Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenher läuft.”
Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

“Ja, gibt es sowas?”, sagte eine alte Frau.
“So eine Tierquälerei!
Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus.
Der arme Esel!”
Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her.
Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte:
“Wie kann man bloß so dumm sein?
Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?”

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes.
“Egal, was wir machen”, sagte er,
“es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist.
Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!”
Der Sohn nickte zustimmend.

Eselchen.Hanne

(Aus dem Buch „Der Kaufmann und der Papagei“ von Nossrat Peseschkian.)