immer wieder sonntags

Der fünfundzwanzigste Begriff zum schönen Projekt

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #25

von Roland bei ROYUSCH-UNTERWEGS,
wofür immer sonntags ein neuer Begriff vorgegeben wird
und jeder auch gerne mitmachen kann (einfach Link anklicken 😉 )
lautet für diese Woche:   klein
Gestern bei einem schönen Spaziergang und sonnigen 33 Grad im Schatten
an einem kleinen Gewässer in der Region Oberfranken war mir klar,
dass ich die so schönen filigranen kleinen Libellen, meine absoluten „Lieblingsflatterle“
für meinen Beitrag zum Projekt fotografiere.

Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

Die Prachtlibellen gehören in Europa zu den größten Vertretern der Kleinlibellen
und bevorzugen das Umfeld von Flüssen und langsamen fließenden Bächen als Lebensraum.
„In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder.“
(Carl von Linné)

Ergänzend

zu meinem vorherigen Beitrag über den alten Ludwig-Donau-Main-Kanal

Schleuse am alten Ludwig-Donau-Main-Kanal

interessierte mich dann natürlich auch der später erbaute Main-Donau-Kanal,
wo ich vorgestern bei herrlichem Wetter mit unerwartet und auch ungewöhnlich
regem Verkehr an der Schleuse überrascht wurde!
😀
Der Main-Donau-Kanal
Ist eine Verbindung von der Nordsee zum Schwarzen Meer.
Als Bindeglied zwischen den Flüssen Main und Donau schafft der im Jahr 1992 eröffnete Kanal eine 3.500km lange Wasserstraße
zwischen den Seehäfen Rotterdam und Constanza,

von der 15 europäische Länder profitieren.
Die 171 Kilometer lange Bundeswasserstraße hat sich mittlerweile zu einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen in Europa entwickelt.
Zwischen Bamberg und Kelheim überwindet der Main-Donau-Kanal
mithilfe von 16 Schleusen 242m Höhenunterschied.
Der Kanal wurde zwischen 1960 und 1992 erbaut.
Mit ihm entstand eine durchgehende Großschifffahrtsstraße (genannt Europakanal) zwischen der Nordsee bei Rotterdam und dem Schwarzen Meer bei Constanza (Rumänien),
die über Rhein, Main und Donau verläuft.

Schleuse in Erlangen

Die Schleuse Erlangen (Bauzeit: 1967 – 1970, Inbetriebnahme: 30.10.1970, Baukosten: 29 Mio. DM) liegt am Kanalkilometer 25,88 auf einer Höhe von NN: 284,80 m und hat eine Hubhöhe von 18,3 m. Sie ist als Sparschleuse gebaut.
Ein Teil des Wassers wird in neben der Schleusenkammer liegenden, in der Höhe gestaffelten Becken zwischengespeichert. Je Schleusung werden gut 18.000 m³ Wasser gebraucht.
Quellen Textinfo: http://www.wsa-nuernberg.wsv.de, http://www.hansgruener.de, http://www.rmd-wasserstrassen.de/main-donau-kanal/
Und zur Abrundung dieses für mich sehr ereignisreichen Tages
ging es auf dem Nachhauseweg noch zu „meinen“ so schönen Schwänen am See