dein Pinselstrich

Male mutig dein Bild
in den Rahmen der Welt
mit Farben
die dir gefallen
plane deinen Pinselstrich ein
im Entwurf des Bildes
von heute für morgen.Der Hintergrund sei wichtig dir
lass darauf Farben erblühen
lass sie einschmelzen
und zu Formen erwachen
annehmbar dem Aug und Gemüt
dem Verstand verständlich
der Vernunft fassbar.

Tupf in die Schwärze des Krieges
die weißen Flügel des Friedens
misch in die Farbe des Hungers
die Farbe Gerechtigkeit
in das Nebelgrau der Zukunft Licht
in das Dunkel des Leides
das Rot der Liebe.

Nimm heute deinen Pinsel
und male auf gütigem Grund
das Bild von morgen…

Quelle: lyrisches-bilderbuch.de

Wespenplage

Die Wespe

Originalbilder von gestern… nur an verschiedenen Tischen 😉

Ich mag ja wirklich jedes Tier, außer vielleicht dieses hier.
Dieses Brummen, das Gesurre macht mich irre, macht mir kirre.
Flirrig fliegt der Wesp umher, man weiß gar nicht, was will denn der.
So schnell kann doch keiner gucken, wie die hin und weg sich ducken.
Dieses Zucken, dieses Rucken macht, dass mir die Finger jucken.
Mir macht nur die Wespe Spaß, die man fängt in einem Glas.

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht!

Ach die Wespen, ach die Wespen, woll’n uns testen, woll’n uns testen.
Hetzen uns durchs Eiscafé, ach ihr Stich tut wirklich weh.
Was macht die Wespe in der Frühe, macht es was wenn man sie schlüge?
Ach, ich mag die Wespe nicht, ich glaub das Tier ist nicht ganz dicht.
Bleiben sie im Honig kleben, ham‘ sie nicht mehr lang‘ zu leben;
Klebt sie in der Marmelade schlägt sie Flügel: Jammerschade!

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht!

Lass meine Becher online schicken, will dann unsere Cola trinken.
Pinkelt in den Obstsalat, geht dann wenn der Ober naht.
Will nur essen und nicht zahlen, wäscht den Teller, nicht den Kahlen.
Und wenn sie dann nach Hause fliegt, nimmt sie mehr mit als sie wiegt.
Wenn sie sich am Brot verheben, musst du ihnen nichts vergeben.
Sitz‘ daneben, freu‘ dich stille, es ist der Wespe eigener Wille.
Fliegen sie dir in die Tasse? Könnt’s sie retten – nö ach‘ lasse!
Komm schon, sag’s ihr ins Gesicht: „Nein, ich mag dich Wespe nicht!“

Ob das an den Farben liegt? Ich mag das Tier nicht, das da fliegt.
Nein, ich mag die Wespe nicht. Die Wespe sticht, die Wespe sticht
Nein, ich mag die Wespe nicht. Ich mag das Tier nicht, das da fliegt

Nein, ich mag die Wespe nicht!

Interpret: Wir sind Helden

unser Leben

Wir
stricken
unser Leben
täglich ein Stück weiter.
Die einen
stricken liebevoll und sorgsam,
andere wiederum mühevoll und ungern.
Oft ist das komplizierte Muster vorgegeben
und muss mit viel Konzentration bewältigt werden.
Manche Strecken werden mühelos und freudig geschafft.
Freundliche Farben, auch bunt gemischt wechseln mit grau ab.
Auch die Qualität wechselt: mal weich und flauschig, mal hart und kratzig.
Es kommt auch vor, dass Maschen von der Nadel fallen, manchmal auch aus Versehen.
Dann entstehen plötzlich Löcher,
und das Muster wird unvollständig.
Es kann auch sein, dass der Faden reißt
und neu angesetzt werden muss.
Wir kennen das: neu anfangen.
Es kann auch vorkommen,
dass wir das Strickzeug
in die Ecke werfen,
um es dann doch wieder hervorzuholen.
Es wird für uns Menschen immer ein Geheimnis bleiben,
wie viel Lebensfaden uns noch zu verstricken bleibt.
Wir haben die Nadeln in unserer Hand.
Technik, Muster und Werkzeug
können wir wechseln.

Begegnungen

Meine Begegnung mit dem kleinen SchmetterlingPfauenauge2.hanne

„Kleiner Schmetterling, “ fragte ich,
„was trägst du doch für schöne Farben“,
und wollte sanft über seine Flügel streichen,
denn begreifen heißt glauben.

„Nicht doch“, rief er und flatterte ganz aufgeregt,
„Du musst wissen, das ist der Staub
der Träume, der Phantasie und der Liebe.
Nur mit ihm kann ich fliegen,
und ohne ihn muss ich sterben.
Doch wenn du ihn berührst,
wirst du die Träume wecken,
der Phantasie die Farben nehmen
und Liebe in Angst und schrecken versetzten.“

„Oh, das wusste ich nicht“,
sagte ich und zog meine Hand zurück.
„Schade. Solchen Staub, den hätte ich auch gerne.“

„Hast du doch“,
sagte der Schmetterling, und öffnete seine Flügel.
Zwei grüne Augen blickten in die meinen.Pfauenauge.hanne

„Was ich auf den Flügeln trage,
trägst du in deinem Herzen.“

Halt aus

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Schreibt dein Leben Dramen?
Signiert mit deinem Namen?
Nimmt dein Dilemma dir die Luft zum Atmen?
Tust du was du willst?
Willst du was du tust?

Die Frage ist – ob du die Antwort suchst.

Schaust in den Himmel,
Auf Hilfe wartend.
Die Hoffnung stirbt zu letzt,
Doch ist dein Werk der Garten.

Füll den Tag mit Leben,
Nicht das Leben mit Tagen.
Küss dich selbst – und blute Farben!
Nimm dir was dir gehört, lass zurück was dich zerstört,

Halt aus – und folge deinem Traum!

Küss dich selbst – blute Farben!
Greif nach Licht worauf warten?
Geh raus und lebe deinen Traum,
Andere träumen auch.

Da wo die Angst wohnt – lebst du auch!
Dabei zu sein wo man dich braucht.

In deinem Herz stecken rostige Klingen.
Das Gefühl von einer Klippe – ist irre zu springen!
Schatten jagen – und versagen!
Dieser Kampf wird nur im Kopf ausgetragen.

Wenn die Zweifel kommen – woll’n dich kriechen seh’n.
Bleib steh’n, bleib steh’n
Nimm dir was dir gehört, lass zurück was dich zerstört,

Halt aus – und folge deinem Traum!

Küss dich selbst – blute Farben!
Greif nach Licht – worauf warten?
Geh raus und lebe deinen Traum,
Sei da wo man dich braucht.

Mach’s einfach – denk nicht lange nach!
Greif zu, greif zu und schreite zur Tat.
Sag Jaaa, sag jaaa, sag jaaa
Jaaaaaaaa!

Hörst du auf das was andere sagen,
Bist du gefangen für den Rest deiner Tage,
Greif zu und du entdeckst,
Das Leben hat für dich den Tisch gedeckt.
Nimm dir was die gehört, lass zurück was dich zerstört,

Halt aus – und folge deinem Traum!
Küss dich selbst – blute Farben!
Greif nach Licht worauf warten?
Geh raus und lebe deinen Traum,
Andere träumen auch.

(Songtext von Eschenbach)

wenn ich träume

kugelhand2bin ich weit weg
in einem Regenbogenland
in dem die Sonne immer strahlt
nachts tausend Sterne am Himmel stehen
der Wind leise durch die Wälder zieht
mich sanft berührt
mich mit seinem Raunen streichelt
und mit mir spricht
mit einem Wasserfall
so rein und klar
aus tausend Regentropfen
in dem sich alle Farben brechen
Sehnsucht zerfließt
und eins wird mit dem Strom
getragen von Hoffnung
und Staunen nie endend
seinen Weg sucht
und
am Horizont im Meer untergeht
frei
und in vollendeter Schönheit
erstrahlt die Welt
sind Wunder möglich
werden Träume wahr.Regenbogenland.hanne.jpg