(◔‿◔) ist es so ?

Nicht mehr zeitgemäß!?
Langsam und gemächlich schreitet sie um die Straßenecke.
Sie versteckt sich nicht,
auch wenn sie schon wieder von weitem die Silhouetten derer sieht,
die mit dem Finger auf sie zeigen.
Sie weiß genau, es ist lediglich der Neid der sie dazu antreibt
und die Unsicherheit, aber manchmal schmerzt es dennoch.
„Sie ist hochnäsig.” sagten sie.“
„Sie fühlt sich als etwas Besseres.“
behaupteten sie.
In der heutigen Welt ist sie nicht mehr so angesehen wie damals,
das hat sie mittlerweile einsehen müssen.
Aber was hat sie denn nur falsch gemacht?
Sie hatte sich nicht verändert.
Aber die Welt um sie herum hatte sich verändert.
Sie schlich die Straße entlang und schaute in ein Fenster.
Ein Wohnzimmer, die Eltern und ihre zwei Sprösslinge.
Die Kleinen sitzen mit leerem Blick auf dem Boden
und lassen sich von den flimmernden, bunten Bildern unterhalten.
Auf den drei Büchern im Regal türmt sich der Staub.
Sie ist einfach nicht mehr modern,
dabei hatte sie geglaubt zeitlos zu sein.
Plötzlich steht der kleine Junge auf und kommt zu ihr ans Fenster.
Interessiert schaut er ihr in die Augen.
„Wer bist du?“
Überrascht und erfreut über so viel Aufmerksamkeit stutzt sie kurz.
Als sie antworten will, blökt die Mutter des Jungen los:
„Was willst du denn von der?
Komm wieder Fernsehen!
Die Werbung ist zu Ende!“
Mit einem lauten Knall schließt sie das Fenster.
„Ich bin die Intelligenz.“ flüstert sie nur
und schleicht mit hängendem Kopf davon.
Autor: Melanie Geilker ❤ lichen Dank

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Fenster der Seele

Augen sind die Fenster der Seele.
Die Seele kann durch die Augen sprechen
und mit einem Blick küssen.
(Gustavo Adolfo Bécquer)
Von Zeit zu Zeit
sich zurückziehen
in das Haus
unserer Seele,
schweigen,
ausruhen,
ganz für sich sein.
Die Seelenfenster
vom Staub des
Alltags befreien,
an verschlossenen
Türen rütteln,
sich selber auf
den Grund gehen.
Und dann hinaus treten in
die Sonne:
Da bin ich wieder!
Quelle Text: sich-verwandeln.de

kleine Weihnachtsgeschichte

wichtelfenster-hanne Der kleine Wichtel         war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt.

Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken.

Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben
der vorbei eilenden Menschen.

Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde.

Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit
und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist.

Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten.

Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten.
Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen.

Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus
mit Kerzen erleuchteten.

Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten.

Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe.

An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen.

Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee,
den die Mutter gekocht hatte.

Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten.

Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten.

In dieser Kiste gab es viel zu entdecken.

Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit.

Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander.

Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas.

Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten.

Ja, heute ist eine andere Zeit,
aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz
und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.denke-an-dich

 

weil’s so schön war

wieder mal ein  kleines Rätsel 😀

Hochwasser im Knast ganoven-gifs-33310
Im Hochsicherheitstrakt eines Gefängnisses soll ein Gefangener baden.
Hierzu wird er in eine spezielle Zelle geführt.
Diese ist genau 1,80 Meter lang, 1,80 Meter breit und 2,60 Meter hoch.
Darin befindet sich eine Badewanne mit 250 Liter Fassungsvermögen, die fest einbetoniert ist.ani03
Der Raum hat keine Fenster und nur eine Tür.
Diese ist aus Stahl und absolut wasserdicht.
In der Mitte der Decke ist ein runder Lüftungsschacht mit 12 cm Durchmesser und abnehmbarem Gitter.
Der Wärter erklärt dem Gefangenen, dass er in genau 3 Stunden wiederkommt und ihn abholt.
Als der Gefangene kurze Zeit später den Wasserhahn aufdreht, bricht jedoch der Griff ab und er kann das Wasser nicht mehr abstellen.

Das Wasser fließt unaufhörlich mit 60 Litern pro Minute, und die Stahltür ist ausbruchsicher verschlossen.
rechenschieber!Was kann er tun, damit er nicht ertrinkt?

badderen2

Fairer Weise werde ich die Antworten nicht sofort freischalten! 😉