(◔‿◔) ist es so ?

Nicht mehr zeitgemäß!?
Langsam und gemächlich schreitet sie um die Straßenecke.
Sie versteckt sich nicht,
auch wenn sie schon wieder von weitem die Silhouetten derer sieht,
die mit dem Finger auf sie zeigen.
Sie weiß genau, es ist lediglich der Neid der sie dazu antreibt
und die Unsicherheit, aber manchmal schmerzt es dennoch.
„Sie ist hochnäsig.” sagten sie.“
„Sie fühlt sich als etwas Besseres.“
behaupteten sie.
In der heutigen Welt ist sie nicht mehr so angesehen wie damals,
das hat sie mittlerweile einsehen müssen.
Aber was hat sie denn nur falsch gemacht?
Sie hatte sich nicht verändert.
Aber die Welt um sie herum hatte sich verändert.
Sie schlich die Straße entlang und schaute in ein Fenster.
Ein Wohnzimmer, die Eltern und ihre zwei Sprösslinge.
Die Kleinen sitzen mit leerem Blick auf dem Boden
und lassen sich von den flimmernden, bunten Bildern unterhalten.
Auf den drei Büchern im Regal türmt sich der Staub.
Sie ist einfach nicht mehr modern,
dabei hatte sie geglaubt zeitlos zu sein.
Plötzlich steht der kleine Junge auf und kommt zu ihr ans Fenster.
Interessiert schaut er ihr in die Augen.
„Wer bist du?“
Überrascht und erfreut über so viel Aufmerksamkeit stutzt sie kurz.
Als sie antworten will, blökt die Mutter des Jungen los:
„Was willst du denn von der?
Komm wieder Fernsehen!
Die Werbung ist zu Ende!“
Mit einem lauten Knall schließt sie das Fenster.
„Ich bin die Intelligenz.“ flüstert sie nur
und schleicht mit hängendem Kopf davon.
Autor: Melanie Geilker ❤ lichen Dank

du weißt

dass Du im 21. Jahrhundert lebst, wenn…digiwelt-hanne
1. Du ein Smartphone, ein Tablet oder Laptop und keinen PC mehr hast, den du eh nicht mit dir herumtragen kannst.
2. Du versuchst, beim Mikrowellenherd Dein Passwort einzugeben ….
3. Du 15 verschiedene Telefonnummern hast, um Deine 3-köpfige Familie zu erreichen.
4. Du Dein Tagebuch nicht mehr geheim schreibst, sondern eine App hast, auf iPhone oder iPad schreibst oder gleich für alle zum Lesen auf Facebook.
5. Der Grund, warum Du den Kontakt zu Deinen Freunden verlierst ist, der ist, dass sie kein Facebook-Profil besitzen.
6. Für Dich organisiert sein bedeutet, verschiedenfarbige Post-Its zu besitzen.
7. Die meisten Witze, die Du kennst, Du auf Facebook gelesen hast
8. Du den Firmennamen angibst, wenn Du am Abend zu Hause das Telefon abnimmst.
9. Du zu Hause die 0 drückst. um beim Telefonieren rauszukommen.
10. Du seit 4 Jahren am gleichen Schreibtisch sitzt und dort für drei verschiedene Firmen gearbeitet hast .
11. das Firmenschild einmal pro Jahr dem Corporate Design angepasst wird .
12. Du einen 90 Minuten-Film im Fernsehen gucken willst, und Du Dir drei Stunden Zeit nehmen musst wegen der Werbeunterbrechungen.
13. Du fluchst und auf Deiner Fernbedienung nach dem Youtube-Button suchst, wenn der Fernseher wieder nur Wiederholungen bringt..
14. Deine Visitenkarte auf der Vorderseite in Deutsch und auf der Rückseite in Englisch steht und beide Seiten sich nur durch die (+49) unterscheiden.
15. Du von 08:00 Uhr bis 21:00 Uhr arbeitest, davon die ersten 7 Stunden fürs Finanzamt und den Rest für die Krankenkasse.
16. Die Verkehrslage es noch nie zuließ, in Deinem Auto den vierten oder fünften Gang auszutesten…
17. Deine Eltern / oder Kinder Dich und Deinen Beruf mit „er/sie macht was mit Computern“ beschreiben.
18. Du Deine Kinder dank der Fotos auf dem Schreibtisch erkennst.
19. Du hast diese Liste liest und dauernd nickst.
20. Du Dir überlegst, wem Du diese Liste per Facebook weiterleiten kannst.
WAS FÜR EINE WELT! 😉

nur ein Klischee!?ツ

Wie Männer und Frauen Alltagsprobleme bewältigen

Fallbeispiel: Schnittwunde

Männer und Frauen neigen dazu, in alltäglichen Situationen recht unterschiedlich zu reagieren. Hier sehen wir das am Beispiel der Situation, Frau/Mann hat sich in den Finger geschnitten.frau00066

Frauen:
denken „aua“

stecken den Finger in den Mund, damit das Blut nicht durch die Gegend tropft

nehmen mit der anderen Hand ein Pflaster aus der Packung, kleben es drauf und machen weiter.

Männer:mann_0022
schreien „Scheiße“

strecken die Hand weit von sich

sehen in die andere Richtung, weil sie kein Blut sehen können und rufen nach Hilfe, derweil bildet sich ein unübersehbarer Fleck auf dem Teppichboden

müssen sich erst mal setzen, weil ihnen auf einmal so komisch wird und hinterlassen dabei eine Spur wie bei einer Schnitzeljagd

erklären der zu Hilfe Eilenden mit schmerzverzerrter Stimme, sie hätten sich beinahe die Hand amputiert

weisen das angebotene Pflaster zurück, weil sie der festen Überzeugung sind, dass es für die große Wunde viel zu klein sei

schlagen heimlich im Gesundheitsbuch nach, wie viel Blutverlust ein durchschnittlicher Erwachsener überleben kann, während sie in der Apotheke große Pflaster kauft

lassen sich mit heldenhaft tapferem Gesichtsausdruck das Pflaster aufkleben

wollen zum Abendessen ein großes Steak haben, um die Neubildung der roten Blutkörperchen zu beschleunigen

lagern vorsichtshalber die Füße hoch, während sie schnell mal das Fleisch für ihn brät

verlangen dringend nach ein paar Bierchen gegen die Schmerzen

heben das Pflaster an, um zu sehen, ob es noch blutet, während sie zur Tankstelle fährt und Bier holt

drücken solange an der Wunde rum, bis sie wieder blutet

machen ihr Vorwürfe, sie hätte das Pflaster nicht fest genug geklebt

wimmern unterdrückt, wenn sie vorsichtig das alte Pflaster ablöst und ein neues draufklebt

können aufgrund dieser Verletzung diesen Abend leider nicht mit ihr Tennis spielen und trösten sich statt dessen mit dem Europapokalspiel, das ganz zufällig gerade im Fernsehen läuft,
sie bemüht sich derweil um die Flecken im Teppich

schleichen sich nachts in regelmäßigen Abständen aus dem Bett, um im Bad nach dem verdächtigen roten Streifen zu forschen, der eine Blutvergiftung bedeutet und sind demzufolge am nächsten Tag völlig übernächtigt und übellaunig

nehmen sich vormittags zwei Stunden frei für einen Arztbesuch, um sich nur zur Sicherheit bestätigen zu lassen, dass sie wirklich keine Blutvergiftung haben

klauen nachmittags aus dem Notfallpack im Aufenthaltsraum der Firma eine Mullbinde, lassen die blonde Sekretärin die Hand bandagieren und genießen ihr Mitgefühl

dermaßen aufgebaut gehen sie abends zum Stammtisch und erzählen großspurig,
dass die „Kleinigkeit“ wirklich nicht der Rede wert wäre. herz-pflaster