wie sonst? (◔‿◔)

147136460154483Wer sein Leben so einrichtet,
dass er niemals auf die Schnauze fliegen kann,
der kann nur auf dem Bauch kriechen.

8vsppv

ist doch so, oder?

Spinne.HanneDas Gesetz ist wie ein Spinnennetz.
Kleine Fliegen werden gefangen,
während die großen das Netz zerreissen und entkommen.animierte-gifs-spinnen-136

(Anarcharsis der Skythe)
lebte um 550 v. Chr. und wurde zum engsten Kreis um die Sieben Weisen gezählt

Begegnungen

Meine Begegnung mit dem kleinen SchmetterlingPfauenauge2.hanne

„Kleiner Schmetterling, “ fragte ich,
„was trägst du doch für schöne Farben“,
und wollte sanft über seine Flügel streichen,
denn begreifen heißt glauben.

„Nicht doch“, rief er und flatterte ganz aufgeregt,
„Du musst wissen, das ist der Staub
der Träume, der Phantasie und der Liebe.
Nur mit ihm kann ich fliegen,
und ohne ihn muss ich sterben.
Doch wenn du ihn berührst,
wirst du die Träume wecken,
der Phantasie die Farben nehmen
und Liebe in Angst und schrecken versetzten.“

„Oh, das wusste ich nicht“,
sagte ich und zog meine Hand zurück.
„Schade. Solchen Staub, den hätte ich auch gerne.“

„Hast du doch“,
sagte der Schmetterling, und öffnete seine Flügel.
Zwei grüne Augen blickten in die meinen.Pfauenauge.hanne

„Was ich auf den Flügeln trage,
trägst du in deinem Herzen.“

im Dunkeln

…wenn der Himmel weintim Dunkeln.Hanne.shadow

Wieso stehst du da im Dunkeln
Und wo ist dein altes Feuer
Der Glanz in deinen Augen
Ist längst erloschen

Und wo ist der alte Krieger
Der das Licht gefangen hat
Der gekämpft hat um zu lieben
Das Herz weit offen

Lass die Drachen wieder steigen
Hol die Bilder von der Wand

Manchmal siehst du einen neuen Weg
Erst dann wenn du ihn losgehst
So was kann man nicht verlieren
So was kann man nur vergessen

Es wird Zeit dich zu erinnern
Wie du dich geträumt hast

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Machst du alles wie immer
Kommt das Selbe dabei raus

Du wolltest immer hoch hinaus
und jetzt klebst du am Boden

Es gibt immer schwere Zeiten
Das gehört einfach zum Leben
Und wer lieben will der braucht viel Mut
Achte auf die Zeichen

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Fliegen kann man auch im Regen
Geh dem Leben jetzt entgegen
Denn wenn du ganz unten bist
Geht es nur nach oben

Egal wie hart es kommt
Du findest einen Weg daraus
Egal wie tief du fällst
Du findest deinen Weg nach Haus

Egal wie hart es kommt
Du bist noch da
du hast die Kraft
egal wie tief du fällst
Der letzte Berg wird auch geschafft

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint.

(Songtext Interpret: Peter Maffay)

dancer

Ich LIEBE dieses Lied!! 🙂

wenn der Himmel weint

aa) regen

Wieso stehst du da im Dunkeln
Und wo ist dein altes Feuer
Der Glanz in deinen Augen
Ist längst erloschen

Und wo ist der alte Krieger
Der das Licht gefangen hat
Der gekämpft hat um zu lieben
Das Herz weit offen

Lass die Drachen wieder steigen
Hol die Bilder von der Wand

Manchmal siehst du einen neuen Weg
Erst dann wenn du ihn losgehst
So was kann man nicht verlieren
So was kann man nur vergessen

Es wird Zeit dich zu erinnern
Wie du dich geträumt hast

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Machst du alles wie immer
Kommt das Selbe dabei raus

Du wolltest immer hoch hinaus
und jetzt klebst du am Boden

romantik1

Es gibt immer schwere Zeiten
Das gehört einfach zum Leben
Und wer lieben will der braucht viel Mut
Achte auf die Zeichen

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

Fliegen kann man auch im Regen
Geh dem Leben jetzt entgegen
Denn wenn du ganz unten bist
Geht es nur nach oben

Egal wie hart es kommt
Du findest einen Weg daraus
Egal wie tief du fällst
Du findest deinen Weg nach Haus

Egal wie hart es kommt
Du bist noch da
Du hast die Kraft
Egal wie tief du fällst
Der letzte Berg wird auch geschafft

dancer

Du wirst tanzen so als wärst du Musik
Du wirst leben so als gäbe es kein zurück
Du wirst lieben so als ob’s kein morgen gibt
Denn die Sonne ist da
Auch wenn der Himmel weint

(Songtext Interpret: Peter Maffay)Regentropfen Collage.hanne

der Traum

auf der suche nach meinen träumen.jpgIch schlief
Da hatt‘ ich einen Traum.

Mein Ich verließ den Seelenraum.
Frei vom gemeinen Tagesleben,
Vermocht ich leicht dahinzuschweben.
So, angenehm mich fortbewegend,
Erreicht ich eine schöne Gegend.

Wohin ich schwebte, wuchs empor
Alsbald ein bunter Blumenflor,
Und lustig schwärmten um die Dolden
Viel tausend Falter, rot und golden.

Ganz nah auf einem Lilienstengel,
Einsam und sinnend, saß ein Engel,
Und weil das Land mir unbekannt,
Fragt ich: Wie nennt sich dieses Land?

Hier, sprach er, ändern sich die Dinge.
Du bist im Reich der Schmetterlinge.
Ich aber, wohlgemut und heiter,
Zog achtlos meines Weges weiter.

Da kam, wie ich so weiter glitt,
Ein Frauenbild und schwebte mit
Als ein willkommenes Geleite,
Anmutig lächelnd mir zur Seite,
Und um sie nie mehr loszulassen,
Dacht ich die Holde zu umfassen;
Doch eh ich Zeit dazu gefunden,
Schlüpft sie hinweg und ist verschwunden.

Mir war so schwül.
Ich musste trinken.

Nicht fern sah ich ein Bächlein blinken.

Ich bückte mich hinab zum Wasser.
Gleich fasst ein Arm, ein kalter, blasser,
Vom Grund herauf mich beim Genick.
Zwar zog ich eilig mich zurück,
Allein der Hals war steif und krumm,
Nur mühsam dreht ich ihn herum,
Und ach, wie war es rings umher
Auf einmal traurig, öd und leer.

Von Schmetterlingen nichts zu sehn,
Die Blumen, eben noch so schön,
Sämtlich verdorrt, zerknickt, verkrumpelt.
So bin ich seufzend fortgehumpelt,
Denn mit dem Fliegen, leicht und frei,
War es nun leider auch vorbei.

Urplötzlich springt aus einem Graben,
Begleitet vom Geschrei der Raben,
Mir eine Hexe auf den Nacken
Und spornt mich an mit ihren Hacken
Und macht sich schwer wie Bleigewichte
Und drückt und zwickt mich fast zunichte,
Bis dass ich matt und lendenlahm
Zu einem finstern Walde kam.

Ein Jägersmann, dürr von Gestalt,
Trat vor und rief ein dumpfes Halt.
Schon liegt ein Pfeil auf seinem Bogen,
Schon ist die Sehne straff gezogen.

Jetzt trifft er dich ins Herz, so dacht ich,
Und von dem Todesschreck erwacht ich
Und sprang vom Lager ungesäumt,
Sonst hätt‘ ich wohl noch mehr geträumt.

° Wilhelm Busch °