Freiheit ist…

Wenn ich mich frei machen kann
von den Sorgen,
wie es werden könnte oder nicht,
ob es klappt oder schiefgeht…
wenn ich mich frei machen kann
von der Vergangenheit,
von Dingen,
die ich bisher nicht loslassen konnte,
von Fehlern und Versäumnissen…
frei machen
für diesen Augenblick
jetzt,
wenn ich mich dem,
was auf mich zukommt,
ganz öffnen kann
 … dann werde ich das Leben
von seiner besten Seite kennenlernen.

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Freiheit

gefangener-befreit Der Mensch ist frei geboren
und überall liegt er in Ketten.
(Jean-Jacques Rousseau)

Freiheit.HanneWer die Freiheit aufgibt,
um Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.
(Benjamin Franklin)

unser Herz

wassertropfenDie Blume fragt nicht, für wen sie blühen soll,
sie blüht.
Der Vogel fragt nicht, wer ihm zuhört,
er singt.
Der Baum fragt nicht, wer seine Früchte pflücken wird,
er bringt Frucht.
Die Natur fragt nicht,
sie lebt !

Nur wir Menschen fragen immer wieder
nach dem Warum, Wofür, Wozu.Herz frei_nachdenklich.hanneErst wenn wir unser Herz
von diesen vielen Fragen frei machen können,
haben Freude, Vertrauen und Hoffnung darin Platz:
Erst dann können wir leben – ganz einfach leben.

(Irmgard Erath)

Wunschdenken

fantasie278.gif Frei sein
wie ein Vogel

stark sein wie der Wind
mit den Wellen treiben
fühlen wie ein Kind

Auf weißen Wolken schweben
wie Nebel zart und fein
ganz ohne Sorgen leben
im Kopf und Herzen rein

Vogelgleich sich schwingen
höher – sonnenwärts
dort oben mag´s gelingen
zu leben – auch ohne Schmerz

Frei wie ein Vogel – schweben
bleibt ein Traum – so groß
denn Flügel sind uns nicht gegeben
laufen ist der Menschheit Loslaufen_frau

der Traum

auf der suche nach meinen träumen.jpgIch schlief
Da hatt‘ ich einen Traum.

Mein Ich verließ den Seelenraum.
Frei vom gemeinen Tagesleben,
Vermocht ich leicht dahinzuschweben.
So, angenehm mich fortbewegend,
Erreicht ich eine schöne Gegend.

Wohin ich schwebte, wuchs empor
Alsbald ein bunter Blumenflor,
Und lustig schwärmten um die Dolden
Viel tausend Falter, rot und golden.

Ganz nah auf einem Lilienstengel,
Einsam und sinnend, saß ein Engel,
Und weil das Land mir unbekannt,
Fragt ich: Wie nennt sich dieses Land?

Hier, sprach er, ändern sich die Dinge.
Du bist im Reich der Schmetterlinge.
Ich aber, wohlgemut und heiter,
Zog achtlos meines Weges weiter.

Da kam, wie ich so weiter glitt,
Ein Frauenbild und schwebte mit
Als ein willkommenes Geleite,
Anmutig lächelnd mir zur Seite,
Und um sie nie mehr loszulassen,
Dacht ich die Holde zu umfassen;
Doch eh ich Zeit dazu gefunden,
Schlüpft sie hinweg und ist verschwunden.

Mir war so schwül.
Ich musste trinken.

Nicht fern sah ich ein Bächlein blinken.

Ich bückte mich hinab zum Wasser.
Gleich fasst ein Arm, ein kalter, blasser,
Vom Grund herauf mich beim Genick.
Zwar zog ich eilig mich zurück,
Allein der Hals war steif und krumm,
Nur mühsam dreht ich ihn herum,
Und ach, wie war es rings umher
Auf einmal traurig, öd und leer.

Von Schmetterlingen nichts zu sehn,
Die Blumen, eben noch so schön,
Sämtlich verdorrt, zerknickt, verkrumpelt.
So bin ich seufzend fortgehumpelt,
Denn mit dem Fliegen, leicht und frei,
War es nun leider auch vorbei.

Urplötzlich springt aus einem Graben,
Begleitet vom Geschrei der Raben,
Mir eine Hexe auf den Nacken
Und spornt mich an mit ihren Hacken
Und macht sich schwer wie Bleigewichte
Und drückt und zwickt mich fast zunichte,
Bis dass ich matt und lendenlahm
Zu einem finstern Walde kam.

Ein Jägersmann, dürr von Gestalt,
Trat vor und rief ein dumpfes Halt.
Schon liegt ein Pfeil auf seinem Bogen,
Schon ist die Sehne straff gezogen.

Jetzt trifft er dich ins Herz, so dacht ich,
Und von dem Todesschreck erwacht ich
Und sprang vom Lager ungesäumt,
Sonst hätt‘ ich wohl noch mehr geträumt.

° Wilhelm Busch °

Heile Welt

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Gib mir Deine Hand
und folge mir ins Land der Träume –
schließe Deine Augen, lass einfach los.

Vertraue mir – hab keine Angst!
Entfliehe mit mir an einen Ort –
ohne Kummer und Sorgen,
ohne Zweifel und Ängste.

Für einen Augenblick nur
schwerelos träumend in eine andere Welt –
hinauf zu den Sternen,
tanzend mit ihnen im Silberlicht des Mondes.

Schwebend auf weichen Wolken – der Sonne entgegen.
Sich spiegeln in ihrem goldenen Glanz,
ihre Wärme spüren auf Deiner Haut.
Weicher Wind streichelt Dir zärtlich durchs Haar.

Frei wie ein Vogel – dem Alltag entfliehen,
leise Lieder singend –
Melodien so sanft wie das Rauschen des Meeres.
Versinken in seinem tiefen Blau –
loslassen und Träumen.

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Lass Dich davon verzaubern.
Spüre diese Kraft und nimm sie mit.