so friedlich

und schön zeigt sich uns die Natur.

Welch größeres Glück
kann einem Geschöpf zufließen,
als sich an Freiheit zu erfreuen,
und in vollen Zügen und über alle
Werke der Natur zu gebieten,
sich aufzuschwingen
von der Erde bis ins Himmelszelt,
sich von Blumen zu nähren,
wo immer sie auch sprießen
(E. Spencer)

Es ist kugelrund und prall,
rot leuchtet seine Brust,
fliegt hurtig wie ein Tennisball
und steckt voll Freud‘ und Lust.
Die Augen sind zwei Punkte nur,
fast streichholzdünn die Beine,
es singt ein Lied in einer Tour
auch ohne Liederreime.
Rotkehlchen heißt der kleine Wicht.
Der Wald ist seine Welt.
Man kriegt es dort nur zu Gesicht,
wenn man sich still verhält.
(Willy Schuh-Fischer)

Natur ist nicht nur das,
was man mit bloßem Auge sehen kann…
sie beinhaltet auch die inneren Bilder der Seele.
(Edvard Munch)

wie denkt ihr …

schwarz-weiß oder bunt ?
Diese Überlegungen kamen mir Ende der Woche
nach einem schönen kleinen Ausflug in unserem Naturschutzgebiet,
wo ich bei Schneetreiben fast nur noch schwarz-weiß,
aber bezüglich meiner gefiederten Lieblinge, im positiven Sinne sah.

Schwarz-Weiß-Denken
beschreibt die Tendenz, in Extremen zu denken.
Etwas ist entweder gut oder böse.
Jemand ist entweder ein Freund oder ein Feind.
Schattierungen gibt es in einem solchen Denken nicht.
Schwarz-Weiß-Denken ist somit auch eine Form der Engstirnigkeit.

Alle Schwäne sind weiß.

Davon waren insbesondere die Europäer bis ins 17. Jahrhundert überzeugt.
Dann bekam man mit der Entdeckung und Erforschung Australiens
den ersten schwarzen Schwan zu Gesicht und Annahmen,
die Hunderte von Jahren alt waren,
entpuppten sich mit einem Schlag als fehlerhaft
oder zumindest eines Überdenkens wert.

Der Begriff „schwarzer Schwan“ steht seitdem –
zumindest im englischen Sprachraum mit „Black Swan“ –
als eine Metapher für extrem unwahrscheinliche Ereignisse.
(Quelle: der-bank-blog.com)

zurücklassen

lautet der zweiundzwanzigste Begriff zum sehr schönen Projekt

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #22<<

von Roland, bei ROYUSCH-UNTERWEGS.

Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
(Theodor Fontane)
Deshalb werde ich nun dieses Bild der niedlichen kleinen Maus,
die ich gestern in einem Blumenkörbchen, unter der Futterstelle der Vögel
beim „Restefressen“ erwischte, hier zurücklassen….
und sage erstmal ganz lieb Tschüss im Blog.
Alles Gute, vor allem Gesundheit wünsche ich Euch allen
und gebt Bitte gut auf Euch acht!!!

einfach so …

mal etwas zum darüber nachdenken 😉
Ein Passant ging eine Straße entlang.
Plötzlich stürzte ein Mann aus einem Hauseingang,
so dass die beiden heftig gegeneinander prallten.
Der Mann war furchtbar wütend, schrie und schimpfte
und beleidigte den Passanten.
Daraufhin verbeugte sich dieser mit einem milden Lächeln und sprach:
„Ich weiß nicht,
wer von uns an dem Zusammenstoß die Schuld trägt.
Ich bin aber auch nicht gewillt, meine kostbare Zeit
mit der Beantwortung dieser Frage zu vergeuden.
Deshalb: Wenn ich die Schuld trage,
entschuldige ich mich hiermit
und bitte Sie für meine Unachtsamkeit um Verzeihung.
Falls Sie der Schuldige waren,
können Sie die Sache einfach vergessen.“
Er verbeugte sich noch einmal
und ging mit einem Lächeln im Gesicht seines Weges.
(Anthony de Mello)
Lächeln ist die eleganteste Art seinen Gegnern die Zähne zu zeigen,
was auch schon der antike Philosoph Epiktet wusste.
  😀 ❤

die Welt steht Kopf

egal wie man sie dreht, aber…
Alleine auf den Blickwinkel kommt es an!
Wenn man alles neu und anders sieht, kann’s sein, dass And’res auch geschieht!
(Aus Mary Poppins)Gestern wieder mal bei (noch) herrlichem Wetter in unserem Naherholungsgebiet Natürlich zauberte mir dieser Tipp sofort ein Lächeln ins Gesicht
und der Balken diente auch gut als Liegeplatz für meine kleine „Zauberkugel“ ! 🙂Jede Menge Kanadagänse erfreuen sich an ihrer herbstlichen „Alleinherrschaft“
auf der eigentlichen Liegewiese 🙂 Herrlich perfekt unperfekt durch meine inzwischen extrem lädierte Kugel gesehen 😀 Stille Angler-Idylle und auch wieder sich sonnende Libellen Ein sehr nettes Kamerateam bereitete laut Auskunft alles für den Dreh eines Werbefilmes vor  und ein genauso netter Hobby-Bastler ließ sein wirklich tolles Boot zu Wasser.Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch,
wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.
(Karl Heinrich Waggerl)

Kennt ihr das auch ?

Diese schönen Momente, in denen ihr euch einfach nur wohlfühlt ?
Wenn leise Musik euch melodisch im Ohr klingt ?
Wenn ihr spürt, da ist jemand der tut euch so richtig gut ?
Kennt ihr das, wenn ein unsichtbares Band zwischen zwei Menschen besteht ?
Wenn geschriebene Zeilen und Worte euch ein Lächeln ins Gesicht zaubern ?
Oder wenn ihr an Menschen denkt,
die euch von Zeit zu Zeit einfach nur so richtig gut tun ?
Dann wisst auch ihr, was Labsal für die Seele ist …
einfach wunderbar !

Durch Bewegung überwindet man Kälte.
Durch Stillhalten überwindet man Hitze.
Der Weise vermag es, durch seine Reinheit und Ruhe
alle Dinge der Welt ins Gleichmaß zu bringen.
(Laotse)

zeitlos schön …

Das Märchen von der geschenkten Zeit
Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter.
Von der Ältesten sagten die Leute: “Wie klug sie ist!“
Von der Zweiten meinten sie voller Bewunderung: „Seht wie ist sie so fleißig!“
Wenn sie aber von der Dritten sprachen, hellten sich ihre Gesichter auf:
„Sie ist so freundlich und sie kann so wunderbar lachen!“

„Es ist an der Zeit, meine lieben Töchter“, sagte eines Tages die königliche Mutter,
„dass ihr das Haus verlasst und die Welt kennen lernt.“

Einer jeden legte sie eine kunstvoll gewirkte Tasche über die Schulter, die war prall gefüllt.
„Das ist eure Wegzehrung. Ich habe jeder von euch einen großen Anteil meiner Zeit geschenkt. Geht sorgsam damit um. Mehr davon kann ich euch nicht geben.“
Der Abschied war herzlich und dann ging jede ihres Weges.

Die Erste, die Kluge war noch nicht weit gegangen, da hatte sie schon eine große Berechnung angestellt, wie sie ihre Zeit möglichst gewinnbringend anlegen könnte.
“Gönn uns ein kleines bisschen von deiner Zeit.“ wisperten die Blumen am Wegrand.
„Wo denkt ihr hin!“ sagte die Kluge „Zeit ist Geld und das wirft man nicht einfach auf die Straße.“ und eilte davon als hätte sie schon keine Zeit mehr.

Die Zweite, die Fleißige, hatte schon bald eine Beschäftigung entdeckt und arbeitete hastig,
denn sie wollte die Zeit ausnutzen.
Da rollte ihr ein roter Ball zwischen die Füße und ein Kind rannte herbei und fragte:
“Spielst du mit mir?“
„Jetzt nicht.“, sagte die Fleißige, „ich habe keine Zeit. Ich muss heute schon die Arbeit von morgen machen!“ „Spielst du dann morgen mit mir?“ „Es geht nicht, da mach ich schon die Arbeit von übermorgen!“ „Und dann, hast du dann Zeit?“ „Vielleicht, wenn mir nichts dazwischen kommt. Aber jetzt nimm deinen Ball. Stiehl mir nicht die Zeit!“ Da ging das Kind und wartete auf übermorgen.

Die dritte Tochter aber kam nicht weit, nur bis zu einer Bank am Ententeich.
Da saßen ein paar alte Leute und schwiegen sich an, denn sie hatten sich schon alles erzählt und etwas Neues fiel ihnen nicht mehr ein.
„Hast du ein bisschen Zeit? Komm setz dich zu uns!“
„Aber sicher.“ sagte die Königstochter mit dem lachenden Gesicht „ich habe viel Zeit geschenkt bekommen. Davon kann ich Euch doch abgeben“, langte in ihre Tasche und fragte die alten Leute nach ihrem Leben und sie erzählten ihr viel und als sie sich endlich verabschiedet hatten, hörte sie sie von weitem noch lachen, denn es war ihnen noch so viel eingefallen,
was sie beinahe schon vergessen hatten.

„Nach einem Jahr“, hatte die Mutter gesagt „kommt ihr noch einmal zurück
und erzählt wie es euch ergangen ist.“

Als dieses Jahr herum war, schickte die Älteste ein teures Blumengebinde mit einem Gruß daran:
Liebe Eltern! Habt Dank aber ich kann euch jetzt nicht besuchen, es wäre unklug. Der weite Weg zu euch würde mich zu viel Zeit kosten.

Die Zweite kam in allerhöchster Eile und sie erzählte von der vielen Arbeit die nun liegen bleiben musste und war im Herzen schon wieder abgereist ehe sie angekommen war.

Die Dritte aber kam etwas zu spät, denn sie hatte unterwegs Blumen gepflückt, die sie der Mutter mitbringen wollte. „Hast du denn so viel Zeit übrig?“ fragte die Mutter. “Aber sicher“, sagte die Tochter, „du hattest mir ja gar nichts verraten, dass die Tasche sich immer wieder füllt!
Je mehr Zeit ich verschenkt habe, desto mehr fand ich darin.“

„Du bist die Einzige“ sagte die Mutter lächelnd,
die das Geheimnis der geschenkten Zeit erfahren hat.“

(Verfasser unbekannt)

Ein Lächeln

ist die schönste Form, anderen die Zähne zu zeigen. 😉Oder wie es Arthur Lassen einmal beschrieb:
„Das Lächeln ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen.“ 
L.m.a.a – lächle mehr als andere !
Mit einem Lächeln im Gesicht fällt uns vieles leichter.
Auch wenn du heute vielleicht überhaupt keine Lust hast, zu lächeln:
„Lächle und spüre die wundersame Wirkung,
sie ist wie Balsam für deine Seele“.
Man hat herausgefunden, dass Lächeln mehr als 50% weniger Muskeln beansprucht, als das schneiden einer ernsten, grimmigen Grimasse.
Entscheide dich:
„Willst du dich schlecht fühlen und erst noch den größeren „Kampf“ haben,
oder willst du dich kraftvoll, motiviert und gut fühlen“?
Mache heute folgenden Test:
„Lächle heute so oft wie möglich.
Lächle andere Menschen an und beobachte, was zurückkommt“.
In den meisten Fällen erntest du genauso ein liebevolles Lächeln.
Und wenn jemand damit nicht umgehen kann,
ist das sein Problem, nicht deines !
(Aus dem Buch „vom Kopf ins Herz“ von Franz X. Bühler)
Des Jahres schönstes leuchtend farbiges Lächeln
ist der Herbst.

kennt ihr das auch ?

Manchmal streift einen eine Feder der Erinnerung.
Ein leiser Luftzug der vergangenen Tage.
Ein Hauch glücklicher Momente.
Wenn dies auch dir passiert,
einfach stehen bleiben
und lächeln.
Ich liebe
diese Erinnerungen
die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubern,
ganz egal, was in meinem Leben gerade los ist.

das Leben

ist herrlich !!! 😀
Ein Mann wandte sich an seinen betagten Freund:

„Mensch, mein Leben ist nicht mehr erträglich.
Wir wohnen zu sechst in einem einzigen Raum.
Was soll ich nur machen?“

Der alte Herr antwortete:
„Nimm Deinen Ziegenbock mit ins Zimmer.“

Der Mann glaubte nicht recht gehört zu haben.

„Den Ziegenbock mit ins Zimmer?“

„Tu, was ich Dir gesagt habe“, entgegnete der alte Herr,
„und komme in einer Woche wieder.“

Nach einer Woche kam der Mann wieder,
total am Ende.

„Wir können es nicht mehr aushalten,
der Bock stinkt unerträglich.“

Der alte Herr sagt zu ihm:

„Geh nach Hause und stell den Bock wieder in den Stall.
Dann komm nach einer Woche wieder.“

Die Woche verging.
Als der Mann zurückkam, strahlte er über das ganze Gesicht.

„Das Leben ist herrlich!
Wir genießen jede Minute.
Kein Ziegenbock – nur wir sechs.“

Zwischendurch
ist es immer wieder mal wichtig
 auszumisten was runterzieht und schadet…
um Herz und Seele, sich selbst  zu schützen. 😉