Weihnachtsgefühl

stille-idylle-weihnacht-hanne Einfach einmal innehalten
ohne planendes Gestalten,
dem Gedanken an das Morgen
eine Atempause borgen.

Das, was gestern auch gewesen,
ohne Schuldgefühl vergessen.
Bei der Kerze mildem Schein
träumen, wieder Kind zu sein.

Das den Augenblick genießt
und nicht fragt, was morgen ist.
So ohne Gründe sich zu freu’n,
müsst ein Gefühl wie Weihnacht sein.

Quelle: Ein Fest für die Liebe

im Leben

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 „Es ist im Leben wie im Schachspiel.
Wir entwerfen einen Plan;
dieser bleibt jedoch bedingt durch das,
was im Schachspiel dem Gegner,
im Leben dem Schicksal zu tun belieben wird.“

(Arthur Schopenhauer)

Schachfiguren

Die wichtigste Gabe, die ein großer Schachspieler haben muss,
ist meiner Meinung nach eine üppige Phantasie.
Er muss in der Lage sein,
sich aus der Welt aufdringlicher Realitäten
in einen Bereich seltsamer Gestalten und Formen zurückzuziehen,
die er miteinander kombiniert,
um neue, nie da gewesene Situationen zu schaffen.

(Reuben Fine – Schachspieler USA, Psychoanalytiker)