Gedanken über…

die Geschichte der Medizin
Kommt ein Patient zum Arzt und klagt:
„Herr Doktor, mein Hals kratzt. Was kann ich tun?“

Wenn man dies nun auf verschiedene Zeit-Epochen überträgt,
hätte er wie folgt geantwortet:

2000 v. Chr.: „Hier, nimm diese Wurzel und sie wird Dich heilen.“

Im Jahre 1200, frühestes Mittelalter:
„Diese Wurzel ist des Teufels. Sprich dieses Gebet, bis du von Gott geheilt wirst.

Im Jahre 1560, Renaissance:
„Das Gebet ist doch nur Aberglaube. Trink dieses Heil-Elixier.“

Im Jahre 1800:
„Das Elixier ist doch Quacksalberei! Schlucke diese Tablette und du wirst gesund.“

Im Jahre 1900:
„Die Tablette wird nicht wirken. Antibiotika sind das Einzige, was wirklich wirkt.“

Im Jahre 2000, Gegenwart:
„Antibiotika sind doch Chemie. Hier, nimm diese Wurzel!“

wie es oft kommt

Manchmal fehlen einem die Worte,
dabei möchte man so viel sagen.
Manchmal sagt man zu viel,
da wo man besser schweigen sollte.
Manchmal möchte man einfach nichts hören,
und wartet doch auf eine Antwort.
Manchmal kennt man sich selbst nicht mehr,
und doch erwartet man,
dass andere wissen müssten was man fühlt.
Aber ganz selten, vielleicht auch nie,
macht man das, was richtig wäre…
Wenn einem das Wasser bis zum Halse steht,
sollte man den Kopf nicht hängen lassen.
Aber ich tus trotzdem zur Zeit… 🙄