meine Sehnsucht

nach endlich wieder etwas mehr „Normalität“ auch im kulturellen Bereich
ließ mich Anfang Mai, trotz Rückenschmerzen nach Unfall,
dieses so schöne alljährliche Event in Nürnberg, das bis Mitternacht dauerte,
wenigstens für zwei schöne Stunden genießen. ❤

Kaiserburg in Nürnberg

Die Blaue Nacht ist ein großes Kunst- und Kulturfest in Nürnberg,
für das die Nürnberger Innenstadt in blaues Licht getaucht wird.
Aufgrund der Corona-bedingten Absage der Veranstaltung für 2021,
gab es Anfang Mai ein symbolisches Ersatzprogramm.

Etwa 140 000 Besucherinnen und Besucher
strömten bei idealen Bedingungen in DIE BLAUE NACHT
und bescherten der Stadt damit einen fulminanten Neustart
nach der Corona-Zwangspause.
Die Burg-Projektion der Fürther Künstlerin Sascha Banck
spielte mit Witz, Fabelwesen und Farblust
mit dem Gesamtmotto der Nacht, „Phantasie“.
Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die Kunst-Stationen
im Historischen Rathaus
Den Hauptmarkt bespielte die Berliner Gruppe re:sorb um Stefan Ihmig.
Sie setzte mit der Einbindung von drei Fassaden,
inklusive der Frauenkirche, auch formal neue Maßstäbe.

Führungen unter vielen anderen, auch in der Frauenkirche am Hauptmarkt

Man merkt oft nicht, wie schön die Normalität ist.
Bis sie einem genommen wird. 😉

irgendwie traurig

war trotz herrlichem Sonnenschein
Anfang der Woche der fast menschenleere Hauptmarkt in Nürnberg,
auf dem seit ewiger Zeit alljährlich der historische Christkindlmarkt stattfindet,
für mich und mein Empfinden anzusehen.

Sterne, Engel, Tannenduft,
Budenzauber, Christbaumschmuck
Pfeffernüsse, rote Kerzen,
Weihnachtslieder und
gütige Herzen.
Steht nicht hinter all diesen weihnachtlichen Attributen
auch der uralte Wunsch nach Geborgenheit
und die Hoffnung auf Erfüllung
des großen Versprechens
„Alles wird gut“ ?