Nicht von dieser Welt

Wir sind doch nicht alleine hier Menschen,
Pflanzen und auch Tiere
Manche laufen auf allen Vier
Ich meine was, was hat uns zu uns gemacht?
Von den kleinen Fischen, den Affen bis zu uns Menschen
und wie war das dann bei den Giraffen?
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Wir sind doch keine Aliens,
ich komm nicht vom Mars und auch nicht vom Jupiter
das wäre etwas sonderbar.
Wir lieben doch unsere Erde
Ich komm nicht aus Afrika und auch nicht aus China
Aber da wär auch nur anderes Klima
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Ist ja egal woher man kommt –
ich meine wir wollen ja alle dasselbe auf dieser Welt;
Geld und zum Wohnen ein großes Feld
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
Ein Held, der gibt uns Mut und hilft,
dass unsere einzige Welt uns wieder gefällt
Wären wir nicht von dieser Welt,
würden wir hier nicht leben können –
könnten uns nicht in der Sonne sonnen
würden nicht immer so froh und glücklich scheinen
könnten nicht mit unseren Freunden lachen und weinen
würden nicht die gleichen Gefühle teilen.
Wir haben schließlich nur eine Welt –
ist sie kaputt, gibt es nichts mehr was uns verbindet und zusammen hält.
Manchmal fühlen wir uns nicht von dieser Welt
Wünschen, dass sie in sich zusammen fällt
aber genau das, das macht kein Held.
(Songtext von Lay C. Bones)

schöne Junitage

Dieses schöne Gedicht, gelesen auf meinem Abreißkalender,
berührte mich sehr

Mitternacht, die Gärten lauschen,
Flüsterwort und Liebeskuss,
Bis der letzte Klang verklungen,
Weil nun alles schlafen muss –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Sonnengrüner Rosengarten,
Sonnenweiße Stromesflut,
Sonnenstiller Morgenfriede,
Der auf Baum und Beeten ruht –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Straßentreiben, fern, verworren,
Reicher Mann und Bettelkind,
Myrtenkränze, Leichenzüge,
Tausendfältig Leben rinnt –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.

Langsam graut der Abend nieder,
Milde wird die harte Welt,
Und das Herz macht seinen Frieden,
Und zum Kinde wird der Held –
Flussüberwärts singt eine Nachtigall.
(Detlev von Liliencron)

der Mann und der Frosch

mann_negEin Mann überquerte eines Tages eine Straße, als ihn ein Frosch rief:
„Wenn Du mich küsst, werde ich zu einer wunderschönen Prinzessin!“Froschkuss.hanne.jpg

Kurz entschlossen beugte sich der Mann hinunter,
hob den Frosch auf und steckte ihn in seine Tasche.

Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte:
„Wenn Du mich küsst und mich so in eine wunderschöne Prinzessin zurück verwandelst, werde ich jedem erzählen, wie klug und tapfer und was für ein Held Du für mich bist!“

Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche,
lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte:
„Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurück verwandelst, werde ich Dich eine ganze Woche lang lieben und Dich überall hin begleiten!“

Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche,
lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

Da rief der Frosch aus der Tiefe der Tasche:
„Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurück verwandelst, werde ich ein Jahr lang bei Dir bleiben und alles tun, was du willst!“

Wieder nahm der Mann den Frosch aus seiner Tasche,
lächelte ihn an und steckte ihn zurück.

Da fragte der Frosch:
„Was ist los mit Dir? Ich habe Dir gesagt, dass ich eine wunderschöne Prinzessin bin, dass ich ein Jahr lang bei Dir bleiben werde und alles tun werde, was Du willst.
Warum küsst Du mich nicht?“

Der Mann antwortete:
„Sieh mal, ich bin Programmierer.
Ich habe keine Zeit für eine Freundin –
aber ein sprechender Frosch ist cool…“frosch_08.gif