Gedanken über Lästern

Die Schimpansen leben in komplexen Gesellschaften
mit maximaler Gruppengröße von 50 Affen und weshalb ?
Sie müssen alle Mitglieder mit eigenen Augen beobachten.
Weil ihnen die Sprache fehlt
und weil sie somit nicht tratschen oder lästern können,
hätten sie sonst keinen Überblick mehr.
Lästern ist also rein menschlich –
was jedoch nicht heißt,
dass wir hier und da nicht etwas achtsamer sprechen,
miteinander umgehen können und auch sollten.

Warum aber lästern Menschen?
Je mehr wir über andere lästern oder urteilen,
desto weniger lieben wir uns selbst.
Wenn wir mit anderen gemeinsam lästern, spüren wir zwar häufig ein Gefühl der Verbundenheit und fühlen uns zugehörig.
Aber dies ist Zugehörigkeit auf sehr niedrigem Niveau.
Wir sind gemeinsam lieblos, was zwar tatsächlich eine Art von
Gemeinschaftsgefühl schafft

nur eben eher wie bei Waldorf und Statler aus der Muppetshow:

Schon Friedrich von Bodenstedt riet deshalb :
„So flieh auch aus des Schwätzers Kreis, der Schlechtes nur von andern weiß!“ 😉

 

Hast du etwas Zeit?

Dann schließe deine Augen und träume einen Moment…mondspiegelung-hanne        Lied des Mondes

Ich leuchte sichtbar,
doch ich brenne nicht,
ich geb nur ab vom Schein,
der auf mich fällt.
Ihr seht in mir, das Sonnenlicht,
ich bin ihr Spiegel, der die Nacht erhellt.
Die Sonnenuhr hat einen schnellen Gang,
der Stunden braucht, damit der Kreis sich schließt,
ich zeige euch vier Wochen an,
die Spanne die seit jeher Monat hieß.

Ich bin die Uhr der Welt, bin wie ein Ring,
der Monate zum Jahr zusammenhält,
ich dreh mich nicht und stehe doch nicht still,
ich sehe nicht, was ich nicht sehen will,
ich bin zum Greifen nah und doch so weit,
ich bin unendlich alt
seit jeher da,
ich mach die Zeit,
ich mach die Zeit.

Ich sehe mild aus und geheimnisvoll,
und habe Kräfte, die gewaltig sind,
Ebbe und Flut sind mein Arbeitssoll
Und gern sieht nachts mich ein jedes Kind,
ich leuchte stetig auch wenn man mich nicht sieht,
weil mal mit Wolken der Himmel sich bezieht,
bei Vollmond scheine ich mit ganzer Kraft,
bei Neumond bin ich etwas abgeschlafft.

Ich bin die Uhr der Welt, bin wie ein Ring,
der Monate zum Jahr zusammenhält,
ich dreh mich nicht und stehe doch nicht still,
ich sehe nicht, was ich nicht sehen will,
ich bin zum Greifen nah und doch so weit,
ich bin unendlich alt
seit jeher da,
ich mach die Zeit,
ich mach die Zeit.

(aus Tabaluga und Lilli von Peter Maffay)