Die Natur …

braucht keine Menschen, aber Menschen brauchen die Natur.
Die Natur würde das aussterben des Menschen problemlos überleben.
Menschen können dagegen nicht ohne die Natur überleben.
(Harrison Ford)
Auch deshalb zog es mich Anfang der Woche wieder zu unserem kleinen See in der Nähe

und freute mich bei der Wanderung um das Gewässer sehr darüber,
auch wieder den so schönen schwarzen Schwan, zumindest nicht mehr ganz alleine anzutreffen. 🙂

 

Schwäne

 

Voller Eleganz, strahlend schön und ein Leben lang treu –
kaum ein Tier wird so sehr mit romantischer Liebe
und echter Reinheit des Herzens verbunden wie der Schwan.

Wahrheit und Liebe

Mal wieder eine kleine Geschichte im Advent zum Nachdenken Die Wahrheit zog traurig durchs Land:
„Die Menschen haben Sehnsucht nach mir.
Aber wenn ich komme und durch ihre Straßen gehe,
bekommen sie Angst und flüchten in ihre Häuser.“
Eines Tages traf die Wahrheit die Liebe.
Sie war in ein buntes, warmes Kleid gehüllt, und die Leute liefen ihr nach
und luden sie zu sich in ihre Häuser ein.
Die Liebe sah die Wahrheit so traurig und verbittert stehen und sprach sie an:
„Sage mir, gute Freundin Wahrheit, warum bist du so betrübt?“
„Ach, es geht mir nicht gut“, antwortete die Wahrheit.
„Ich bin alt, und die Leute wollen mich nicht in ihr Leben lassen.“
„Nicht weil du alt bist, mögen dich die Leute nicht leiden.
Ich bin auch sehr alt, und die Menschen lieben mich immer noch.
Du bist den Menschen unheimlich, weil du so nackt bist.
Kleide dich mit meiner Wärme und Farbenpracht.
Lege um deinen Schatz der Wahrheit den Mantel der Liebe,
und die Menschen werden dich willkommen heißen.
Die nackte Wahrheit ist für die Menschen ebenso furchtbar
wie eine unehrliche Liebe.
Wir beide brauchen einander.
Denn eine aufrichtige Liebe und eine liebevolle Wahrheit
sind Quellen des Lebens und der Freude.“
Die Wahrheit befolgte den Rat der Liebe.
Seitdem sind beide bei den Menschen willkommen.
(Axel Kühner)

Stell dir vor …

es gäbe keinen Himmel
Es ist einfach, wenn du es versuchst
Keine Hölle unter uns
Über uns nur der Himmel
Stell dir vor, alle Menschen würden nur für heute leben

Stell dir vor, es gäbe keine Länder
Es ist nicht schwer
Nichts, wofür es sich zu morden oder sterben lohnt
Und auch keine Religion
Stell dir vor, alle Menschen würden ihr Leben in Frieden leben
Du hältst mich vielleicht für einen Träumer
aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass wir irgendwann vereint sind
Und die Welt eins sein wird

Stell dir vor es gäbe keinen Besitz
Ich frage mich ob du das kannst
Kein Neid und kein Begehren
Eine Bruderschaft der Menschheit
Stell dir vor, alle Menschen würden die Welt gemeinsam nutzen

Du hältst mich vielleicht für einen Träumer
aber ich bin nicht der einzige
Ich hoffe, dass wir irgendwann vereint sind
Und die Welt als eins leben wird.Imagine there’s no heaven
It’s easy if you try
No hell below us
Above us only sky
Imagine all the people living for today

Imagine there’s no countries
It isn’t hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too
Imagine all the people living life in peace
You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will be as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man
Imagine all the people sharing all the world

You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will live as one

Imagine (John Lennon & Yoko Ono)

ohne Humor …

und Fantasie
fehlt es auch an Herz und Seele, heißt es so schön und wahr.

Es heißt auch, ohne Fantasie wäre wissen gar nicht möglich,
da viele Wissenschaftler erst durch das einsetzen ihrer Fantasie wissen erlangt haben.
Außerdem wäre die Welt ohne Fantasie wohl ein ziemlich trostloser Ort,
da sie Farbe in unser Leben bringt. Mit genügend Fantasie, Freude am „Spielen“ mit meinen Fotos und einem neuen, sogar noch besseren Bearbeitungsprogramm als bisher ohne Flash-Player, muss ich nun auch nicht mehr die Konsequenzen für Dezember fürchten, worüber ich mich sehr freue! 😀

neue Wege

Seit einigen Wochen bekomme ich ständig bei der Bearbeitung in WordPress,
sowie auch bei von mir bevorzugten Bildbearbeitungsprogrammen Hinweise,
dass ab Dezember Flash-Player nicht mehr unterstützt wird.
Weshalb ich meine ganz eigene Art mit meinen Bildern zu bloggen
wohl neu überdenken muss und das kann eventuell dann dauern … 🙄
Aber ein chinesisches Sprichwort sagt:
Besser auf neuen Wegen etwas stolpern,
als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten. 😉
Wer vom Ziel nicht weiß,
kann den Weg nicht haben,
wird im selben Kreis
all sein Leben traben;
kommt am Ende hin,
wo er hergerückt,
hat der Menge Sinn
nur noch mehr zerstückt.

Wer vom Ziel nichts kennt,
kann’s doch heut erfahren;
wenn es ihn nur brennt
nach dem Göttlich-Wahren;
wenn in Eitelkeit
er nicht ganz versunken
und vom Wein der Zeit
nicht bis oben trunken.

Denn zu fragen ist
nach den stillen Dingen,
und zu wagen ist,
will man Licht erringen;
wer nicht suchen kann,
wie nur je ein Freier,
bleibt im Trugesbann
siebenfacher Schleier.

(Christian Morgenstern)

Von Zeit zu Zeit

erinnert uns das Leben daran,
dass unsere Lebenszeit etwas sehr Kostbares ist.
Also lebe Deine eigene Melodie des Lebens
und tanze nicht nach den Noten anderer,
denn diese können Dich aus dem Takt bringen.
Am Ende interessiert es niemanden,
wie viel Geld wir verdient haben,
welches Haus wir haben oder welches Auto wir fahren.
Am Ende des Lebens zählen nur die,
in denen wir glücklich waren.

Diesen Beitrag widme ich unserer lieben Moni, die ihren Kampf gegen die heimtückische Krankheit am 2.10. verlor,
was nicht nur mich tief erschütterte.

Ernst gemeintes …

bildlich in feinem Humor verpackt. 
Wenn du einst in deinem Leben
fest auf einen Menschen baust,
geh’ mit Vorsicht ihm entgegen,
eh du dich ihm anvertraust!
Schau ihm lang und fest in die Augen,
ob auch offen ist sein Blick,
denn des Menschen Worte trügen,
doch das Auge kann es nicht!
Wir leben alle unter dem gleichen Himmel,
aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.
(Konrad Adenauer)

Wasser, Mauern, Hindernisse.
Was für den einen unüberwindbar scheint, durchschreitet der andere fast mühelos.
Alles eine Frage der Perspektive. 😉

Spuren am Weg


Es war einmal ein Vater, der zwei Söhne hatte.
Je älter und gebrechlicher er wurde, desto mehr dachte er über sein Leben nach.
Und manchmal kamen ihm Zweifel, ob er seinen Söhnen wohl
das Wichtigste für ihr Leben weitergegeben hatte.
Weil ihm diese Frage nicht losließ, beschloss der Vater seine Söhne
mit einem besonderen Auftrag auf eine Reise zu schicken.
Er ließ sie zu sich kommen und sagte:
“Ich bin alt und gebrechlich geworden.
Meine Spuren und Zeichen werden bald verblassen.

Nun möchte ich, dass Ihr in die Welt hinaus geht und dort Eure ganz persönlichen
Spuren und Zeichen hinterlasst.”
Die Söhne taten, wie ihnen geheißen und zogen hinaus in die Welt.
Der Ältere begann sogleich eifrig damit, Grasbüschel zusammenzubinden,
Zeichen in Bäume zu schnitzen, Äste zu knicken und Löcher zu graben,
um seinen Weg zu kennzeichnen.
Der jüngere Sohn jedoch sprach mit den Leuten, denen er begegnete,
er ging in die Dörfer und feierte, tanzte und spielte mit den Bewohnern.
Da wurde der ältere Sohn zornig und dachte bei sich:
“Ich arbeite die ganze Zeit und hinterlasse meine Zeichen, mein Bruder aber tut nichts.”
Nach einiger Zeit kehrten sie zum Vater zurück.
Der nahm dann gemeinsam mit seinen Söhnen
seine letzte und beschwerliche Reise auf sich,

um ihre Zeichen zu sehen.
Sie kamen zu den gebundenen Grasbüscheln.
Der Wind hatte sie verweht und sie waren kaum noch zu erkennen.
Die gekennzeichneten Bäume waren gefällt worden und die Löcher,
die der ältere der beiden Söhne gegraben hatte,
waren fast alle bereits wieder zugeschüttet.
Aber wo immer sie auf ihrer Reise hinkamen,
liefen Kinder und Erwachsene auf den jüngeren Sohn zu und freuten sich,
dass sie ihn wiedersahen und luden ihn zum Essen und zum Feiern ein.
Am Ende der Reise sagte der Vater zu seinen Söhnen:
“Ihr habt beide versucht, meinen Auftrag, Zeichen zu setzen
und Spuren zu hinterlassen, zu erfüllen.

Du, mein älterer, hast viel geleistet und gearbeitet,
aber deine Zeichen sind verblichen.
Du, mein jüngerer,
hast Zeichen und Spuren in den Herzen der Menschen hinterlassen.
Diese bleiben und leben weiter.”

(Stiegler Herbert, nach einem afrikanischen Märchen)

Nimm dir Zeit

den Himmel zu betrachten
die Formationen der Wolken zu beobachten
das Wehen des Windes zu hören
Pflanzen und Tiere – dieses Leben zu spüren.
Zeit zu fühlen und zu sehen.
Gehe mit leisen behutsamen Schritten…
Nimm dir Zeit für die Seele.

Ob sich ein Weg lohnt,
erkennst du erst, wenn du losgegangen bist.
Ob eine Sache gelingt,
erfährst du nicht, wenn du darüber nachdenkst,
sondern wenn du es ausprobierst.
Man sollte nicht an dem zweifeln, was man tut,
sondern darüber nachdenken, was man will.
Ohne Angst vor dem, was daraus werden könnte.
Einfach geschehen lassen.
Nichts muss so sein, nur weil es immer so gewesen ist
es geht auch anders. 😉

zeitlos schön …

Das Märchen von der geschenkten Zeit
Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter.
Von der Ältesten sagten die Leute: “Wie klug sie ist!“
Von der Zweiten meinten sie voller Bewunderung: „Seht wie ist sie so fleißig!“
Wenn sie aber von der Dritten sprachen, hellten sich ihre Gesichter auf:
„Sie ist so freundlich und sie kann so wunderbar lachen!“

„Es ist an der Zeit, meine lieben Töchter“, sagte eines Tages die königliche Mutter,
„dass ihr das Haus verlasst und die Welt kennen lernt.“

Einer jeden legte sie eine kunstvoll gewirkte Tasche über die Schulter, die war prall gefüllt.
„Das ist eure Wegzehrung. Ich habe jeder von euch einen großen Anteil meiner Zeit geschenkt. Geht sorgsam damit um. Mehr davon kann ich euch nicht geben.“
Der Abschied war herzlich und dann ging jede ihres Weges.

Die Erste, die Kluge war noch nicht weit gegangen, da hatte sie schon eine große Berechnung angestellt, wie sie ihre Zeit möglichst gewinnbringend anlegen könnte.
“Gönn uns ein kleines bisschen von deiner Zeit.“ wisperten die Blumen am Wegrand.
„Wo denkt ihr hin!“ sagte die Kluge „Zeit ist Geld und das wirft man nicht einfach auf die Straße.“ und eilte davon als hätte sie schon keine Zeit mehr.

Die Zweite, die Fleißige, hatte schon bald eine Beschäftigung entdeckt und arbeitete hastig,
denn sie wollte die Zeit ausnutzen.
Da rollte ihr ein roter Ball zwischen die Füße und ein Kind rannte herbei und fragte:
“Spielst du mit mir?“
„Jetzt nicht.“, sagte die Fleißige, „ich habe keine Zeit. Ich muss heute schon die Arbeit von morgen machen!“ „Spielst du dann morgen mit mir?“ „Es geht nicht, da mach ich schon die Arbeit von übermorgen!“ „Und dann, hast du dann Zeit?“ „Vielleicht, wenn mir nichts dazwischen kommt. Aber jetzt nimm deinen Ball. Stiehl mir nicht die Zeit!“ Da ging das Kind und wartete auf übermorgen.

Die dritte Tochter aber kam nicht weit, nur bis zu einer Bank am Ententeich.
Da saßen ein paar alte Leute und schwiegen sich an, denn sie hatten sich schon alles erzählt und etwas Neues fiel ihnen nicht mehr ein.
„Hast du ein bisschen Zeit? Komm setz dich zu uns!“
„Aber sicher.“ sagte die Königstochter mit dem lachenden Gesicht „ich habe viel Zeit geschenkt bekommen. Davon kann ich Euch doch abgeben“, langte in ihre Tasche und fragte die alten Leute nach ihrem Leben und sie erzählten ihr viel und als sie sich endlich verabschiedet hatten, hörte sie sie von weitem noch lachen, denn es war ihnen noch so viel eingefallen,
was sie beinahe schon vergessen hatten.

„Nach einem Jahr“, hatte die Mutter gesagt „kommt ihr noch einmal zurück
und erzählt wie es euch ergangen ist.“

Als dieses Jahr herum war, schickte die Älteste ein teures Blumengebinde mit einem Gruß daran:
Liebe Eltern! Habt Dank aber ich kann euch jetzt nicht besuchen, es wäre unklug. Der weite Weg zu euch würde mich zu viel Zeit kosten.

Die Zweite kam in allerhöchster Eile und sie erzählte von der vielen Arbeit die nun liegen bleiben musste und war im Herzen schon wieder abgereist ehe sie angekommen war.

Die Dritte aber kam etwas zu spät, denn sie hatte unterwegs Blumen gepflückt, die sie der Mutter mitbringen wollte. „Hast du denn so viel Zeit übrig?“ fragte die Mutter. “Aber sicher“, sagte die Tochter, „du hattest mir ja gar nichts verraten, dass die Tasche sich immer wieder füllt!
Je mehr Zeit ich verschenkt habe, desto mehr fand ich darin.“

„Du bist die Einzige“ sagte die Mutter lächelnd,
die das Geheimnis der geschenkten Zeit erfahren hat.“

(Verfasser unbekannt)