Auch schon erlebt?

Kürzlich gelesen in der süddeutschen Zeitung
was eventuell so manches, irgendwie unverständliches Verhalten so mancher erklärt … 😉
Lebenskunst ist …
… sich von Neidern nicht beirren zu lassen.
Neider setzen alles daran, anderen die Freude zu verderben.

Ihr Haupt-Charakterzug besteht darin,
dass sie alles ertragen, nur keine Menschen,
die sich durch positive Merkmale von ihnen selbst unterscheiden.

Das Unangenehme an Neidern ist,
dass bereits Kleinigkeiten genügen, um ihrer Missgunst Nahrung zu liefern.

Wer glaubt,
dass sich der Unmut des Neiders nur auf materielle Dinge richtet,
der irrt.

Was den Neider wirklich zur Weißglut bringt,
ist ein Mensch, der sich trotz aller Unwägbarkeiten des Lebens
seine Heiterkeit und Zufriedenheit bewahrt hat.

Wehe also, jemand erklärt dem Neider,
dass das Leben voller Chancen sei und dass man genießen solle,
was im Augenblick gut läuft.

Eine Denkweise dieser Art stellt alles in Frage,
was der Neider glaubt und was den Neider ausmacht.

Ohne Neider hätte die Welt ein Problem weniger, aber…
und wie es schon Oscar Wilde auf den Punkt brachte:
„Die Anzahl unserer Neider bestätigt unsere Fähigkeiten.“

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kleine Nachlese…

von einem interessanten Ausflug zur Burg Harburg in Schwaben,
kurz vor meinem erholsamen Urlaub im Allgäu 😉
Jeder auserlesene Mensch
trachtet instinktiv nach seiner Burg und Heimlichkeit,
wo er von der Menge, den vielen,
den allermeisten erlöst ist,
wo er die Regel „Mensch“ vergessen darf
als deren Ausnahme.
(Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Worte

sind wie Chamäleons,
welche die Farbe ihrer Umgebung reflektieren.
Der Mensch ist am wenigsten er selbst,
wenn er in eigener Person spricht.
Gib ihm eine Maske, und
er sagt die Wahrheit.
(Oscar Wilde)
Und manchmal
sind es nicht die Menschen, die sich ändern,
vielleicht sind es einfach nur die Masken, die fallen …

nur ein Traum?

Friedliche Idylle,
vertraute Töne in der Stille…
plätschernde Enten am Ufer entlang,
Vogelgezwitscher – die Nachtigall sang.
Sonnenstrahlen im Wasser sich spiegelnd,
Halme im Grase – hin und her wiegend.
Hier findet man Ruhe – Geborgenheit,
ein Jeder hat für den anderen Zeit.
Dort wird nicht unterschieden
zwischen schwarz und weiß.
Friedliches Miteinander –
auf gemeinsamen
Gleis.
Es wächst die Natur,
ohne Pestizide und Gift.
Ohne Angst lebt der Mensch,
Natur und Tiere sind geschützt.

Dieser Ort – den wohl kaum noch einer kennt,
ist der Ort – den man auch den FRIEDEN nennt!
Ich entdeckte ihn einst, es war gar nicht so schwer,
ihn festzuhalten jedoch dagegen sehr.

… Denn erwacht man aus Träumen, muss man leider auch sehen,
wie schnell sie im Alltag vom Winde verwehen

was ist Zeit?

Tausend Jahre sind ein Tag
Weißt du wieviel Sterne stehen
Und wohin die Flüsse gehen?
Sag‘, warum der Regen fällt,
Wo ist das Ende dieser Welt?

Was war hier vor tausend Jahren?
Warum können Räder fahren?
Sind Wolken schneller als der Wind?
So viele Fragen hat ein Kind…

Ach Kind, komm‘ laß die Fragerei’n,
Für sowas bist du noch zu klein,
Du bist noch lange nicht soweit.
Das hat noch Zeit…

Refrain:
Was ist Zeit?
Ein Augenblick
Ein Stundenschlag
Tausend Jahre sind ein Tag!
Wie wird der Mensch zum Nimmersatt,
Wer alles hat, kriegt noch Rabatt,
Und woher kam die Gier nach Geld?
Wie kommt der Hunger auf die Welt?

Warum kommt jemand in Verdacht,
Nur weil er sich Gedanken macht?
Ist man noch frei, wenn man nichts wagt,
Ja, was ein junger Mensch so fragt…

He, junges Volk, was soll denn das?
Und leistet ihr doch erst mal was!
Ihr werdet auch noch mal gescheit.
Das bringt die Zeit…

Ist diese Welt denn noch erlaubt?
Die Erde ist bald ausgeraubt,
Das Wasser tot, das Land entlaubt,
Der Himmel luftdicht zugeschraubt…

Die schöne Lüge vom Goodwill,
Das hübsche Spiel vom Overkill,
Und wann macht ihr die Waffen scharf?
Wenn ich das auch mal fragen darf…

Das wird verdammt noch mal so sein,
Und wer soll uns das je verzeih’n?
Ich bitt‘ euch, fragt, solang‘ ihr seid,
Ihr seid die Zeit…

Interpret und Komponist: Udo Jürgens

das Leben

ist herrlich !!! 😀
Ein Mann wandte sich an seinen betagten Freund:

„Mensch, mein Leben ist nicht mehr erträglich.
Wir wohnen zu sechst in einem einzigen Raum.
Was soll ich nur machen?“

Der alte Herr antwortete:
„Nimm Deinen Ziegenbock mit ins Zimmer.“

Der Mann glaubte nicht recht gehört zu haben.

„Den Ziegenbock mit ins Zimmer?“

„Tu, was ich Dir gesagt habe“, entgegnete der alte Herr,
„und komme in einer Woche wieder.“

Nach einer Woche kam der Mann wieder,
total am Ende.

„Wir können es nicht mehr aushalten,
der Bock stinkt unerträglich.“

Der alte Herr sagt zu ihm:

„Geh nach Hause und stell den Bock wieder in den Stall.
Dann komm nach einer Woche wieder.“

Die Woche verging.
Als der Mann zurückkam, strahlte er über das ganze Gesicht.

„Das Leben ist herrlich!
Wir genießen jede Minute.
Kein Ziegenbock – nur wir sechs.“

Zwischendurch
ist es immer wieder mal wichtig
 auszumisten was runterzieht und schadet…
um Herz und Seele, sich selbst  zu schützen. 😉