Sein und Schein

Bist du freundlich, hält man dich manchmal für schwach.
Bist du ehrlich, hält man dich manchmal für dumm.
Bist du lieb, hält man dich manchmal für naiv.
Jeder sieht
was du zu sein scheinst,
aber nur wenige fühlen
was du bist.
Mit der Zeit lernst du,
dass manche Menschen zu dir halten,
weil du so bist, wie du bist.
Und andere sich abwenden,
weil du nicht sein willst wie sie.
Manche Menschen bleiben gedanklich bei dir,
auch wenn du sie kaum mehr siehst.
Andere vergessen dich bereits,
noch während du mit ihnen sprichst…

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Gefühle

haben ihre eigene Logik. 😉
Man kann Gefühle unter Kontrolle halten,
man kann Gefühle verbergen,
man kann Gefühle verdrängen…
aber sein Herz wird man nie belügen können,
denn es fühlt wie es fühlen will.
Menschen, die ihre Gefühle zeigen,
sind weder schwach, dumm oder naiv.
Sie sind nur so stark,
dass sie keine Maske brauchen.

auf der Suche


DRINGEND gesucht wird:

Ein Elektriker
um Verbindung zwischen den Menschen wieder herzustellen…
und damit uns ein Licht aufgeht.

Ein Optiker
um manche negative Sichtweisen ins Positive zu verändern.

Ein Maler
um immer wieder ein Lächeln auf zu ernste Gesichter zu malen.

Ein Gärtner
um teils verkrautete Gedanken zu kultivieren… und Platz für Neue zu schaffen.

Ein Maurer
um bröckelnden Frieden wieder aufzubauen und zu festigen.

Ein Mathematiklehrer
der uns wieder lehrt, auch auf andere zu zählen…
Männlich oder weiblich!

Einsatzort: überall!

die Zeit der Träume

in der wir uns bewegen,
die Zeit,
die wir uns nehmen,
die Bilder,
die wir einfangen,
entsprungen aus dem Inneren,
ist die Zeit,
in der wir zu uns selbst finden.
Träume sind Worte, die der Mund nie zu denken wagt.
Menschen, die Träume haben, verschlafen nie ihr Leben.
Alles was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe.

Fast alle Träume können wahr werden –
wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen…

Erfüll Deine Träume, Lebe Dein Leben,
eine andere Gelegenheit wird es nicht geben.

mal philosophisch ツ

Wie kann man etwas nicht haben,
was es überhaupt nicht gibt?
Wie geht das überhaupt?
Keine Zeit haben.
Kann man denn Zeit besitzen?

Was ist Zeit eigentlich?
Zeit ist nichts Materielles.
Sie ist kein Buch, keine Nahrung oder Geld.Bereits der Theologe und Philosoph Augustinus –
er lebte von 354 bis 430
machte sich Gedanken über die Zeit und was sie ist.
Mit seinen Überlegungen hat er die Philosophie nachhaltig geprägt,
und gerade in einer Zeit ständig mangelnder Zeit
regen seine Überlegungen zum Nachdenken an.

Augustinus unterteilte die menschliche Wahrnehmung von Zeit
in drei Einheiten:

Die Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft.
Das Vergangene sind letztlich Erinnerungen.
Die Zukunft sind Erwartungen.
Die Gegenwart ist unmittelbar, jetzt.

Augustinus erkannte, dass Menschen Zeit verschieden erleben.
Unmittelbar vor einer Prüfung können sich Minuten wie Stunden anfühlen.
Doch in den Tagen und Wochen vor den Prüfungen rat die Zeit nur so.
Es wird einem ganz schwindelig wie sie davoneilt.
Das Erstaunliche: Es kommt immer Zeit nach.
Kann Zeit also wirklich vergehen?
Als nächstes versuchte Augustus festzulegen, was eine lange Zeitdauer ist.

Vom Jahr, zum Monat, bis zu den Sekunden.
Er erkannte: Zeit kann in immer kleinere Einheiten geteilt werden.
Wie ein Kuchen, den man zu Krümeln zerreibt.
Bei all der Krümelei bleibt ein Ergebnis:
Nur die Gegenwart ist nicht zerteilbar.
Aber die Gegenwart kann auch nicht lange sein,
denn sie wird von der Vergangenheit und der Zukunft begrenzt.
Sie ist so flüchtig, dass man sie oft gar nicht wahrnimmt.

Und wie hilft das jetzt beim Zeitmangel-Problem?
Man kann Augustinus wohl so interpretieren:
Das Vergangene und Zukünftige existiert nur als Erinnerung oder Erwartung im eigenen Kopf.
Denke ich sehnsuchtsvoll an den letzten Urlaub, bin ich nicht am Strand.
Ich erinnere mich nur, während ich längst wieder Zuhause bin.
Genauso ist es mit den Erwartungen an die Zukunft.
Gibt es viel zu tun, und der Aufgabenberg schnürt einem scheinbar die Luft ab, sind das Projektionen in etwas, was noch nicht ist.
Also ist auch das Erwartete nicht real.
Es ist eine Vermutung, die ganz anders kommen kann.
Nur Gegenwart ist Zeit in ihrer Reinform.
Also kann man streng genommen nicht sagen „ich habe keine Zeit“.
Zeit ist immer da. Sie ist da, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.
Haarspalterei?
Vielleicht – auf den ersten Blick.
Vielleicht auch auf den zweiten.
Aber…
vielleicht reicht ja einfach der Anspruch
„ ich gebe mein Bestes und nutze die Zeit, die ich gerade habe“ 😉

Gedankensplitter

So manches Mal
wäre ich gerne dort,
wo meine Gedanken gerade sind…
Es gibt Dinge, die man nicht versteht
und Momente, in denen einem alles egal ist.
Träume, die man nie vergisst und Lieder,
die man immer wieder hören will.
Orte, an die man zurückkehren möchte
und Menschen, die man sehr vermisst.
Gefühle, die man nicht steuern kann
und Augenblicke
die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen.