träum mich weg

… in mein Traumland


Leiser Wind,
samtig zart wie Rosenblätter
und von sanfter Hand geführt
streichelt tief bis in die Seele
wo die Phantasie regiert.

Verführt zum Träumen in ein fernes Land
wo die Sonne strahlend schön
glitzernd funkelt
und die Blumen nie vergehen.

Wo dich sanfte Wellen wiegen
in den Schlaf ganz leis und sacht
wo Verliebte sich umarmen
und von Gottes Hand bewacht.

Da wo Sterne immer leuchten
klar und auch zum Greifen nah
der Mond glänzt in einem Lichte
hell wie kein Mensch ihn jemals sah.

Dort sind alle Dinge wunderbar
wie Träume ineinander übergehen
dieses Land ist in dir selbst
schließ die Augen du wirst es sehen.
(Verfasser unbekannt)

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Erschreckend…

WIR und die Zeiten
Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz,
breite Autobahnen, aber enge Ansichten.

Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger,
machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude.

Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien,
mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit,

mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft,
mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand,

mehr Experten, aber auch mehr Probleme,
mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir trinken zu viel,
wir geben verantwortungslos viel aus;
wir lachen zu wenig,
wir fahren zu schnell,
wir regen uns zu schnell auf,
wir gehen zu spät schlafen,
wir stehen zu müde auf;
wir lesen zu wenig,
wir sehen zu viel fern,
wir beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert.
Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient,
aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben.
Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.
Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns.
Wir machen größere Dinge, aber keine Besseren.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt.
Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger,
wir planen mehr, aber erreichen weniger.
Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen,
der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral,
der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können:
sie erregen uns,
sie beruhigen uns,
sie töten uns.

Quelle: Symptome.ch – Kurzgeschichten mit Tiefgang

…wirklich reich?

Ein Vater aus guten Verhältnissen wollte, dass sein Sohn erfahren sollte, was es heißt, arm zu sein.
Er nimmt ihn mit in die Berge, wo sie ein paar Tage bei einer Bauernfamilie verbringen sollten.

Sie verbrachten drei Tage und zwei Nächte in ihrer ländlichen Herberge.

Im Auto auf dem Weg zurück in die Stadt fragte der Vater seinen Sohn:
„Und , wie hat es Dir gefallen ? Was sagst du zu dieser Erfahrung?“
„Gut“, antwortet sein Sohn und schaut versonnen in die Ferne.
„Und was hast du daraus gelernt ?“, bohrt der Vater nach.Der Sohn antwortet:
„ …dass wir einen Hund haben und die dort haben vier“.
„ …wir haben einen Swimmingpool mit warmem Wasser, der halb so groß ist wie der Garten… und sie haben einen Fluss, der ins Endlose fließt, mit kristallklarem Wasser, mit Fischen und anderen Naturschönheiten“.
„ …dass wir Lampen aus dem Orient einführen, um unseren Garten zu beleuchten… während für sie der Mond und die Sterne leuchten“.
„ …unser Hof reicht bis zum Zaun … ihrer reicht bis zum Horizont“.
„ …wir kaufen uns unser Essen, sie sähen und ernten ihr Essen alles selbst.“
„ …wir hören CD’s. Sie lauschen einer nie endenden Symphonie von Nachtigallen, Enten, Hündchen, Fröschen und anderem Getier… und all das begleitet von der Melodie eines Nachbarn, der sein Feld auf seinem Berg bearbeitet“.
„ …wir kochen mit dem Elektroherd. Bei ihnen hat alles, was sie essen, diesen herrlichen Geschmack nach Holzfeuer“.
„ …um uns zu schützen, leben wir eingezäunt von Mauern mit Alarmanlagen. Sie dagegen leben mit offenen Türen, geschützt durch die Freundschaft ihrer Nachbarn“.
„ …wir leben „online“ mit Handy, Computer und TV…
Sie dagegen sind verbunden mit dem Leben, dem Himmel, der Sonne, dem Wasser, dem Grün der Berge, den Tieren, ihrer Saat, ihren Familien“.

Der Vater ist beeindruckt von der Tiefe der Gefühle seines Sohnes…
und schließlich sagt sein Sohn:

„Danke, Papa, dass Du mir gezeigt hast, wie arm wir doch sind.“

Sind Computer auch nur Menschen?

Der Mond blinzelt noch vorwitzig ins Schlafzimmer, streichelt mit seinen Silberstrahlen mein Gesicht.fensterkerze

Da lieg ich noch verträumt im stand by.
Plötzlich, ein digitales Signal durchbricht die Stille und Besinnlichkeit.
Aus einem dieser eigentlich nebensächlichen Steuerungsgeräte die mit wahlweise rot oder grün blinkender led aufleuchten und mir das Signal zum booten geben.
In Bruchstücken fliegen die Reste der Szenen aus nächtlichen Träumen vorbei, wie der Abspann eines Filmes und ich versuche die Details zu verinnerlichen.
Während der nächsten Sekunden ist mein System hochgefahren. ja mein cpu war früher etwas langsamer, aber inzwischen schlägt das Hertz viel viel schneller ist schon im Gigabereich und Hyper-Threading macht mich multitaskingfähig.
Das ist natürlich eine tolle Eigenschaft die mich extrem Einsatzbereit macht, bin also ein echtes Allroundtalent, arbeite mit viel ddr ram und mein Cache ist nicht zu verachten.Computer
Mein Besitzer liebt alle diese Eigenschaften an mir, allerdings hapert es sehr mit der Bedienung meiner Hard- und Software, er findet nicht die richtigen Befehle, nicht die richtigen Worte, auf die ich reagiere mein Bios weiß er nicht zu steuern, die Festplatte ist unvorteilhaft partitioniert, vom Motherboard hat er keine Ahnung, und meine Tasten streichelt er auch nicht, aber die Maus möchte er liebend gerne bedienen.
Das allerdings möchte ich so ganz und gar nicht, denn auch ein PC ist nur ein Mensch und will liebevoll behandelt werden.
Also habe ich mir Wege gesucht und lasse mich vom Hochgeschwindigkeitszugang steuern.
Zärtlich werde ich bedient, bekomme keine Abfahrt sondern täglich neue Inputs.121641-mermaid-bath.gif   Und manche dieser Inputs zeigen mir wie wichtig das Leben ist; wie wichtig es ist den Regentropfen zu lauschen, das zwitschern der Vögel zu hören, den Sonnenschein auf dem Körper zu spüren, den verführerischen Duft der Liebe zu atmen, ein Glas gekühlten Pfirsichnektar zu trinken, dem Spiel der Wolken zu folgen, den Wind in den Haaren zu fühlen und die Körpersprache der Menschen zu beherrschen.bfidmx.gif