Aprilwetter

Dem launischen April und vielen anderen Widrigkeiten zum Trotz 😉
„Wo der Storch nistet auf dem Dach, kommt weder Blitz noch Ungemach“
heißt es in einer Bauernregel
Störche sind durch ihr Gefieder gut vor Kälte geschützt.

Zwar scheint bei uns zur Zeit wieder die Sonne,
aber es herrschte bis heute Mittag eisige Kälte und nachts noch immer Frost.
Mal wieder eine sehr schöne Geschichte zum Nachdenken:

„Während der Eiszeit starben viele Tiere wegen der Kälte.
Da beschlossen die Stachelschweine, sich aneinanderzukuscheln, um sich gegenseitig zu wärmen und zu schützen.
Doch die Stacheln verletzten die Gefährten, die ihnen am nächsten waren – ausgerechnet jene, die ihnen am meisten Wärme lieferten.
Deshalb rückten sie wieder voneinander ab.
Und froren wieder, und einige von ihnen gingen an der Kälte zugrunde.
Da mussten sie eine Wahl treffen.
Entweder sie würden alle umkommen und als Spezies aussterben, oder sie lernten, die Stacheln ihrer Nächsten zu lieben.
Weise beschlossen sie, noch einmal zusammenzurücken.
Sie lernten, mit den kleinen Wunden zu leben, die eine sehr enge Beziehung schaffen kann, denn das Wichtigste war die Wärme des anderen.
Und so überlebten sie.“
(Paulo Coelho, Buch Adultery)

so friedlich

und schön zeigt sich uns die Natur.

Welch größeres Glück
kann einem Geschöpf zufließen,
als sich an Freiheit zu erfreuen,
und in vollen Zügen und über alle
Werke der Natur zu gebieten,
sich aufzuschwingen
von der Erde bis ins Himmelszelt,
sich von Blumen zu nähren,
wo immer sie auch sprießen
(E. Spencer)

Es ist kugelrund und prall,
rot leuchtet seine Brust,
fliegt hurtig wie ein Tennisball
und steckt voll Freud‘ und Lust.
Die Augen sind zwei Punkte nur,
fast streichholzdünn die Beine,
es singt ein Lied in einer Tour
auch ohne Liederreime.
Rotkehlchen heißt der kleine Wicht.
Der Wald ist seine Welt.
Man kriegt es dort nur zu Gesicht,
wenn man sich still verhält.
(Willy Schuh-Fischer)

Natur ist nicht nur das,
was man mit bloßem Auge sehen kann…
sie beinhaltet auch die inneren Bilder der Seele.
(Edvard Munch)