ein Überlebenskünstler

war mit Sicherheit dieser an sich sehr schöne Schmetterling,
ein Tagpfauenauge, der eine Zeit lang munter um mich herumflog
und sich nur kurz zum fotografieren in Pose stellte.  🙂 ❤
Die Lebenskunst besteht darin zu wissen, wie
man sich an wenigem erfreut und vieles erträgt.
(William Hazlitt (1778 – 1830), englischer Essayist)
Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,
tauscht in Sekunden seine Pfade,
ist heute mir, dir morgen hold
und treibt die Narren rund im Rade.

Laß fliehn, was sich nicht halten läßt,
den leichten Schmetterling laß schweben,
und halte dich nur selber fest;
Du hältst das Schicksal und das Leben.
Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

eine runde Sache

war gestern ein Besuch des Skulpturengartens in Erlangen,
unserer fränkischen kreisfreien Universitätsstadt
im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaates Bayern.
Der Bildhauer Heinrich Kirchner, der am 12. Mai 1902 in Erlangen geboren wurde
und am 3. März 1984 in Pavolding im Chiemgau starb,
ist seiner Geburtsstadt zeit seines Lebens sehr verbunden gewesen.
Er gehört zu den bedeutenden süddeutschen Bildhauern seiner Generation.

Mit 17 großformatigen Bronzeplastiken ist der Garten am Südhang des Erlanger Burgbergs als einziger Skulpturengarten seiner Art dem Werk eines einzigen Künstlers gewidmet.

Skulptur ist die Kunst der Buckel und Höhlungen, die Kunst,
die Formen im Spiel von Licht und Schatten darzustellen.
(Auguste Rodin)

Der Mensch und die Natur im Bezug zum Göttlichen,
standen für Kirchner im Mittelpunkt seiner Kunst.

Ein idyllisches Fleckchen Natur mit Blick über die Hugenottenstadt … und dieses süße Eichhörnchen stellte sich unterwegs kurz in Pose. 😀