Schmetterlinge im Februar ?

Diesen offensichtlich ziemlich lädierten Schmetterling, das Pfauenauge
entdeckte ich gestern früh an der Wand in meiner Garage.
Dazu fand ich nun diese sehr schöne kleine Geschichte:

Die Parabel vom Schmetterling
Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon;
ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden,
wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.
Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen.
Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte. So beschloss der Mann, ihm zu helfen:
Er nahm eine Schere und machte den Kokon auf.
Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus.
Aber er hatte einen verkrüppelten Körper,
er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.
Aber nichts davon geschah.
Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem stark verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln.
Niemals war er fähig zu fliegen.
Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern.
Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet
sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen.
Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürfen, würde es uns lahm legen.
Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.
(Verfasser unbekannt)

traurige Erkenntnis

… bei einem sehr schönen Herbstspaziergang am Wochenende
Ich wollt dich längst schon wieder sehen
mein alter Freund aus Kindertagen
Ich hatte manches dir zu sagen
und wusste du wirst mich verstehen
Als kleines Mädchen kam ich schon
zu dir mit all den Kindersorgen
ich fühlte mich bei dir geborgen
und aller Kummer flog davon
Hab ich in deinem Arm geweint
strichst du mir mit deinen Blättern
mir übers Haar mein alter Freund

Refrain:
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot

Du fielst heut früh ich kam zu spät
du wirst dich nie im Wind mehr wiegen
du musst gefällt am Wegrand liegen
und manche der vorübergeht
der achtet nicht den Rest von Leben
und reist an deinen grünen Zweigen
die sterbend sich zur Erde neigen
wer wird mir nun die Ruhe geben
die ich in deinem Schatten fand
mein bester Freund ist mir verloren
der mit der Kindheit mich verband

Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot

Bald wüchst ein Haus aus Glas und Steinen
dort wo man ihn hat abgeschlagen
bald werden graue Mauern ragen
dort wo er liegt im Sonnenschein
Vielleicht wird es ein Wunder geben
ich werde heimlich darauf warten
vielleicht blüht vor dem Haus ein Garten
und er erwacht zu neuem Leben
Doch ist er dann noch schwach und klein
und wenn auch viele Jahren gehen
er wird nie mehr der selbe sein…

Refrain
Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot.
(Musik/Text: Alexandra)

Entspann dich mal

Die meisten Probleme erledigen sich von alleine,
wenn man sie nur nicht dabei stört …
Man lebt ruhiger,
wenn man nicht alles sagt,
was man weiß,
nicht alles glaubt,
was man hört
und über den Rest
einfach nur lächelt. 😉

Adventsgedanken

advent-spruch-hannefabellinie
Advent, Advent

ein jeder rennt
durch die Straßen hin und her,
sie kaufen die Geschäfte leer.
Autos hupen, Motoren rattern,
schnell ein Parkplatz noch ergattern.
Was soll man nur dem andern schenken?

Das Fernseh’n hilft bei dem Gedenken:
die Smartphone-App und Lila-Kuh
gehör’n auf jeden Fall dazu!
Was braucht er noch, was hat er nicht,
die Werbung all-zu-viel verspricht.
In diesem Trubel mittendrin
vergisst man ganz den Weihnachtssinn.

Diesen kann man nicht ermessen
an Päckchengröße und dem Essen.
Advent, Advent du tust mir leid,
denn eigentlich ist Besinnungszeit.
Zeit der Liebe, Zeit zum Vergeben,
Zeit um harmonisch zusammen zu leben.

Ist das geschafft, dann kommt der Rest:
die Krönung ist das Weihnachtsfest.
Anstatt das Erreichte hoch zu halten,
ist kurz darauf alles beim Alten.
Paar Tage später – wie famos
geht der Circus wieder los.

Quelle: Weihnachten.de