ein Überlebenskünstler

war mit Sicherheit dieser an sich sehr schöne Schmetterling,
ein Tagpfauenauge, der eine Zeit lang munter um mich herumflog
und sich nur kurz zum fotografieren in Pose stellte.  🙂 ❤
Die Lebenskunst besteht darin zu wissen, wie
man sich an wenigem erfreut und vieles erträgt.
(William Hazlitt (1778 – 1830), englischer Essayist)
Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,
tauscht in Sekunden seine Pfade,
ist heute mir, dir morgen hold
und treibt die Narren rund im Rade.

Laß fliehn, was sich nicht halten läßt,
den leichten Schmetterling laß schweben,
und halte dich nur selber fest;
Du hältst das Schicksal und das Leben.
Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

Kinder

sind die feinsten Spielvögel.
Die reden und tun alles einfältig von Herzen und natürlich.
Wie feine Gedanken haben doch die Kinder!
Sehen Leben und Tod, Himmel und Erde ohne allen Zweifel an.
(Martin Luther)
Am Wochenende kochten ganz liebe Nachbarskinder neben dem Spielplatz
für ihre Mütter,
was ich mit ihrer Erlaubnis fotografieren durfte. 😀 ❤
Backe Matschkuchen
Liege im Gras
Kletter auf Bäume
Sei glücklich
Spiel im Regen
Flieg zu den Sternen
Bau eine Burg
Lauf barfuß
Hab große Träume
Zähm einen Drachen
Spring in Pfützen
Glaub an dich

Endlich mal ein Aurorafalter auch bei mir im Garten 🙂

„Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.“
(Hans Christian Andersen)

Was ist das Leben ?

An einem Sommertag hat sich’s begeben
am Mittag und bei hellem Sonnenschein:
Der Buchfink zwitschert in den Wald hinein:
„Geschöpfe alle, sagt, was ist das Leben?“Die Rose öffnet ihre zarten Blätter.
„Entwicklung“, spricht sie, „ist des Lebens Sinn.“
Der Schmetterling fliegt taumelnd zu ihr hin.
„Leben heißt fröhlich sein bei Sonnenwetter.“

Die Ameise schleppt einen Grashalm schwer.
„Das Leben bringt mir Arbeit nur und Plag.“
Die Biene summt: „Für mich ist jeder Tag
Vergnügen, wenn zur Arbeit ich flieg her.“

Der Maulwurf stöhnt: „Ich kämpfe und ich leide
im Dunkeln in der Erde feuchter Nacht.“
„Sich neigen unter eine höh’re Macht,
das ist das Leben“, sagt die Trauerweide.

Der Adler ruft: „Ich strebe stets nach oben,
wo Freiheit mich und klare Luft umfängt.“
Schon hat der Tag zum Abend sich gesenkt.
Der Uhu ruft: „Die Nacht, die will ich loben.

Wenn andre schlafen, das ist meine Zeit.“
Die Stunden gehen und der Sonne Licht
erscheint. Die helle Morgenröte spricht:
„Das Leben heißt: Beginn der Ewigkeit.“
(nach einem schwedischen Märchen)
Und ich sage für mich, das Leben ist schön !
Mit den richtigen Menschen an der Seite,
im Umfeld und auch hier.

das Leben ist …

Eines Tages beschloss das Leben, eine Umfrage zu machen.
Es wollte von allen nur eine Frage beantwortet haben:
„Was ist das Leben?“
Die Kuh antwortete: „Das Leben ist grün.“
Die Eule antwortete: „Das Leben ist Nacht.“
Die Lerche antwortete: „Das Leben ist ein blauer Himmel.“
Der Schmetterling antwortete: „Das Leben ist Veränderung.“
Die Sonne antwortete: „Das Leben ist Energie.“
Das Wasser antwortete: „Das Leben ist Fließen.“
Die Steine antworteten: „Das Leben ist fest und beharrlich.“
Der Friedhofswächter antwortete: „Das Leben ist der Anfang vom Ende.“

Und so ging es immer weiter
und das Leben sammelte unzählige Antworten,
von denen keine der anderen glich.
Am Ende kamen alle Befragten zusammen
und stellten nun dem Leben die Frage:
„Was bist du nun?“
Da antwortete das Leben:
„All das zusammen und noch viel mehr.“
Von Tania Konnerth
aus ihrem Buch „Aus der Schatzkiste des Lebens“

Endlich etwas Sonne ☀

Ein einzelner Sonnenstrahl reicht aus um viele Schatten zu vertreiben.
A single sunbeam is enough to drive away many shadows.
(Franz von Assisi)
„Wie wird man ein Schmetterling?“, fragte die Raupe nachdenklich.
„Du musst so sehr fliegen wollen, dass du bereit bist
deine Existenz als Raupe aufzugeben.“
(Trina Paulus)
Wie die Sonne alle Dinge in der Landschaft erwachen lässt,
so die Liebe in der Seelenlandschaft.

Schmetterlinge im Februar ?

Diesen offensichtlich ziemlich lädierten Schmetterling, das Pfauenauge
entdeckte ich gestern früh an der Wand in meiner Garage.
Dazu fand ich nun diese sehr schöne kleine Geschichte:

Die Parabel vom Schmetterling
Eines Tages erschien eine kleine Öffnung in einem Kokon;
ein Mann beobachtete den zukünftigen Schmetterling für mehrere Stunden,
wie dieser kämpfte, um seinen Körper durch jenes winzige Loch zu zwängen.
Dann plötzlich schien er nicht mehr weiter zu kommen.
Es schien als ob er so weit gekommen war wie es ging, aber jetzt aus eigener Kraft nicht mehr weitermachen konnte. So beschloss der Mann, ihm zu helfen:
Er nahm eine Schere und machte den Kokon auf.
Der Schmetterling kam dadurch sehr leicht heraus.
Aber er hatte einen verkrüppelten Körper,
er war winzig und hatte verschrumpelte Flügel.

Der Mann beobachtete das Geschehen weiter, weil er erwartete, dass die Flügel sich jeden Moment öffnen und sich ausdehnen würden, um den Körper des Schmetterlings zu stützen und ihm Spannkraft zu verleihen.
Aber nichts davon geschah.
Stattdessen verbrachte der Schmetterling den Rest seines Lebens krabbelnd mit einem stark verkrüppelten Körper und verschrumpelten Flügeln.
Niemals war er fähig zu fliegen.
Was der Mann in seiner Güte und seinem Wohlwollen nicht verstand, dass der begrenzende Kokon und das Ringen, das erforderlich ist damit der Schmetterling durch die kleine Öffnung kam, der Weg der Natur ist, um Flüssigkeit vom Körper des Schmetterlings in seine Flügel zu fördern.
Dadurch wird er auf den Flug vorbereitet
sobald er seine Freiheit aus dem Kokon erreicht.

Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen.
Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen dürfen, würde es uns lahm legen.
Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu fliegen.
(Verfasser unbekannt)

das Leben …

ist ein ewiges Werden.
Sich für geworden halten, heißt sich töten.
(Friedrich Hebbel)
Es war einmal ein buntes Ding,
ein so genannter Schmetterling,
der war ein Falter
recht sorglos für sein Alter.
Er nippte hier und nippte dort,
und war er satt, so flog er fort,
flog zu den Hyazinthen
und guckte nicht nach hinten.
Er dachte nämlich nicht daran,
dass was von hinten kommen kann.
So kam’s, dass dieser Schmetterling
verwundert war, als man ihn fing.
(Heinz Erhardt)
So verletzlich wie die Flügel der Schmetterlinge,
ist auch die Seele des Menschen –
woran wir immer im Umgang miteinander denken sollten.

Das Unscheinbare …

Das Unscheinbare zu beachten ist Einsicht.
Der Gewalt auszuweichen ist Stärke.
(Laotse)
Die Natur hat tausend Freuden für den, der sie sucht,
und mit warmem Herzen in ihren Tempel eintritt.
(Rahel Varnhagen von Ense) Nach einer kleinen OP, die ich ganz bewusst auf einen Termin nach dem Urlaub legte („Sonnenkuss“ auf und unter der Haut musste weg) …
zuhause dann geschützt vor zeitweise fast 40Grad Außentemperatur, mit viel Spaß und Zeit basteln eines liebevoll gestalteten Hochzeitsgeschenkes …
zumindest hier nun mal einige aktuelle Bilder aus dem sommerlichen Garten.