man lernt nie aus!

Was wir vom Wasser lernen können
Ein Weiser im alten China wurde von seinen Schülern gefragt:
“Du stehst nun schon so lange vor diesem Fluss und schaust ins Wasser.
Was siehst du denn da?”

Der Weise schwieg.
Er wandte seinen Blick nicht ab von dem unablässig strömenden Wasser.

Schließlich sprach er:
Das Wasser lehrt uns, wie wir leben sollen.
Wohin es fließt, bringt es Leben und teilt sich aus an alle,
die seiner bedürfen.

Es ist gütig und freigiebig.

Die Unebenheiten des Geländes versteht es auszugleichen:
Es ist gerecht.

Ohne zu zögern in seinen Lauf, stürzt es sich über Steilwände in die Tiefe.
Es ist mutig.

Seine Oberfläche ist glatt und ebenmäßig,
aber es kann verborgene Tiefen bilden.

Es ist weise.

Felsen, die ihm im Lauf entgegenstehen, umfließt es.
Es ist verträglich.

Aber seine Kraft ist Tag und Nacht am Werk, das Hindernis zu beseitigen.
Es ist ausdauernd.

Wie viele Windungen es auch auf sich nehmen muss, niemals verliert es die Richtung zu seinem ewigen Ziel, dem Meer, aus dem Auge.
Es ist zielbewusst.

Und sooft es auch verunreinigt wird, bemüht es sich doch unablässig,
wieder rein zu werden.

Es hat die Kraft, sich immer wieder zu erneuern.

Das alles”, sagte der Weise, “ist es, warum ich auf das Wasser schaue.
Es lehrt mich das rechte Leben!”

(Autor unbekannt)

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gute Antwort!

draussen-sehen-hanne„Warum ist hier jeder glücklich außer mir?“
fragte ein Schüler den Meister.
„Weil sie gelernt haben,
überall Güte und Schönheit zu sehen“.
„Warum sehe ich nicht überall Güte und Schönheit?“,
fragte der Schüler.
„Weil du draußen nicht etwas sehen kannst,
was Du in Deinem Inneren nicht siehst.“
(Anthony de Mello)

faehigkeit-schoenes-zu-erkennen

Eine sehr schöne Geschichte

…die ich am Neujahrstag auf mein Handy geschickt bekam 🙂

Der schwarze Punkt punkt-hanne

Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor.
Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte.
Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen.
Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.

Nun erklärte der Professor folgendes:
„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.

Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen.
Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes, seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.

Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben.
Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben.
Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben.
Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …….
Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.
Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und trüben.
Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

Wünsche uns allen einen positiven Blick auf das Leben
und genießt jeden schönen Augenblick!2kjslxfk78h

Die perfekte Frau

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Der Meister saß mit seinen Schülern zusammen.
Da wurde ihm eine Frage gestellt:

„Meister, warum hast du nie geheiratet?“
Der Meister überlegte kurz und antwortete:
„An mir lag es nicht.
Ich hatte mir vorgenommen, nur die perfekte Frau zu heiraten.
Sie sollte schön, intelligent und lieb sein.
So habe ich viele Jahre damit verbracht, eine solche Frau zu suchen.“

„Und hast du sie gefunden?“, wollte ein Schüler voreilig wissen.
„Ja, ich habe sie tatsächlich gefunden.
Sie war perfekt und ich war so glücklich!“

„Und warum hast du sie dann nicht geheiratet?“
Der Meister seufzte:
„Das wollte ich, doch sie suchte den perfekten Mann.“

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