die Welt

wieder in Ordnung bringen ! ! !
Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen.
Der Vater aber hatte keine Zeit und auch keine Lust
jetzt mit seinem Sohn zu spielen.

Also überlegte er schnell, womit er den Kleinen beschäftigen könnte.

In einer Zeitschrift fand er eine komplizierte
und detailreiche Abbildung der Erde.

Er schnitt es aus und zerschnipselte die Erde in ganz viele kleine Teile.
Er gab es dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei und ihn in Ruhe ließe.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann zu puzzeln.
Schon nach wenigen Minuten kam er stolz zum Vater
und zeigte ihm das fertige Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn,
wie er das so schnell geschafft habe.

Das Kind sagte: „Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet.
Den habe ich richtig zusammengesetzt.
Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.“

Es war einmal …

ein kleiner Junge
der immer schnell wütend wurde und dann ausrastete.

Da gab ihm sein Vater einen Hammer
und eine große Tüte voller Nägel:
„Jedes Mal, wenn du wieder wütend wirst und ausrastet,
gehst du zu diesem Lattenzaun und schlägst einen Nagel hinein.“Der Junge war damit einverstanden,
auch wenn er den Sinn dahinter nicht verstand.

Am nächsten Tag hämmerte der Bub bereits 30 Nägel in den Zaun.
Die Tage vergingen und mit jedem Tag wurden es weniger Nägel, die der Junge in den Zaun schlug.
Ihm wurde bewusst, dass es einfacher war,
Nägel in den Zaun zu hämmern als auszurasten.

Eines Tages war es schließlich so weit,
dass er überhaupt nicht mehr ausrastete.

Ganz stolz teilte er das seinem Vater mit.
Der Vater nahm ihn bei der Hand
und ging mit ihm zum Zaun:

„Von nun an machen wir es so:
Für jeden Tag, den du nicht ausrastet,
darfst du einen Nagel wieder aus dem Zaun ziehen.“
Der Bub war wieder einverstanden.

Wieder vergingen mehrere Tage,
bis der Junge zu seinem Vater lief und ihm mitteilte,
dass nun keine Nägel mehr im Zaun sind.
Der Sohn freute sich sehr.

Gemeinsam gingen sie zum Zaun.
Der Vater sagte zu ihm:
„Ich bin sehr stolz auf dich.
Das hast du toll gemacht.
Aber schau dir die vielen Löcher im Zaun an,
die die Nägel hinterlassen haben.
Der Zaun ist nicht mehr der, der er einmal war.“

Der Junge stimmte seinem Vater zu.
Der Vater fuhr fort:
„Denk daran,
wenn du das nächste Mal wütend etwas zu anderen Menschen sagst.
Deine Worte könnten Narben hinterlassen, so wie diese Nägel
Spuren im Zaun hinterlassen haben.
Auch wenn du dich entschuldigst,
die Narben bleiben.“
(Autor unbekannt)

…wirklich reich?

Ein Vater aus guten Verhältnissen wollte, dass sein Sohn erfahren sollte, was es heißt, arm zu sein.
Er nimmt ihn mit in die Berge, wo sie ein paar Tage bei einer Bauernfamilie verbringen sollten.

Sie verbrachten drei Tage und zwei Nächte in ihrer ländlichen Herberge.

Im Auto auf dem Weg zurück in die Stadt fragte der Vater seinen Sohn:
„Und , wie hat es Dir gefallen ? Was sagst du zu dieser Erfahrung?“
„Gut“, antwortet sein Sohn und schaut versonnen in die Ferne.
„Und was hast du daraus gelernt ?“, bohrt der Vater nach.Der Sohn antwortet:
„ …dass wir einen Hund haben und die dort haben vier“.
„ …wir haben einen Swimmingpool mit warmem Wasser, der halb so groß ist wie der Garten… und sie haben einen Fluss, der ins Endlose fließt, mit kristallklarem Wasser, mit Fischen und anderen Naturschönheiten“.
„ …dass wir Lampen aus dem Orient einführen, um unseren Garten zu beleuchten… während für sie der Mond und die Sterne leuchten“.
„ …unser Hof reicht bis zum Zaun … ihrer reicht bis zum Horizont“.
„ …wir kaufen uns unser Essen, sie sähen und ernten ihr Essen alles selbst.“
„ …wir hören CD’s. Sie lauschen einer nie endenden Symphonie von Nachtigallen, Enten, Hündchen, Fröschen und anderem Getier… und all das begleitet von der Melodie eines Nachbarn, der sein Feld auf seinem Berg bearbeitet“.
„ …wir kochen mit dem Elektroherd. Bei ihnen hat alles, was sie essen, diesen herrlichen Geschmack nach Holzfeuer“.
„ …um uns zu schützen, leben wir eingezäunt von Mauern mit Alarmanlagen. Sie dagegen leben mit offenen Türen, geschützt durch die Freundschaft ihrer Nachbarn“.
„ …wir leben „online“ mit Handy, Computer und TV…
Sie dagegen sind verbunden mit dem Leben, dem Himmel, der Sonne, dem Wasser, dem Grün der Berge, den Tieren, ihrer Saat, ihren Familien“.

Der Vater ist beeindruckt von der Tiefe der Gefühle seines Sohnes…
und schließlich sagt sein Sohn:

„Danke, Papa, dass Du mir gezeigt hast, wie arm wir doch sind.“

und wieder mal

… eine kleine Geschichte zum nachdenken 😉mauer-zitat-hanne

Ein Vater und sein Sohn lebten friedlich und in völliger Eintracht.
Sie lebten von dem Ertrag ihrer Felder und Herden.
Sie arbeiteten miteinander und teilten gemeinsam, was sie ernteten.
Alles fing durch ein kleines Missverständnis an.
Dann kam es zu gegenseitigen Vorwürfen.
Eine immer größer werdende Kluft bildete sich zwischen ihnen,
bis es zu einem heftigen Streit kam.
Fortan mieden sie jeglichen Kontakt
und keiner sprach mehr ein Wort mit dem anderen.
Eines Tages klopfte jemand an der Tür des Sohnes …
Es war ein Mann, er suchte Arbeit.
„Kann ich vielleicht einige Reparaturen bei Ihnen durchführen?“
„Ich hätte schon Arbeit für dich“, antwortete der Sohn.
„Dort, auf der anderen Seite des Baches steht das Haus meines Vaters.
Vor einiger Zeit hat er mich schwer beleidigt.
Ich will ihm beweisen, dass ich auch ohne ihn leben kann.
Hinter meinem Grundstück steht eine alte Ruine, und davor findest du einen großen Haufen Steine.
Damit sollst du eine zwei Meter hohe Mauer vor meinem Haus errichten.
So bin ich sicher, dass ich meinen Vater nicht mehr sehen werde.“
„Ich habe verstanden“, antwortete der Mann.
Dann ging der Sohn für eine Woche auf Reisen.
Als er wieder nach Hause kam, war der Mann mit seiner Arbeit fertig.
Welch eine Überraschung für den Sohn!
So was hatte er nicht erwartet.
Denn anstatt einer Mauer hatte der Mann eine schöne Brücke gebaut.
Da kam auch schon der Vater aus seinem Haus, lief über die Brücke
und nahm seinen Sohn in die Arme.
„Was du da getan hast, ist einfach wunderbar!
Eine Brücke bauen lassen, wo ich dich doch schwer beleidigt hatte!
Ich bin stolz auf dich und bitte dich um Verzeihung.“
Während Vater und Sohn Versöhnung feierten, räumte der Mann sein Werkzeug auf und schickte sich an, weiterzuziehen.
„Nein, bleib doch bei uns, denn hier ist Arbeit für dich!“, sagten sie ihm.
Der Mann aber antwortete:
„Gerne würde ich bei euch bleiben, aber ich habe noch anderswo
viele Brücken zu bauen …“
brc3bccke

Freiheit liegt jenseits der Mauern,
die wir selbst errichten.

genau so isses!

Einem jeden Recht getan
ist eine Kunst die niemand kann!
Esel.Hanne1

Ein Vater zog mit seinem Sohn und einem Esel in der Mittagshitze durch die staubigen Gassen.
Der Sohn führte und der Vater saß auf dem Esel.

“Der arme kleine Junge”, sagte ein vorbeigehender Mann.
“Seine kurzen Beine versuchen, mit dem Tempo des Esels Schritt zu halten.
Wie kann man nur so faul auf dem Esel sitzen, wenn man sieht, dass das Kind sich müde läuft?”

Der Vater nahm sich dies zu Herzen,
stieg hinter der nächsten Ecke ab und ließ den Jungen aufsitzen.

Es dauerte nicht lange, da erhob schon wieder ein Vorübergehender seine Stimme:
“So eine Unverschämtheit!
Sitzt doch der kleine Bengel wie ein König auf dem Esel, während sein armer, alter Vater nebenher läuft.”
Dies tat nun dem Jungen leid und er bat seinen Vater, sich mit ihm auf den Esel zu setzen.

“Ja, gibt es sowas?”, sagte eine alte Frau.
“So eine Tierquälerei!
Dem armen Esel hängt der Rücken durch und der junge und der alte Nichtsnutz ruhen sich auf ihm aus.
Der arme Esel!”
Vater und Sohn sahen sich an, stiegen beide vom Esel herunter und gingen neben dem Esel her.
Dann begegnete ihnen ein Mann, der sich über sie lustig machte:
“Wie kann man bloß so dumm sein?
Wofür hat man einen Esel, wenn er einen nicht tragen kann?”

Der Vater gab dem Esel zu trinken und legte dann die Hand auf die Schulter seines Sohnes.
“Egal, was wir machen”, sagte er,
“es gibt immer jemanden, der damit nicht einverstanden ist.
Ab jetzt tun wir das, was wir selber für richtig halten!”
Der Sohn nickte zustimmend.

Eselchen.Hanne

(Aus dem Buch „Der Kaufmann und der Papagei“ von Nossrat Peseschkian.)

Aufklärung heutzutage

… denn das mit dem „Storch“  Baby00005 ist out! 😉
„Papa x2jgw4 wie bin ich auf die Welt gekommen?“
„Na gut, mein Sohn animiertes-computer-bild-0485   …irgendwann
müssen wir dieses Gespräch wohl führen: animiertes-computer-bild-0001

Der Papa hat die Mama
in einem „chatroom“animiertes-computer-bild-0036 kennen gelernt.
Später haben der Papa und die Mama
sich in einem „cyber café“ getroffen
und auf der Toilette
hat die Mama ein paar „downloads“
von Papas „memory stick“ animiertes-computer-bild-0224 machen wollen.
Als der Papa dann fertig für das „uploaden“ war,
merkten wir plötzlich,
dass wir keine „firewall“ installiert hatten.
Leider war es schon zu spät,
um „cancel“ oder „escape“ zu drücken,
animiertes-computer-bild-0013 und die Meldung
„Wollen Sie wirklich uploaden?“
hatten wir in den
„Optionen“ unter „Einstellungen“
schon am Anfang gelöscht.
Mamas Virenscanner animiertes-computer-bild-0130
war schon länger nicht
„upgedated“ worden
und kannte sich mit Papas „blaster-worm“
nicht so recht aus.
Wir drückten die „Enter“ -Taste
und Mama bekam die Meldung
„Geschätzte Download-Zeit animiertes-computer-bild-00099 Monate“ .animiertes-computer-bild-0010