meine Sehnsucht

nach Sonne
konnte gestern nach schon zu langer Zeit Grau in Grau,
endlich zumindest etwas bei einem kleinen Spaziergang gestillt werden…

Dunkle Wolken ziehen und Regen fällt auf die Welt
Dir wird auf einmal klar, dass Dir hier irgendwas fehlt.
Nur ein bisschen Glück für einen schönen Augenblick
ein bisschen Wärme die in mir für immer bleibt.

Sehnsucht, Sehnsucht nach Sonne
die ganz tief in deiner Seele scheint
wieder richtig leben,
ihre Strahlen geben dir Mut
und du fühlst, es geht dir gut –
Sehnsucht, Sehnsucht nach Sonne
wenn du spürst das dunkle ist vorbei
wieder freier atmen endlich bist du nicht mehr allein
Du freust dich, aufs glücklich sein

Dein Gefühl wacht auf und auch dein Herz friert nicht mehr
Zum Horizont gehen das fällt dir gar nicht mehr schwer
Und nach langer Zeit, da fühlst du wieder Zärtlichkeit
und irgendwas in mir das sagt es ist vorbei

Sehnsucht, Sehnsucht nach Sonne
die ganz tief in deiner Seele scheint
wieder richtig leben,
ihre Strahlen geben dir Mut
und du fühlst, es geht dir gut –
Sehnsucht, Sehnsucht nach Sonne
wenn du spürst das dunkle ist vorbei
wieder freier atmen endlich bist du nicht mehr allein
Du freust dich, aufs glücklich sein.

(Lyrics Jantje Smit)Heute ist das Wetter wieder regnerisch grau und auch die Pflanzen im Winterquartier
sehnen sich offensichtlich nach endlich mehr Sonne und Wärme.

Passionsfrucht

Malve

nichts Schöneres

unter der Sonne, als unter der Sonne zu sein…
war zumindest ein Gedanke am Wochenende
bei einem wieder mal sehr schönen Ausflug in meine Lieblingsstadt
Bamberg, meine Geburtsstadt über die ich hier im Blog schon öfter berichtete,
ist eine fränkische kreisfreie Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.

Eines der Ziele war auch der alte Ludwig-Donau-Kanal,
denn die südlichste Spitze des Weltkulturerbe-Gebietes in Bamberg ist die Schleuse 100.
Sie ist die letzte Schleuse des in den Jahre 1836 bis 1846 entstandenen Ludwig-Main-Donau-Kanals.

Gleichzeitig ist sie die einzige Schleuse des alten Kanals, die bis heute noch voll funktionstüchtig ist. Jedes Jahr überwinden hier etwa 400 Schiffe einen Höhenunterschied von fast vier Metern. Dabei wird die Schleuse immer noch voll von Hand betrieben. Bis heute ist die Schleuse 100 für Bamberg von Bedeutung,
da sie für die Regulierung des Wasserstandes im linken Regnitz-Arm notwendig ist.

Hier fließt der alte Kanal wieder in die Regnitz

Zu meiner großen Überraschung und Freude entdeckte ich dann auch noch
beim schönen Spaziergang an der Regnitz, zwischen vielen Stockenten
eine wunderschön anzuschauende Mandarinente und konnte vor Begeisterung
fast nicht mehr aufhören zu fotografieren. ❤
Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und gilt vor allem in China
wegen ihrer monogamen Lebensweise als Symbol für eheliche Treue.
Ihren Namen hat die Mandarinente von einem Ehrentitel,
der vor allem im alten, kaiserlichen China vergeben worden war.
In der Qing-Dynastie war sie sogar Abzeichen eines Zivilbeamten.
Seefahrer brachten die Mandarinente im 18. Jahrhundert nach Europa,
wo sie bis heute ein gern gesehener Ziervogel ist.

Aber wie sagte schon Sophia Loren so schön und richtig… ☀ ❤ ツ
Nicht die Schönheit entscheidet wen wir lieben,
sondern die Liebe entscheidet,
wen wir schön finden und
Charme ist der unsichtbare Teil der Schönheit,
ohne den niemand wirklich schön sein kann. 

Kleines Lebenszeichen

nun auch hier wieder mal bei mir,
nachdem ich inzwischen meine guten,
ehrlich gemeinten Wünsche für das neue Jahr
hoffentlich bei allen, mir lieben und treuen Bloggern
nach und nach als Kommentar hinterließ.
Hoffe sehr, dass ihr alle gut und gesund in das neue Jahr 2022 gekommen seid,
auch wenn meine Gesundheit seit einiger Zeit leider noch immer ziemlich schwächelt.
Was jedoch bei dem seit langem ziemlich verrückt spielenden Wetter kein Wunder ist. 😉

mutige Narzissen im Dezember 2021

Silvester genoss ich endlich wieder mal herzhaft lachend bei lustigen Sketchen
in unserer kleinen Comödie in Fürth/Nbg.

Nachdem das ganze Jahr über alle geplanten Aufführungen gestrichen werden mussten,
duften erst ab dem 27.12.21 wieder zumindest kleine Veranstaltungen, unter größten Sicherheitsvorkehrungen mit 2G-Regel, auch mit aufgestelltem Anti-Virus-System und mit nur 1/3 Belegung durch Gäste stattfinden.
Weshalb es in dieser Nacht drei Vorstellungen geben musste,
um zumindest einmal voll belegt zu sein, um die Unkosten einigermaßen zu decken.

Kultur muss schon immer ganz hinten anstehen,
aber die Restaurants in der Umgebung waren gut gefüllt.
🙄
Glücklich sein heißt nicht
ein perfektes Leben zu leben.
Glücklich sein heißt,
zu verstehen,
dass es sich lohnt,
das Leben zu leben,
trotz aller Schwierigkeiten.

Schaufenster bei einem Spaziergang entdeckt und als ganz toll empfunden!!! ❤

die gute alte Zeit

verdankt ihr Dasein unserem schlechten Gedächtnis.
(Anatole France)
Und um das Gedächtnis diesbezüglich etwas „aufzufrischen“
besuchten wir letzte Woche, auf dem Nachhauseweg vom Baumwipfelpfad im Steigerwald,
auch noch ein sehr schönes Freilichtmuseum.
Das Kirchenburgmuseum im fränkischen Mönchsondheim bei Iphofen,
ist ein Freilichtmuseum im Südosten des Landkreises Kitzingen im Steigerwaldvorland.

Neben der Kirchenburg samt Pfarrkirche

laden unter anderem das 1557 erbaute Rathaus mit Gemeindebäckerei und Posthilfsstelle

die Dorfschule von 1927

sowie weitere kleine Nebengebäude
zu einem spannenden Spaziergang durch 500 Jahre Kulturgeschichte ein.

»Es war einmal« – wie es im Märchen heißt –
Wie hoffnungsfreudig das die Jugend preist!
Und wie macht es dem Alter Wehmuthsqual,
Das unerbittliche »Es war einmal!«
Albert Roderich (1846 – 1938), deutscher Dichter und Aphoristiker

immer wieder sonntags

Der fünfundzwanzigste Begriff zum schönen Projekt

>>„Wöchentliche Fotochallenge“ #25

von Roland bei ROYUSCH-UNTERWEGS,
wofür immer sonntags ein neuer Begriff vorgegeben wird
und jeder auch gerne mitmachen kann (einfach Link anklicken 😉 )
lautet für diese Woche:   klein
Gestern bei einem schönen Spaziergang und sonnigen 33 Grad im Schatten
an einem kleinen Gewässer in der Region Oberfranken war mir klar,
dass ich die so schönen filigranen kleinen Libellen, meine absoluten „Lieblingsflatterle“
für meinen Beitrag zum Projekt fotografiere.

Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

Die Prachtlibellen gehören in Europa zu den größten Vertretern der Kleinlibellen
und bevorzugen das Umfeld von Flüssen und langsamen fließenden Bächen als Lebensraum.
„In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die allergrößten Wunder.“
(Carl von Linné)

ein Strahl Sonne

kann mehr wecken,
als tausend Nächte zu ersticken vermögen.
(Carl Ludwig Schleich)

Bei endlich wieder herrlich sonnigem Wetter kribbelte es sehr in mir,
die so schöne Natur bei einer kleinen Wanderung zu genießen.
Das Ziel waren wieder mal die Wasserschöpfräder in Möhrendorf an der Regnitz,
worüber ich schon mal einen Beitrag erstellte.

Unterwegs begeisterte mich das große Krabbeln auf den Wiesen,
was ich dann auch unbedingt fotografieren musste. 😀

Bei jedem Spaziergang durch die Natur
erhält man viel mehr als man gesucht hat.
In every walk with nature one receives far more than he seeks.
(John Muir)
… zum Beispiel auch den Anblick dieses inzwischen selten gewordenen „Vogels“
am Himmel.
😀

Kommt Alle gut und Bitte möglichst auch gesund in sowie durch die Woche ☀ ❤

tierisch schön

wurde Ende der Woche ein kleiner Spaziergang am Wasser

Blesshühner – gib Küsschen 😀

wo nun intensiv gebrütet und gefüttert wird.

Papa Blesshuhn ist fleißig am füttern, während Mama ihre Küken wärmt.

Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten.
Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend…

Buntspecht am Uferrand

eine Sitzbank war bereits von dieser interessanten Märzfliege belegt 😀

… und dann sah ich diese süßen Knäuel ❤

Abmarsch ins Wasser ❤

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
Dem Honorar entgegen.
(Joachim Ringelnatz)

das Beste

soweit möglich, aus allem zu machen
ist Grundlage für ein lebens- sowie liebenswertes Leben
Genau so machte ich es auch gestern, als ich so gerne wieder einmal
zumindest die Außenanlagen des Botanischen Garten in Erlangen besuchen wollte
und noch immer vor verschlossenem Tor stand.
Aber zumindest konnte ich ansatzweise durch den Zaun erkennen,
was dort inzwischen blüht und freue mich schon auf auch da wieder mehr Lockerung. 🙂

 

Orangerie im Schlossgarten

So machte ich also einen schönen Spaziergang durch den angrenzenden Schlossgarten
und genoss die herrliche Sonne.

Danach ging es noch kurz zu meinem Lieblingsbiergarten, dem „Steinbachbräu“

„Noch“ ungewöhnlich verwaister Biergarten.

durch sein besonders gutes „Storchenbier“ und leckere Brotzeit
in Stadt und Land bekannt

und wie schon seit vielen Jahren, fanden sich auch dort auf dem Dach wieder die alteingesessenen Störche ein, worüber ich mich ganz besonders freute! 😀
Den ganzen Sommer über kann man übrigens nicht nur dort bei gemütlichem Beisammensein, sondern auch in der Homepage vom Steinbachbräu,  über eine am Horst angebrachte Cam das Leben der Störche sowie ihren späteren Nachwuchs beobachten.

Es war also trotz allem ein rundum schöner Tag und freue mich sehr,
dass ihr mich hier nun dabei begleitet habt!

Es gibt Menschen …

die strahlen Ruhe,
Gelassenheit und gute Laune aus,
obwohl auch in ihrem Leben nicht immer die Sonne scheint.
Vielleicht liegt es daran, dass sie ab und zu loslassen
und sich Zeit nehmen für das, was ihnen persönlich Freude macht.
Der Kopf muss lernen loszulassen, damit die Seele wieder atmen kann.
Für mich ist dafür der beste Ort der erholsame Wald,
wo ich letzte Woche bei einem schönen Spaziergang etwas frisches Moos
für mein Adventsgesteck sowie die traditionelle Weihnachtskrippe sammelte
und mir dabei überraschend ein sehr interessantes „Ungetüm“ begegnete. 😀

Ein Forstarbeiter war mit einem Harvester, Holzvollernter, Waldvollernter (englisch Harvester)
am arbeiten und es war faszinierend zu beobachten,
wie innerhalb von wenigen Minuten eine große Fichte gefällt,
dann zur Abholung fertig geschnitten gestapelt wurde.
Kommt bitte Alle gut und vor allem gesund in sowie durch die Woche !

das Leben ist …

wie eine Reise im Zug
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:
unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen,
die wir lieben.

Manche der Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.
Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen,
die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht…
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt..
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen. Und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns dann doch nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden… aber ohne Rückkehr.
Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen…
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden, und genauso wenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige… Ich glaube ja. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf,
wird schmerzhaft sein.

Meine Kinder allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt,
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck,
das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe,
ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

Meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
(Verfasser Unbekannt)

Bei uns sind zur Zeit Ferien und Familie geht natürlich  immer vor...