ein Strahl Sonne

kann mehr wecken,
als tausend Nächte zu ersticken vermögen.
(Carl Ludwig Schleich)

Bei endlich wieder herrlich sonnigem Wetter kribbelte es sehr in mir,
die so schöne Natur bei einer kleinen Wanderung zu genießen.
Das Ziel waren wieder mal die Wasserschöpfräder in Möhrendorf an der Regnitz,
worüber ich schon mal einen Beitrag erstellte.

Mit dem Ablauf des Wassers wurden früher die Wiesen und Felder bewässert.

Unterwegs begeisterte mich das große Krabbeln auf den Wiesen,
was ich dann auch unbedingt fotografieren musste. 😀

Gelber Ginster

Trauer-Rosenkäfer am Hahnenfuß

Hummel an der Karthäuser-Nelke

War ziemlich witzig zu beobachten, wie die dicke Hummel an diesen zarten Blüten hing. 😀

Witwenblume

Bei jedem Spaziergang durch die Natur
erhält man viel mehr als man gesucht hat.
In every walk with nature one receives far more than he seeks.
(John Muir)
… zum Beispiel auch den Anblick dieses inzwischen selten gewordenen „Vogels“
am Himmel.
😀

Kommt Alle gut und Bitte möglichst auch gesund in sowie durch die Woche ☀ ❤

tierisch schön

wurde Ende der Woche ein kleiner Spaziergang am Wasser

Blesshühner – gib Küsschen 😀

wo nun intensiv gebrütet und gefüttert wird.

Papa Blesshuhn ist fleißig am füttern, während Mama ihre Küken wärmt.

Lass mit den Augen auch dein Herz die Natur betrachten.
Du siehst alles ganz anders. Schöner, bezaubernder, berauschend…

Buntspecht am Uferrand

eine Sitzbank war bereits von dieser interessanten Märzfliege belegt 😀

… und dann sah ich diese süßen Knäuel ❤

Abmarsch ins Wasser ❤

Ein Pfingstgedichtchen will heraus
Ins Freie, ins Kühne.
So treibt es mich aus meinem Haus
Ins Neue, ins Grüne.

Wenn sich der Himmel grau bezieht,
Mich stört’s nicht im geringsten.
Wer meine weiße Hose sieht,
Der merkt doch: Es ist Pfingsten.

Nun hab ich ein Gedicht gedrückt,
Wie Hühner Eier legen,
Und gehe festlich und geschmückt –
Pfingstochse meinetwegen –
Dem Honorar entgegen.
(Joachim Ringelnatz)

das Beste

soweit möglich, aus allem zu machen
ist Grundlage für ein lebens- sowie liebenswertes Leben
Genau so machte ich es auch gestern, als ich so gerne wieder einmal
zumindest die Außenanlagen des Botanischen Garten in Erlangen besuchen wollte
und noch immer vor verschlossenem Tor stand.
Aber zumindest konnte ich ansatzweise durch den Zaun erkennen,
was dort inzwischen blüht und freue mich schon auf auch da wieder mehr Lockerung. 🙂

 

Orangerie im Schlossgarten

So machte ich also einen schönen Spaziergang durch den angrenzenden Schlossgarten
und genoss die herrliche Sonne.

Danach ging es noch kurz zu meinem Lieblingsbiergarten, dem „Steinbachbräu“

„Noch“ ungewöhnlich verwaister Biergarten.

durch sein besonders gutes „Storchenbier“ und leckere Brotzeit
in Stadt und Land bekannt

und wie schon seit vielen Jahren, fanden sich auch dort auf dem Dach wieder die alteingesessenen Störche ein, worüber ich mich ganz besonders freute! 😀
Den ganzen Sommer über kann man übrigens nicht nur dort bei gemütlichem Beisammensein, sondern auch in der Homepage vom Steinbachbräu,  über eine am Horst angebrachte Cam das Leben der Störche sowie ihren späteren Nachwuchs beobachten.

Es war also trotz allem ein rundum schöner Tag und freue mich sehr,
dass ihr mich hier nun dabei begleitet habt!

Es gibt Menschen …

die strahlen Ruhe,
Gelassenheit und gute Laune aus,
obwohl auch in ihrem Leben nicht immer die Sonne scheint.
Vielleicht liegt es daran, dass sie ab und zu loslassen
und sich Zeit nehmen für das, was ihnen persönlich Freude macht.
Der Kopf muss lernen loszulassen, damit die Seele wieder atmen kann.
Für mich ist dafür der beste Ort der erholsame Wald,
wo ich letzte Woche bei einem schönen Spaziergang etwas frisches Moos
für mein Adventsgesteck sowie die traditionelle Weihnachtskrippe sammelte
und mir dabei überraschend ein sehr interessantes „Ungetüm“ begegnete. 😀

Ein Forstarbeiter war mit einem Harvester, Holzvollernter, Waldvollernter (englisch Harvester)
am arbeiten und es war faszinierend zu beobachten,
wie innerhalb von wenigen Minuten eine große Fichte gefällt,
dann zur Abholung fertig geschnitten gestapelt wurde.
Kommt bitte Alle gut und vor allem gesund in sowie durch die Woche !

das Leben ist …

wie eine Reise im Zug
Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.
Wenn wir geboren werden, und in den Zug einsteigen treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden:
unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere.
Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung,
ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.
Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein.
Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen,
die wir lieben.

Manche der Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang.
Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise.
Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen,
die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht…
Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt..
Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagon setzen. Und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen.
Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühsal auf uns zu nehmen, sie zu suchen und uns zu ihrem Wagon durchzukämpfen. Leider können wir uns dann doch nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.
Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden… aber ohne Rückkehr.
Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.
Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen,
und suchen wir das Beste in jedem von ihnen…
Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht.
Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.
Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden, und genauso wenig, wann unsere Mitreisenden aussteigen werden,
nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.
Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige… Ich glaube ja. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf,
wird schmerzhaft sein.

Meine Kinder allein zu lassen, wird sehr traurig sein.
Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt,
und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck,
das sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe,
ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

Meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.
(Verfasser Unbekannt)

Bei uns sind zur Zeit Ferien und Familie geht natürlich  immer vor...

gute Vorsätze …

sind extrem überbewertet. Zu Recht! 😉
Überlegt einfach mal, was das Wort sonst bedeutet:
Vorsatz, vorsätzlich – da sind wir mittendrin in der Juristerei,
und da bedeutet „vorsätzlich“ gar nichts Gutes.
„Vorsätzlich handelt ein Täter,
wenn er wissentlich und willentlich vorgeht“.
Da geht es um vorsätzlich schlechte Taten, klar,
aber gut klingt es nicht, oder?
Also: Lassen wir’s am besten mit den guten Vorsätzen.
Oder fassen höchstens diesen einen:
keine guten Vorsätze fürs neue Jahr –
den aber ganz und gar vorsätzlich!
Mensch, genieße dein Leben, als müsstest du morgen gehen,
schone dein Leben, als ob ewig du verweilest hier.
(Johann Gottfried Herder)Nach einem besonders schönen Übergang ins Neue Jahr 2020
wurde der 1. Neujahrstag bei herrlichem Sonnenschein am See so richtig genossen!