zum Abschluss

meiner nun „internetten“ Reise, wird es auch mal etwas affig 😀
in Gibraltar, einem britischen Überseegebiet,
das auf einer Landzunge an der Südküste Spaniens liegt.
Dominiert wird das Gebiet vom Felsen von Gibraltar,
einem 426 m hohen Kalksteinmonolithen.
Der Außenposten wurde ursprünglich im Mittelalter von den Mauren besiedelt und stand später unter spanischer Herrschaft.
1713 wurde das Gebiet an Großbritannien abgetreten.
Der Europa Point
ist der südlichste Punkt der britischen Kronkolonie –
von dort aus ist Afrika bei normaler Sicht deutlich am Horizont zu sehen.
In Gibraltar leben etwa 250 halbwilde Berberaffen
und Gibraltar ist der einzige Ort Europas, an dem Affen in Freiheit leben.
Die Affen von Gibraltar sind zum Symbol für die britische Herrschaft über die Enklave geworden.
Der Legende nach bleibt Gibraltar solange britisch, solange die Affen auf dem Felsen leben.
Auf dem Rückweg von Gibraltar nach Benalmádena, eine kleine Pause in Marbella,
dem eleganteste Badeort an der Costa del Sol, mit Yachthäfen und prachtvollen Villen…
wo jedoch nur die schönen Autos und Yachten der Reichen zu sehen waren, was auch genügte. 😉Zwischen all den schönen Fahrten,
war immer wieder auch herrlich faulenzen am Strand angesagt…
und schöne Spaziergänge zwischen lila blühenden Jacaranda-Bäumen.Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens.
(Christian Friedrich Hebbel)
In diesem Sinne wünsche ich allen, egal wo auch immer…
noch eine wunderschöne sonnige ☀ Woche

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mal philosophisch ツ

Wie kann man etwas nicht haben,
was es überhaupt nicht gibt?
Wie geht das überhaupt?
Keine Zeit haben.
Kann man denn Zeit besitzen?

Was ist Zeit eigentlich?
Zeit ist nichts Materielles.
Sie ist kein Buch, keine Nahrung oder Geld.Bereits der Theologe und Philosoph Augustinus –
er lebte von 354 bis 430
machte sich Gedanken über die Zeit und was sie ist.
Mit seinen Überlegungen hat er die Philosophie nachhaltig geprägt,
und gerade in einer Zeit ständig mangelnder Zeit
regen seine Überlegungen zum Nachdenken an.

Augustinus unterteilte die menschliche Wahrnehmung von Zeit
in drei Einheiten:

Die Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft.
Das Vergangene sind letztlich Erinnerungen.
Die Zukunft sind Erwartungen.
Die Gegenwart ist unmittelbar, jetzt.

Augustinus erkannte, dass Menschen Zeit verschieden erleben.
Unmittelbar vor einer Prüfung können sich Minuten wie Stunden anfühlen.
Doch in den Tagen und Wochen vor den Prüfungen rat die Zeit nur so.
Es wird einem ganz schwindelig wie sie davoneilt.
Das Erstaunliche: Es kommt immer Zeit nach.
Kann Zeit also wirklich vergehen?
Als nächstes versuchte Augustus festzulegen, was eine lange Zeitdauer ist.

Vom Jahr, zum Monat, bis zu den Sekunden.
Er erkannte: Zeit kann in immer kleinere Einheiten geteilt werden.
Wie ein Kuchen, den man zu Krümeln zerreibt.
Bei all der Krümelei bleibt ein Ergebnis:
Nur die Gegenwart ist nicht zerteilbar.
Aber die Gegenwart kann auch nicht lange sein,
denn sie wird von der Vergangenheit und der Zukunft begrenzt.
Sie ist so flüchtig, dass man sie oft gar nicht wahrnimmt.

Und wie hilft das jetzt beim Zeitmangel-Problem?
Man kann Augustinus wohl so interpretieren:
Das Vergangene und Zukünftige existiert nur als Erinnerung oder Erwartung im eigenen Kopf.
Denke ich sehnsuchtsvoll an den letzten Urlaub, bin ich nicht am Strand.
Ich erinnere mich nur, während ich längst wieder Zuhause bin.
Genauso ist es mit den Erwartungen an die Zukunft.
Gibt es viel zu tun, und der Aufgabenberg schnürt einem scheinbar die Luft ab, sind das Projektionen in etwas, was noch nicht ist.
Also ist auch das Erwartete nicht real.
Es ist eine Vermutung, die ganz anders kommen kann.
Nur Gegenwart ist Zeit in ihrer Reinform.
Also kann man streng genommen nicht sagen „ich habe keine Zeit“.
Zeit ist immer da. Sie ist da, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen.
Haarspalterei?
Vielleicht – auf den ersten Blick.
Vielleicht auch auf den zweiten.
Aber…
vielleicht reicht ja einfach der Anspruch
„ ich gebe mein Bestes und nutze die Zeit, die ich gerade habe“ 😉

reif für die Insel ツ

Ein Mann kommt an die Tankstelle,
lässt sich sein Auto volltanken und die Scheiben reinigen.
Dabei wirft der Tankwart einen Blick in den Fond des Fahrzeugs und staunt.
Auf dem Rücksitz haben es sich dreizehn Pinguine bequem gemacht.auto_pinguine-hanne
Er fragt den Fahrer:
„Was um Himmels willen machen Sie mit den Pinguinen?“
Gequält antwortet der Mann:
„Weiß ich auch nicht. Haben Sie eine Idee?“
Sagt der Tankwart: „Fahren Sie doch mit Ihnen zum Zoo!“ –
„Au ja, das ist ein prima Vorschlag!“
Sprach’s und verschwand.
Am nächsten Tag ist der Kunde wieder da.
„Bitte volltanken!“
Und wieder sitzen die dreizehn Pinguine
im Fond des Fahrzeugs –
diesmal mit Sonnenbrille.
„Mein Gott!“ ruft der Tankwart,
„ich dachte, Sie wollten mit denen zum Zoo?“ –
„Ja“, sagt der Fahrer,
„im Zoo waren wir gestern –
heute fahren wir zum Strand.“

200w-4

…und nun heißt es auch für mich erst einmal wieder…… ab in den Süden! 😀

Freue mich auf 200w-5 Strand  strandjogging Palmen

und das schöne blaue Meer  giphy

Werde dann WLAN 200w-2 natürlich nur selten nutzen 😉
Also bis denne….. und lasst es euch auch richtig gut gehen! ☀