Hände helfen

Hände heilen
Hände geben
Hände teilen
Hände formen
Hände lernen
Hände greifen, nach den Sternen.Wir sind die Hand, die tröstet und vergibt.
Wir sind die Hand, die sich zum Einspruch hebt.
Wir sind die Hand, die nicht untätig bleibt.
Wir sind die Hand, die diese Geschichte schreibt.

Hände töten, wieder und wieder
Hände legen Grenzen nieder, ballen sich zu Fäusten, nehmen mit Gewalt.
Hände werden älter, Hände werden kalt.

Wir sind die Hand, die auf die andre Wange schlägt,
die Hand, die den Finger in die Wunde legt.
Wir sind die Hand, die untätig bleibt.
Wir sind die Hand, die diese Zeilen schreibt.

Hände rührn die Trommeln und schüren die Flammen
und doch gehören rechts und links zusammen.
Hände waschen sich in Unschuld von der Sünde rein.
Hände können alles und doch nur Teil des Ganzen sein.

Wir sind die Hand, die tröstet und vergibt.
Wir sind die Hand, die bedingungslos liebt.
Wir sind die Hand die das Böse vertreibt,
die Hand, die jeden Tag, die Geschichte neu schreibt.

Lyrik „Hände“ von Carolin No

Dieses so schöne Lied hörte und sah ich auch in Gebärdensprache
am „BR-Sternstunden-Tag“,
der alljährlich vor Weihnachten für Kinder und Jugendliche in Not,
die krank sind, aus finanziell schwachen Familien kommen
oder für Kinder mit Behinderung in Bayern, Deutschland
sowie auch weltweit stattfindet …
und es berührte mich so sehr, dass ich es hier mit allen teilen möchte.
Wünsche allen meinen Lesern von ganzem Herzen
noch eine schöne besinnliche Adventszeit

und bleibt Bitte gesund !

Miteinander ღ

Entscheidend im Leben und auch für die Zukunft ist,
wie wir menschlich miteinander umgehen.
Es war nur ein sonniges Lächeln.
Es war nur ein freundliches Wort.
Doch scheuchte es lastende Wolken
und schwere Gedanken fort.

Es war nur ein warmes Grüßen,
der tröstende Druck einer Hand.
Doch schien’s wie die leuchtende Brücke,
die Himmel und Erde verband.

Ein Lächeln kann Schmerzen lindern.
Ein Wort kann von Sorgen befrei’n,
ein Händedruck Sünde verhindern
und Liebe und Glauben erneur’n.

Es kostet dich wenig, zu geben;
Wort, Lächeln und helfende Hand.
doch arm und kalt ist das Leben,
wenn keiner solch Trösten empfand…
(Monika Hunnius)